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Nachhaltigkeitswettbewerb 2022

Verantwortlicher Autor: Stefan Cramer Stuttgart, 30.05.2022, 10:57 Uhr
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Stuttgart [ENA] Im Mai hat die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. die Endauswahl ihres Wettbewerbes zur Nachhaltigkeit bekanntgegeben. Insgesamt zehn Unternehmen und Projekte haben sich aus über 100 Einreichungen in den Kategorien Innovation, Start-up und Forschung durchgesetzt. Darüber hinaus werden am 31. Mai 2022 von der Jury in diesem Jahr zwei weitere Sonderpreise für studentische Projekte ausgezeichnet.

„Zu unserem 15-jährigen DGNB-Jubiläum konnten wir eine Rekordzahl an Einreichungen für unsere Sustainability Challenge erzielen“, sagt Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB. „Die thematische Bandbreite an Bewerbungen, die wir in allen Kategorien erhalten haben, war enorm. Ein toller Beleg dafür, wie vielfältig die Herausforderungen und Chancen rund um ein nachhaltiges, klimagerechtes und ressourcenschonendes Bauen sind.“ In der Kategorie „Innovation“ entschied sich die Jury dazu, gleich vier Teilnehmende in die Endauswahl zu nehmen, drei davon aus Berlin. Hierzu zählt die HPS Home Power Solutions GmbH, die mit picea den weltweit ersten, marktverfügbaren Stromspeicher auf Wasserstoff-Basis für Gebäude entwickelt hat.

In der Kategorie „Start-ups“ fiel die Auswahl der Jury zum einen auf die alcemy GmbH aus Berlin, die auf Basis von künstlicher Intelligenz eine Software zur prädiktiven Qualitätsaussteuerung bei der Herstellung von Zement und Beton anbietet. Aus Plettenberg kommt mygreentop, die eine innovative Aufdachpflanzpfanne entwickelt und patentiert hat, welche bei Neu- und Bestandsbauten eine Begrünung von Schrägdächern ermöglicht. Die TRIQBRIQ AG aus Stuttgart produziert und vertreibt ein patentiertes, kreislauffähiges Massivholz-Bausystem, das ohne künstliche Verbindungsmittel auskommt.

Vom Institut für Technische Thermodynamik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Köln kommt das Forschungsprojekt Kalkstein, bei dem für einen neuartigen Ansatz zur saisonalen thermochemischen Energiespeicherung in Gebäuden eine Prototypanlage entwickelt wurde. Aus dem Projekt NEWood vom Lehrstuhl für Nachhaltiges Bauen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine neue Klasse von biobasierten, ressourceneffizienten und CO2-negativen Materialien hervorgegangen. Diese dienen als Ersatz für Holz und Holzwerkstoffe und werden ausschließlich aus verfügbaren organischen Abfällen unter Verwendung von Pilzmyzel als natürlichem Bindemittel hergestellt.

Innerhalb der Kategorie „Forschung“ vergab die Jury der DGNB Sustainability Challenge gleich zwei Sonderpreise für studentische Projekte. Der eine Preis geht an zwei Masterstudentinnen der Bauhaus-Universität Weimar und ihr Projekt „Materialgeschichten“. In diesem widmen sie sich den Themen der Wieder- und Weiterverwendung in der Architektur. Wer alle Finalisten live erleben möchte, hat dazu am 31. Mai 2022 ab 14 Uhr Gelegenheit. Dann findet eine digitale Pitch-Veranstaltung statt, bei der sich alle Teilnehmenden in Kurzvorträgen vorstellen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung über www.dgnb.de/sustainabilitychallenge möglich. weitere Informationen und Quelle: (https://www

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