FDP Bundesparteitag Secrets in der Nachlese 16.06.2026
Berlin [ENA] Ich kann die Kritiker schon wieder sehen, die jetzt sagen: Nach 2 Wochen der Entscheidung kommt der mit einem Bericht der FDP Bundesvorstands – Wahl. Richtig. Weil es Neuigkeiten gibt. Aber denken Sie doch mal nach: Wieviele Politiker kündigen in einer Rede etwas an, das kommt gar nicht.
Oder wird dann nach der Neukonstellation eines Wahlergebnisses plötzlich als neues Thema uns wieder verkauft, oder was sagen Sie zu BER Berlin, Stuttgart 21 und die Elbphilharmonie ? Genug gesagt, dann kann ich ja anfangen. Am Samstag den 30. Mai 2026 fanden zwischen 14-30 Uhr – ca. 16.00 Uhr die Wahlen zum neuen Bundes – Präsidium der FDP statt, gleichzeitig wurde der neue Bundesvorsitzende gewählt. Denn eigentlich war Herr Kubicki bis zu diesem Zeitpunkt der einzige Kandidat für diesen Posten. Doch dann würde es hektisch. Als es um eine mögliche weitere Kandidatennominierung ging, trat Joachim Stamp an das Mikrophon und verkündete zur Überraschung von Herrn Kubicki und vielen der Delegierten im Saal, Frau Strack Zimmermann kandidiere.
50 Delegierte würden den Wahlantritt unterstützen. Ach nee, klammheimlich hat sie das vorbereitet, wie später bei Markus Lanz bekannt wird. Angeblich am Freitag, also einen Tag vor der Wahl, habe sie die Entscheidung getroffen UND dann noch die ganze Rede komplett selber geschrieben. Da frage ich mich natürlich nur, wann sie eigentlich ihre Unterstützungsdelegierten informiert hat. Ich nehme es vorweg. Zum Glück ist die Wahl nicht auf sie gefallen. Von 660 stimmberechtigten Delegierten haben 390 oder 59 % für Herrn Kubicki gestimmt, 259 oder 39 % haben für Strack Zimmermann gestimmt.
Enthaltungen und Nein – Stimmen jeweils 1 %, 2 Delegierte haben es geschafft, ungültige Stimmen abzugeben. Jeder kann sich denken und anhand des Gesichtes von Herrn Kubicki war deutlich zu erkennen, was er von der Aufstellung gehalten hat und von der Gratulation von Strack Zimmermann, rein formell und ohne jede Sympathie. Ihre Einlassung danach sagt alles: Ja, sie wäre zufrieden mit den 39 %, sie würde ja mit im Präsidium sitzen und damit ein Wörtchen mitzureden haben. Genau, sie läßt sich in einer Kampfabstimmung aufstellen, weil sie verlieren will. Denn sie ist ja mit der Nichtwahl zufrieden. Na klar.
Das diese Tour als klar link einzuordnen ist, warum sie nicht mit offenen Karten gespielt hat, zeigt in meinen Augen ihre Natur. Doppelt interessant insofern, weil am Tag der Abstimmung Lutz Alwin van der Horst, bekannt aus der Heute – Show im ZDF, auf Frau Strack Zimmermann zugegangen ist und ihr gesagt hat, er würde heute gegen Kubicki antreten als Überraschungskandidat. Sie hatte ihm dann noch Daumen hoch gegeben aber natürlich innerlich schon gewußt, was kommt, aber kein Ton verlauten lassen von wegen: Sie müssen auch an mir vorbei – oder so. Ich habe dann am Montag auf die Webseite der FDP geschaut um die Zusammenstellung des Präsidiums zu sehen.
Nanu, was war das: Auf der Seite „ Wahlergebnisse des BPT „ war eine Grafik „ Unser neues Präsidium „ aber Frau Strack Zimmermann weder genannt noch abgebildet, übrigens bis heute nicht. Herr Kubicki war bereits als Bundesvorsitzender eingetragen. Auf der FDP Webseite „ Unser Team – Personen „ unter der Rubrik „ Unser Präsidium war sie dann plötzlich zu sehen. Was war da los ? Eine Anfrage bei der FDP brachte keine Antwort, also nicht das sie das nicht wußten warum sie haben aus allgemeiner Lustlosigkeit nicht geantwortet.
