Die therapro 2026 fegt alle Zweifel vom Tisch
Stuttgart [ENA] Wer hätte das gedacht? Mitten in einer Zeit, in der viele Branchen den Gürtel enger schnallen, liefert die therapro 2026 ein Ergebnis ab, das sprachlos macht. Am Sonntag gingen in den Stuttgarter Messehallen die Lichter aus – aber das Echo wird noch lange nachhallen. Über 15.500 Fachleute
stürmten die Hallen. 364 Aussteller zeigten Flagge. Was wir hier erlebt haben, war kein gewöhnliches Messeduo, sondern eine regelrechte Machtdemonstration der Gesundheitsbranche. Rekordjagd in schwierigem Fahrwasser Zahlen lügen nicht. Während anderswo über Krisen philosophiert wird, wächst die therapro einfach weiter. Rund 10 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr – das ist kein Zufall, das ist ein Statement. 15.500 Menschen, die wissen wollen, wie die Therapie von morgen aussieht. Stuttgart hat sich damit endgültig als das Epizentrum für Prävention und Reha zementiert. Beeindruckend war auch die Präsenz der Unternehmen. 364 Aussteller. Ein Plus von 11 Prozent. In den Gängen herrschte eine Energie, die man fast greifen konnte.
Hier wurde nicht nur geschaut, hier wurde investiert. „Diese Zahlen sind eine Ansage“, stellt Claudia Döttinger von der Messe Stuttgart klar. „therapro und medizin sind das Live-Erlebnis, auf das die Branche gewartet hat. Während andere zögern, packen unsere Aussteller und Besucher an. Hier wird die Zukunft nicht nur besprochen, sie wird gebaut.“ FitLife Stage: Wo der Funke übersprang Interprofessionell – ein sperriges Wort, das auf der neuen FitLife Stage plötzlich mit Leben gefüllt wurde. Warum eigentlich immer nur im eigenen Saft schmoren? Die offene Bühne zwischen therapro und MEDIZIN riss die Mauern zwischen den Disziplinen ein. Gänsehautmomente lieferten die Wintersport-Ikonen Kati Wilhelm und Susi Erdmann.
Wenn eine Biathlon-Legende über mentale Stärke spricht, hört man zu. Punkt. Die beiden zeigten ohne Umschweife, was Therapeuten von Profisportlern lernen können: Fokus, Resilienz und der unbedingte Wille, nach einem Sturz wieder aufzustehen. Ein Impuls, der in vielen Köpfen hängen blieb. Heiß her ging es auch bei den Fachdebatten. „Teletherapie – digitale Nähe?“ – ein Thema, das die Gemüter erhitzte. Hunderte Fachkräfte drängten sich um die Bühne. Die Kernfrage: Wie viel Technik verträgt die menschliche Berührung? Klar wurde: Digitalisierung hilft, aber die haptische Erfahrung bleibt unersetzlich. Ähnlich intensiv: Die Diskussion zur Blankoverordnung. Physio Deutschland moderierte, das Publikum löcherte die Experten. Informationsbedarf?
Riesig. Newcomer Area: Science-Fiction im Praxisalltag Zukunftsmusik? Von wegen. In der Newcomer Area konnte man sie anfassen. Start-ups wirbelten den Staub auf. Virtual Reality im Schmerzmanagement war der Renner. Brille auf, Schmerz weg – zumindest im Kopf des Patienten. Ein faszinierender Ansatz, der zeigt, wohin die Reise geht. Künstliche Intelligenz war ebenfalls kein Schreckgespenst, sondern ein nützlicher Helfer. Systeme, die Sprachnotizen in Sekunden in Berichte verwandeln. Wer will schon seine Freizeit mit Dokumentation verbringen? Die Therapeuten vor Ort waren sich einig: Her damit, wenn es mehr Zeit für den Patienten bringt. Hardware-Fans kamen ebenfalls auf ihre Kosten. Exoskelette, die beim Gehen helfen.
