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Kommunikationsoffensive der ARGE Heumilch 2026

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 04.03.2026, 21:39 Uhr
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Wien [ENA] Eigentlich würde man glauben, dass ein gutes Produkt gar keine Kommunikationsoffensive braucht, aber sogar bei der wunderbaren österreichischen Heumilch, die noch die ursprüngliche Form der Milcherzeugung pflegt, ist sie nicht ganz unerlässlich. Denn wer weiß schon heute, dass bei der Heumilch die Fütterung der Tiere an den Lauf der Jahreszeiten angepasst wird und sie nicht tagein und tagaus im Stall leben.

Vielmehr verbringen die Kühe, Schafe und Ziegen im Sommer auf den Weiden und Almen, währenddessen im Tal schon die Heuernte beginnt mit dem im Winter die Tiere gefüttert werden. Auf vergorene Futtermittel wie Silage wird dabei verzichtet, was sich angeblich auf die Milchqualität und Tiergesundheit auswirkt. Dass die Heumilch in der heutigen Zeit etwas Besonderes ist, will der Verein ARGE Heumilch, der 6.500 Heumilch-Lieferanten und 63 verarbeitende Betriebe aus Österreich, Bayern und Baden-Württemberg vertritt, auch 2026 mit gezielten Kommunikationsoffensiven der Öffentlichkeit schmackhaft machen, besonders was den Absatz von Heumilch Käse betrifft. Dabei wird vermehrt auf mediale Präsenz in fast allen Genres Wert gelegt.

Neben TV, Print, Internet und sogar Kino, informiert die ARGE Heumilch auch immer wieder bei Pressekonferenzen in Wien. Kein Wunder, dass in der Zwischenzeit die Heumilch und der herrliche Heumilch Käse in "aller Munde" ist und die Umsätze dementsprechend steigen. 2025 wurden immerhin 532 Mio. Liter Heumilch verarbeitet und der Umsatz stieg dabei um satte 6 Prozent. Das stärkt natürlich den Optimismus in der Branche und 95 % der Betriebe planen auch weiterhin Heumilch zu erzeugen, umsomehr sie das oft auch aus innerer Überzeugung tun. Außerdem hat sich der Anteil jener Betriebe die von konventioneller Milchproduktion auf Heuwirtschaft umstellen in den vergangenen neun Jahren von vier auf zwölf Prozent verdreifacht.

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