Besondere Reden oder Aussagen gab es schon immer bei Frau Strack Zimmermann. Jede Menge. Auf einer Wahlkampfveranstaltung beispielweise wettert sie gegen Putin, der 400.000 Menschen am Tag umbringen würde. Wo, das läßt sie offen. Wichtig ist ihr in einer Talkshow zu erwähnen, das die Ukraine ja 70 Milliarden Menschen mit Getreide ernährt. Und die bekämen ja nur ein Bruchteil davon, das treibe den Brotpreis hoch. Eine Frage: Und warum sind die Brötchen auch teurer geworden ? Das sie in FDP – fremden Kreisen nicht so beliebt scheint, zeigen Aktionen wie die, das eine Person mit einem Privatflugzeug einen Beutel mit Fäkalien über den Grundstück von Frau Strack Zimmermann abwirft.
Und sie selber sagt, Sie würde Briefe mit Scheisse drin bekommen. Gar nicht nett. Aber dafür lag / liegt Frau Strack Zimmermann in der Anzeigenanzahlstatistik in Sachen Beleidigung / Anfeindungen weit vorne, Bild berichtete von rund 250 Strafanzeigen im Monat. Ein hübscher Hinzuverdienst, würde ich denken. Kommen wir jetzt zu wichtigen Inhalten aus den Reden VOR der Wahl auf dem Bundesparteitag von Herrn Kubicki und Frau Strack Zimmermann. Der Spitzenkandidat beginnt. Er dankt zu Beginn Frau Strack Zimmermann für die Kampfwahl, beide alten Schlachtrösser würden in die Wahl ziehen. Er will die Partei natürlich wieder in den Bundestag bringen.
Wieder als Partei im diesem Lande was zu sagen haben und entgegnet seinen Gegnern, keiner müsse die FDP lieben aber gerne fürchten. Klar hat er sich in seiner Rede gegen die DFA gestellt und jegliche Zusammenarbeit ausgeschlossen. Für immer. Ihn regt in seiner Rede die teilweise falschen Darstellungen in den Medien auf, er nennt das so: Die Medien haben teilweise kein Erkenntnisproblem, sondern ein Verständnisproblem. Klare Ansage an die immer so gepriesenen Qualitätsmedien, Hauptstadtmedien, Regierungsmedien, wie auch immer. Besonders geschmerzt habe ihn das ausgerechnet Ralf Stegner SPD von der süddeutschen Zeitung als Leumund ins Feld geführt wurde, Kubicki sei des Rechtspopulismus nicht verdächtig.
Er will den Menschen wieder sagen, das die Leute bei der FDP gut aufgehoben sind, egal was die anderen sagen. Er freue sich über jeden Wähler, er kenne keine Menschen 2. Klasse, egal ob rechts, links oder aus der Mitte. Er sieht die FDP als Interessensvertretung aller Leistungswilligen. Stopp: Das war nicht immer so. Das sich die FDP für kleine Einkommen und den Niedriglohnsektor einsetzt, kenne ich nicht. Das die FDP Millionen von Arbeitnehmern die lange 20 Uhr und Sonntagsöffnung eingebrockt hat, schon damals mit Herrn Rexroth sind keine so glanzvollen Dinge. Die FDP werde gebraucht als Kraft der sozialen Marktwirtschaft und nicht der sozialen Umverteilung, werde gebraucht als Verteidiger der Bürgerrechte.
Wird gebraucht als Europapartei gegen eine Bürokratie- und Regelmaschine. Und sein Team zum Aufbruch ist nicht das Team Kubicki, sondern das Team FDP. Seine „ Vorstellungsrede „ dauerte übrigens rund 16 Minuten. Nun zu Frau Strack Zimmermann. Ihr fehlt in der Partei die Aufbruchstimmung. Sie habe sich über den Rückzug der Kandidatur von Herrn Höhnes arg geärgert und auch über die Art, wie das zustande gekommen ist. Dabei spielt sie auf den Generalsekretär an, der sich unrühmlich in „ Der Welt „ geäussert hatte. Der Liberalismus würde Respekt vor dem Anderen, Respekt vor dem Individium nicht nur in Sonntagsreden. Sie würde heute nicht zur Wahl stehen, um jemanden anzugreifen, sondern weil ihr die Partei wichtig sei.
