IG Windkraft "Keine Sicherheit ohne Energiesicherheit"
Wien [ENA] Die IG Windkraft, die Austrian Wind Energy Association, hat bei einer Pressekonferenz in Wien zum "Ukraine-Jahrestag", einmal mehr darauf hingewiesen, dass es "keine Sicherheit ohne Energiesicherheit" gibt und das deswegen Energie "made in Austria" zum Schutzschirm gegen alte und neue Energie-Abhängigkeiten, die gerade in Zeiten von geopolitischen Umbrüchen und Kriegen, immer relevanter werden.
Schon allein der aktuelle EU-Beschluss bis Ende 2027 wegen dem Angriffskrieg auf die Ukraine vollständig aus russischem Erdgas auszusteigen und den Import von russischem Flüssiggas ab Jänner 2027 zu verbieten zeigt, dass durch vier Jahre Krieg in Europa und jetzt auch noch durch den Irankrieg, die Energiemärkte unzuverlässiger und die Versorgungssicherheit zunehmend unberechenbar wird. Vielleicht deshalb mahnt Michael Zinkanell, Direktor des Austria Instituts für Europa-und Sicherheitspolitik, dass es "keine Sicherheit ohne Energiesicherheit" gibt, denn "Russland, die USA oder Katar nutzen Energie zunehmend als geopolitisches Druckmittel".
Gerade deshalb muss "jede Investition in erneuerbare Energie auch als sicherheitspolitische Investition" verstanden werden und "jeder Euro für Energieimporte sei für die Verbesserung der Verteidigungskapazitäten indes verloren." Dagegen könnte man einwenden, dass in der heutigen Zeit der Kriegsführung mit IT-gelenkten Drohnen, Winräder und die Energie-Infrastruktur überhaupt leichte Beute der Zerstörung sind und wirtschaftliche Abhängigkeiten in Zeiten von zunehmender Globalisierung nur sehr eingeschränkt verhindert werden können.




















































