Freitag, 18.09.2020 13:50 Uhr

Im Geisterspiel gewann der 1. FC Kaiserlautern mit 1:0

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 30.05.2020, 18:35 Uhr
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Torjubel 1. FC Kaiserslautern
Torjubel 1. FC Kaiserslautern  Bild: Sportfoto 1. FC Kaiserslautern

Magdeburg [ENA] Das erste Geisterspiel im Saisonabschied 2019/20 der 3. Liga gewann der 1. FC Kaiserslautern mit 1:0- Toren gegen den 1. FC Magdeburg. Es war ein Duell im Abstiegskampf, denn der 1. FCK nahm den 14. Platz ein und der 1. FC Magdeburg war dahinter platziert mit einem Pluspunkt...

...vor der Abstiegsplatzierung. Der Magdeburger Trainer Peter Wollitz kritisierte die Ansetzung dieses Matchs und erklärte folgendes: “Dies ist kein fairer Wettbewerb, der Fußballverband trifft gegen die Gesundheit eine derartige Entscheidung hinsichtlich der Festlegung dieses Termins in der Corona-Phase.” Natürlich ist FCM-Trainer Wollitz auch im Zugzwang. So zeigte er sich auch während des Spiels, denn er routierte an der Linie mit ausgeprägter Gebärdensprache mit seinen Spielern.

Es fehlten die ansonsten 20 000 Fans im Stadion

Natürlich war die Atmosphäre bei ansonsten 20 000 Zuschauern im Heimspiel sehr dürftig. Es fehlte die stimmgewaltige Fangemeinde in dieser Arena. Kaiserslautern, die ansonsten als Rote Teufel titulierte Mannschaft, trat ganz in Weiß auf. Während die Magdeburger “fast” wie immer in Blau auf dem sehr schönen grünen Rasen agierten. Dieses Spiel begann gleich mit einer kleinen Sensation. Denn nach der ersten Ecke für die Pfälzer gelang dem FCK-Angreifer Hainault in der 5. Minute das 1:0 für seine Mannschaft. Doch die Magdeburger ließen sich dadurch nicht beeindrucken. Sie spielten sehr stark in der Ballrückeroberung.

Der FCM erhöhte den Druck auf das gegnerische Tor

Dadurch häuften sich die Fehlpässe bei den Pfälzern, die fast durch Cotly und Beck in der 11. und 12. Minute die nächsten Tore hätten hinnehmen müssen. Die Magdeburg etablierten sich zum spielbestimmenden Team. Von der Spieltaktik her gesehen agierten sie schnell, mit vielen Doppelpässen und schwärmten sehr viel nach Außen aus. Sie sorgten für sehr schnelle Doppelpässe und wirkten auch fußballerisch gefälliger. Trotzdem erreichten die Magdeburger bei hoher Chancen-zahl nicht den Ausgleich. Auch nach dem Halbzeitwechsel spielte sich das Match weitgehend auf einer Spielhälfte ab. Die Pfälzer gerieten sehr stark ins Schwimmen.

Doch in der 68. Minute wurde Goalgetter Christian Beck von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter Gräfe entschied sich sofort für einen 11-Meter für die Elbestädter. Jürgen Gjasula trat für den FCM vom 11-Meter-Punkt an, doch der überragende Torwart der Pfälzer Lennart Grill hielt den Ball. Bis zum Spielende gelang es den Hausherren nicht, einen Ausgleich zu erzielen.

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