Da muß sogar Herr Kubicki schmunzeln. Die FDP würde Meinungsfreiheit fordern, aber intern Meinungsgleichheit predigen. Stopp: Auf diesem Gebiet kann keiner mitreden, da kennt sich Frau Strack Zimmermann ausgezeichnet und am besten aus. Also bei Meinungsfreiheit und deren Einschränkung. Weiter: Die Frage auf diesen Parteitag wäre, wer hat den klarsten vertrauenswürdigsten Kompass für den Wiederaufstieg nach dem freien Fall. Die FDP müsse wieder gestalten nicht kommentieren. Sie redet von Gestaltung der Zukunft; man würde jetzt verzichten um in der Zukunft zu profitieren. Stopp: Wen meint sie denn da, aber nicht den normalen Bürger ? Denn da lautet das Credo derzeit:Jetzt verzichten, um später weniger zu haben. Verstehen sie nicht als Leser ?
Jetzt länger arbeiten am Tag und in der Woche, jetzt mehr Jahre zu arbeiten, so bis 70, um später nur noch eine Basisrente zu bekommen. Denn der Bürger soll ja mehrschichtig privat vorsorgen, noch Geld monatlich einzahlen. Comprende ? Dann weiter: Uupps, ein peinlicher Versprecher, der allgemein für Lacher sorgt: Gerade erklärt sie, ihr Kernangebot sei, das diese SPD äh FDP wieder die spannenste Partei im Land wird. Lösungen bringen, die sich andere nicht einmal anzudenken trauen. Immerhin steht sie zu ihrer radikalen Ukraine – Unterstützungspolitik von Beginn an und fordert, nicht aus jeder gesellschaftlichen Veränderung eine Bedrohung basteln. Das würden schon die echten und linken ganz alleine erledigen.
Stopp: Welche rechten, welche linken ? Parteien, Bürger ? Und das sie in der gesellschaftlichen Veränderung keine realen zunehmenden Bedrohungen erkennt, zeigt nach meiner Ansicht ihre realitätsfremde Wahrnehmung oder bewußte Falschdeutung. Und damit wäre diese Frau für mich nicht mehr wählbar. Weiter. Es gibt kein Thema, das Liberale mit der AFD zu erörtern hätten, solange sie liberal seien. Linke und Rechte hätten mehr Gemeinsamkeiten als Rechte und Liberale. Sie steht für 5 Zukunftsversprechen in Deutschland: Den Staat handlungsfähig machen, schnell, digital, bürgerfreundlich. Sie will den Aufstieg entfesseln, Bildung, Leistung, Eigentum, Gründung, Kapitalbildung.
Wir verteidigen Freiheit, innenpolitisch rechtstaatlich, aussenpolitisch entschlossen. Klimaschutz marktwirtschaftlich ambitioniert mit bezahlbarer Versorgungssicherheit. Die Bürger sollen eine Klimadividende bekommen. Sie will eine Freiheitsfront. Die Meinungsfreiheit wird verteidigt, Schutz gegen Beleidigungen im Netz. Schließlich kommt sie zum Glück endlich zum Schluß: Ihr Ziel sind nicht 5 %, sondern so stark werden als ein Bollwerk gegen Links und Rechts und gegen Verdruß. Ihre „ Vorstellungsrede „ dauerte rund 38 Minuten.
Wo Freiheit ist, ist alles möglich. Stimmt, auch das die FDP in den nächsten Bundestag, wannimmer der gewählt wird, nicht einziehen wird. Denn ein guter Bundesvorsitzender alleine reicht eben nicht aus.




















