Sensoren, die jede Bewegung korrigieren. Die therapro 2026 hat bewiesen: Die digitale Revolution findet nicht im Labor statt, sondern in der Praxis um die Ecke. Hallenprogramm: Anfassen ausdrücklich erwünscht Trockene Theorie? Fehlanzeige. Die therapro 2026 war ein Spielplatz für Profis. •therapro Cubes: Kurze, knackige Workshops mitten im Geschehen. Wissen zum Mitnehmen, ohne stundenlanges Sitzen. •Mitmach-Area: Hier wurde geschwitzt. Neue Geräte, neue Methoden, direkt am eigenen Leib getestet. Besonders der Nachwuchs war kaum zu bremsen. •Stellenbörse: Der Fachkräftemangel ist real. Die Wand mit den Stellenanzeigen in Halle 4 war entsprechend belagert. Hier wurden Karrieren gestartet, ganz unkompliziert per Handschlag.
Kongresse: Wissenstanken auf der Überholspur Wissenschaftlich fundiert, aber nie langweilig – so präsentierte sich das Kongressprogramm. In Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag gab es Fortbildung satt. Der physiokongress bohrte tief in das Thema Evidenz im digitalen Zeitalter. Die ergotage lieferten frische Ansätze für die Neuro-Reha. „Die Qualität der Gespräche war dieses Jahr auf einem neuen Level“, freuten sich Simone Gritsch und Joachim Schwarz vom Thieme Verlag. Die Kongress-Lounge wurde zum Marktplatz der Ideen. Logopäden fanden beim Süddeutschen Logopädietag ihre Heimat. Dysphagie-Therapie und Sprachförderung waren die Dauerbrenner. Dass man die Theorie direkt nebenan in der Messehalle in der Praxis sehen konnte,
war der entscheidende Pluspunkt. Verbände und Aussteller: Ein breites Grinsen im Gesicht Die Stimmung? Phänomenal. Die Berufsverbände kamen aus dem Strahlen kaum heraus. Physio Deutschland meldete „Land unter“ am Stand – im positiven Sinne. Michael Austrup und Hannah Hecker waren im Dauereinsatz. Mitglieder, Schüler, Neugierige – alle wollten wissen, wie es weitergeht. „Das Feedback war eine echte Motivationsspritze“, so Hecker. Der VPT stand dem in nichts nach. Der VPT Campus rockte die Bühne und zeigte dem Nachwuchs, wie man Prüfungen ohne Nervenzusammenbruch besteht. Interaktive Challenges sorgten für Action am Stand. Und die Aussteller? Die rieben sich die Hände. Es kamen nicht nur Schaufensterbummler, sondern Entscheider.
„Wir haben direkt vor Ort Abschlüsse gemacht, mit denen wir so nicht gerechnet hatten“, verriet ein namhafter Gerätehersteller. Die Kombi aus therapro und MEDIZIN zieht einfach die richtigen Leute an. Besucherumfrage: Die nackte Wahrheit ist positiv Was sagen die Besucher, wenn man sie ehrlich fragt? Die Umfrageergebnisse sind ein Ritterschlag für das Stuttgarter Team. Über 92 Prozent gaben der Messe die Note 1 oder 2. Fast jeder (96 Prozent) würde seinen Kollegen raten: „Geh da hin!“ Die Absicht, 2027 wiederzukommen, liegt bei satten 88 Prozent. Die Kompetenz der Aussteller wurde mit einer glatten 1,4 bewertet. Themenrelevanz? 94 Prozent Zustimmung. Auffällig: Die Leute bleiben länger. Über 5,5 Stunden verbrachten die Besucher im
Schnitt. auf der Messe. Das spricht für die Qualität des Programms und die Atmosphäre. Und sie kommen von überall her – Österreich, Schweiz, Frankreich. Die therapro ist längst keine Regionalmesse mehr. Was kommt jetzt? therapro 2027! Der Erfolg von 2026 ist der Treibstoff für das nächste Jahr. Vom 29. bis 31. Januar 2027 geht es in Stuttgart in die nächste Runde. Die Messe Stuttgart hat schon jetzt große Pläne. Noch mehr Interprofessionalität, noch mehr digitale Praxis-Lösungen. Das Ziel ist klar definiert: Die therapro bleibt der Fixstern am Therapeuten-Himmel.




















































