Immer mehr Photovoltaik für Wien
Wien [ENA] In Photovoltaik als alternative Technik zur Stromversorgung werden noch immer große Hoffnungen gesetzt. Das zeigt sich auch darin, dass immer mehr Städte ihre Infrastruktur mit PV-Anlagen aufrüsten. Auch die Stadt Wien ist da keine Ausnahme, wie ihre 5-Jahre Sonnenstrom -Offensive beweist, die angeblich sogar bis 2025 ihr Ziel übertroffen hat und jetzt 92.600 Haushalte mit Sonnenstrom versorgt.
Seit 2020 wurden nämlich in Wien mehr als 14.700 neue PV-Anlagen errichtet und damit Gemeindebauten, Schulen, Betriebe und private Wohnhäuser bestückt. Gleichzeitig greift die Stadt Wien auch tief in die Tasche, um PV-Anlagen zu fördern, sodass zwischen 2021 und 2025 40 Millionen Euro an Fördergeldern vergeben wurden. Dabei ist Photovoltaik gar nicht so unproblematisch, wie das idyllische Wort "Sonnenstrom" suggeriert, denn sie hat durchaus auch Nachteile für die Umwelt, besonders was die energieintensive Herstellung, die Entsorgung, der Rohstoffverbrauch oder Schadstoffe wie Blei und Cadmium betrifft.
Ausserdem ist Photovoltaik eine sensible Technik, die in er Herstellung, Montage und Wartung durchaus anspruchsvoll ist. Mangelhafte Modulverarbeitung, Brandgefahr, oft verursacht durch Installationsfehler, Schneelast, Verschattung oder Verschmutzung der Paneele mindern die Effektivität und zeigen, dass zwar auch diese Technik wichtig ist und zur Energiewende beiträgt, trotzdem aber nicht fehlerfrei ist und damit der sorgsame Umgang mit Energie nicht überflüssig wird.




















































