Dienstag, 14.04.2026 10:31 Uhr

Freizeit und Garten 2026

Verantwortlicher Autor: Stefan Siedler Nürnberg, 15.03.2026, 15:10 Uhr
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Freizeit und Garten 2026
Freizeit und Garten 2026  Bild: Natalia Siedler

Nürnberg [ENA] Frühling in Nürnberg: Die Freizeit Messe 2026 eröffnet die Outdoor-Saison NÜRNBERG – Sobald die Sonne sich wieder zeigt und der letzte Rest Winter verschwindet, hält es niemanden mehr drinnen. Genau das spürte man in Nürnberg ganz deutlich: Die Freizeit Messe 2026 im Messezentrum Nürnberg

hat fünf Tage lang den Drang nach Draußensein, neuen Erlebnissen und Bewegung gebündelt. Am Sonntagabend endete die Messe – und die Besucher gingen mit Vorfreude auf die beste Zeit des Jahres nach Hause. Trotz strahlendem Frühlingswetter, das viele lieber in den eigenen Garten lockte, kamen rund 60.000 Menschen, um sich von 500 Ausstellern für die neue Saison inspirieren zu lassen. Die Atmosphäre in den Messehallen ist schon speziell. Beim Schlendern zeigt sich, wie Fernweh und die Liebe zur eigenen Region zusammengehen. Die AFAG Messen und Ausstellungen GmbH hat die Veranstaltung weit mehr als eine Verkaufsschau gemacht – hier geht’s ums Erleben. Die Geschäftsführer Henning und Thilo Könicke ziehen ein klares Fazit:

Regionaltourismus bleibt. Das ist kein Hype, das ist Alltag in der Freizeitgestaltung. Regionale Erlebnisse ganz groß Gerade wenn die Weltlage unsicher wirkt, gewinnen Urlaube in der eigenen Region. Das bestätigten die Messechefs zum Abschluss. In der Touristik-Halle wurde eifrig nach Geheimtipps in der Heimat gesucht – vom Oberpfälzer Seenland bis zu kleinen Ecken im Fränkischen Seenland. Viele hatten bewusst das Ziel, Erfahrungen zu finden, die ohne Fernreisen auskommen. Trotzdem blieb das Fernweh ein Thema: Andrea Weghorn von TUI Deutschland berichtete von vielen Buchungen direkt am Messestand, besonders Kreuzfahrten waren gefragt. Offenbar wollen die Leute nach zähen Wintermonaten endlich wieder Erholung sicher planen.

Auffallend in diesem Jahr: das große Interesse an nachhaltigem Reisen. Wandertouren, Radreisen direkt vor der Haustür, sanfter Tourismus – das Publikum wollte wissen, was möglich ist. Die Aussteller waren vorbereitet und verbanden Naturerlebnis mit Komfort. Johannes Lohrer vom Oberpfälzer Seenland merkte, dass gerade an den ersten Tagen Besucher mit sehr konkreten Fragen und Zielen kamen. Persönliche Beratung, echtes Prospekteblättern, das Gespräch mit Experten – das zählt wieder in einer Welt voller digitaler Angebote. Gartenwelten als Wohlfühloase Ein echtes Highlight 2026: Die Gartenwelten. Die Hallen verwandelten sich, angeführt von Gabler Natursteine und pflanzoasen, und mit Hilfe von zehn regionalen Garten- und Landschaftsgärtnern,

in eine riesige Inspiration zum Mitnehmen. Man bemerkte sofort: Der Garten ist längst das zweite Wohnzimmer. Peter Gabler fand besonders das Garten-Café gelungen – ankommen, bleiben, genießen. Und die Großen der Branche wie Hornbach waren positiv überrascht von ihrem ersten Messeauftritt. Die Gespräche, die Atmosphäre – alles topp. Die Sehnsucht nach Beratung und Austausch in Sachen Garten ist da. Vor allem natürliche Materialien und nachhaltige Ideen begeisterten die Besucher: Natursteine, heimisches Holz, Pflanzungen, die Bienen und Schmetterlinge lieben. Nicole Kalbitz von Hornbach unterstrich das Feedback. Heute geht’s eben nicht mehr nur um Rasenmähen, sondern darum, Lebensraum zu schaffen.

