Mittwoch, 19.06.2019 01:00 Uhr

Idil Nuna Baydar alias Jilet Ayse

Verantwortlicher Autor: Wolfgang Weichert Stuttgart, 04.04.2019, 22:44 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Politik +++ Bericht 9880x gelesen
Idil Nuna Baydar alias Jilet Ayse
Idil Nuna Baydar alias Jilet Ayse   Bild: Wolfgang Weichert

Stuttgart [ENA] Wenn Idil Nuna Baydar alias Jilet Ayse dem Publikum einen verbalen Spiegel vor die Augen hält, bleibt kaum ein Auge trocken. Am Mittwoch 03.04.2019 hatten die Gäste beim Frühjahrsempfang der Fraktionsgemeinschaft SÖS LINKE Plus in Stuttgart das Vergnügen.

Typisch…!! - Frühlingsempfang war das Motto der gestrigen Veranstaltung. Nicht so ganz typisch begrüßten Tom Adler (LINKE) und Hannes Rockenbauch (SöS) die anwesenden Gäste, in dem sie niemanden namentlich erwähnten (unter anderem Laura Halding-Hoppenheit /LINKE). Den offiziellen Part übernahm dann Isabel Fezer (Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Stuttgart / FDP), die einen Teil der Gäste namentlich begrüßte. Sie würdigte auch die Arbeit der Fraktionsgemeinschaft SÖS LINKE Plus im Gemeinderat. Danach folgte Susanne Belz (Büro für Antidiskriminierungsarbeit Stuttgart) mit einem hoch interessanten Vortrag mit dem Titel „Typisch ..! wie gehen wir gegen Vorurteil, Diskriminierung und Rassismus vor?“

Ein Fazit ihres Vortrages: „Diskriminierung bemisst sich nicht an der Absicht sondern an der Wirkung“. Ida Nuna Baydar rundete den Abend mit ihrem Auftritt ab. Als Jilet Ayse öffnete sie den Gästen die Augen zum Thema Integration und Rassismus. Und das auf einer sehr humirogen Art und Weise. Da wurde dann auch der anwesende Thomas Fuhrman ( Finanzbürgermeister Stuttgart / CDU) in ihr Programm mit einbezogen. Anmerkung: Aufgrund ihrer kritischen Art erfährt Idil Nuna Baydar viele Anfeindungen aus der rechten Szene, bis hin zu Morddrohungen. Im Anschluss an das offizielle Programm kam man dann bei einem kleinen Imbiss mit den Anwesenden ins Gespräch.

Tom Adler (links) + Hannes Rockenbauch
Isabel Fezer
Susanne Belz
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.