An den Ständen drehte sich viel um Bewässerung, winterfeste Bepflanzung und neue Terrassenideen – und die Fachleute vor Ort punkteten mit Wissen. Mobil unterwegs und mittendrin Wer lieber Action mag, kam auf seine Kosten – draußen und im Caravan-Salon. Die Freizeitfahrzeuge orientieren sich klar an Trends: Entweder kompakt und praktisch für spontanes Aufbrechen, oder richtig luxuriös für längere Touren, mit allem Drum und Dran. Besonders beliebt: gleich ausprobieren. Auf den Testflächen fuhr man E-Bikes, paddelte auf Stand-Up-Boards, fühlte sich in die Produktwelt hinein – was kein Online-Shop bieten kann. Bei E-Mobilität im Freizeitbereich merkt man Fortschritt. Reichweiten steigen, Designs werden schicker.

Ob für den Arbeitsweg oder den Wochenendausflug, man kann Modelle vergleichen. Auch Wassersport wurde zeitgemäß präsentiert: Neue Materialien und cleveres Equipment laden ein, Neues auszuprobieren. Die Neugier am Wasser und auf den Testparcours war spürbar – echt erleben, das zählt. inviva und motivation days: Zusammensein bewegt mehr Neben dem klassischen Messeteil liefen inviva und die motivation days am Wochenende. Die inviva zog unter der Woche viele an, die sich zu Gesundheit, Pflege, Spiritualität informieren wollten. Georg Reif vom Magazin „sechs+sechzig“ schwärmt von Publikum und Stimmung – am Freitag wurde sogar Boogie Woogie getanzt. Information und Lebensfreude, das passt.

Die inviva setzte dieses Jahr auf Vielfalt – von Finanzen über Vorsorge bis zu Technik im Alter. Vorträge zur Künstlichen Intelligenz für Senioren fanden viel Interesse. Verena Hädrich vom Diabetikerbund Bayern e.V. schätzt vor allem die Begegnungen. Viele kamen mit gezielten Anliegen, ließen Gesundheitswerte prüfen – wichtig, dass es solche Angebote direkt vor Ort gibt. Für Vereine und soziale Organisationen ist das Sichtbarkeit pur. Am Wochenende wurde es sportlich: Bei den motivation days gab’s ein echtes Sportfest mit zahlreichen regionalen Vereinen. Von Kampfsport bis Trendsport – Besucher konnten direkt einsteigen.

Sandra Büttner-Scharrer vom Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) freut sich über die Bühne für Bewegung und Gemeinschaft. Vor allem Kinder und Jugendliche waren begeistert, probierten Neues aus – und genau solche Plattformen fördern den Nachwuchs. Hier entsteht Motivation quer durch alle Altersklassen. Kulinarik und Genuss im Grünen Häufig unterschätzt, aber wirklich wichtig: das Essen auf der Messe. Die sonnigen Messetage machten Foodtrucks draußen zum Hotspot für alle, die eine Pause brauchten. Zwischen regionalen Köstlichkeiten und internationalen Snacks konnte man Eindrücke sortieren und die Sonne genießen. Für viele wurde der Messebesuch so ein rundum gelungener Familienausflug.

Das reine Gesamtpaket aus Information, Spaß und Genuss macht die Freizeit Messe besonders. Ausblick 2027: Weiter geht’s Projektleiter Maik Heißer und sein Team denken schon an 2027. Die Planungen laufen, neue Ideen werden entwickelt, besonders im Bereich Garten. Besucher und Aussteller sind sich einig: Die Mischung der Themen zur Frühlingszeit passt perfekt. Viele Aussteller haben schon für nächstes Jahr zugesagt – ein klares Statement für Nürnberg als Messestandort. Die Messe bleibt ein wichtiger Impulsgeber für die gesamte Region. Und als am Sonntagabend die letzten Lichter in den Messehallen ausgingen, war allen klar: Jetzt ist Frühling. Die Freizeit Messe hat ihren Teil dazu getan – Inspiration, Beratung und eine gute Portion

Vorfreude auf Outdoor und Garten. Wer es dieses Jahr verpasst hat, markiert sich den 10. bis 14. März 2027 am besten schon mal fett im Kalender. Die Sehnsucht nach Freizeit und Garten bringt auch dann wieder Tausende nach Nürnberg. Und das Versprechen bleibt: Ein Messebesuch lohnt sich. Jedes Jahr. Über die Freizeit Messe Nürnberg: Die Freizeit Messe Nürnberg ist Nordbayerns größte Messe rund um Touristik, Garten und Freizeit.

Jedes Jahr treffen sich im Messezentrum Nürnberg Besucher, die Lust auf Reisen, Outdoor-Aktivitäten, Caravaning oder Gartenbau haben. Veranstalter ist die AFAG Messen und Ausstellungen GmbH. Mit ihrer Mischung aus Information, Verkauf und Erlebnischarakter setzt die Freizeit Messe seit Jahrzehnten Akzente – und bleibt der zentrale Treffpunkt für alle, die Freizeit aktiv und naturnah genießen wollen.

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