Mittwoch, 22.04.2026 12:37 Uhr

Die Märchenstunde vom Kinderschutz im Internet 18.04.2026

Verantwortlicher Autor: Uwe Hildebrandt Bundesweit, 21.04.2026, 21:54 Uhr
Fachartikel: +++ Politik +++ Bericht 725x gelesen
Tolles Bild so richtig passend zu der Story von unserer Kommissionspräsidentin
Tolles Bild so richtig passend zu der Story von unserer Kommissionspräsidentin  Bild: Gerd Altmann / Pixabay.de

Bundesweit [ENA] Es war in einer langen kalten gar nicht dunklen Vollmondnacht, da saß in einem großen Ohrsessel vor loderndem Feuer eine alte Oma und öffnete mal wieder Ihr Märchenbuch, wo Sie wieder eine tolle Geschichte aufgeschrieben hatte, die Sie nun Ihren Enkeln erzählen wollte.

Und zwar so lebhaft, das diese so fest glauben sollten wie an das Vater Unser. Äh halt stopp, das hat ja mit der Realität rein gar nichts zu tun, kommen wir nun zu der Realität. Die EU Kommissionspräsidentin hat vor 2 -3 Tagen die Lösung schlechthin vorgelegt und vorgestellt, wie man Kinder / Jugendliche im Internet schützen könne. Damit auch die Eltern und die Deutsche Elitepresse auf dieses Thema besser einsteigen, erst einmal einer Portion Angst und Gefahrenpotiental von ihr: Jedes 6. Kind werde online gemobbt, jedes 8. Kind schikaniert online ein anderes Kind. Je länger Kinder online wären, desto wahrscheinlicher sei der Kontakt mit schädlichen und illegalen Inhalten.

Deshalb gäbe es jetzt die unbestechliche Identifikations – App oder auch Altersüberprüfungs- App. Mit dieser App könne der Nutzer sein Alter nachweisen wenn er auf eine Online – Plattform zugreift. Genauso wie in Geschäften, wo beim Kauf alkoholischer Getränke ein Altersnachweis verlangt wird. Sie begründet die App mit der gleichen so professionellen Wirkung wie die Corona – App. Die ist ja so toll, die neue App. So nutzerfreundlich; einfach runterladen, richtigen mit Pass- oder Personalausweis. Und jedesmal, wenn man einen Onlinedienst nutzt, weist man sein Alter nach. Und dann noch die strengen Datenschutzstandards, die strengsten der Welt. Es würden keine personenbezogenen Daten weitergegeben. Keine Verfolgung von Nutzern ist möglich.

Jeder kann den Quellcode einsehen. Jedes Partnerland kann und soll die App nutzen. Alle Online – Plattformen können die App nutzen, es gibt keine Ausrede mehr. So werden schädliche und illegale Inhalte von Kindern ferngehalten. Und zum Schluß dann Drohungen, das kann sie am besten: Null Toleranz für Unternehmen, die die Rechte unserer Kinder nicht schützen. Deshalb setze sie die europäischen Vorschriften mit voller Kraft und Entschlossenheit durch. Die EU werde jede Online – Plattform zur Rechenschaft ziehen, die Kinder nicht ausreichend schützen würden.

Soweit die Ausführungen der obig genannten Person. Jetzt kommen wir mal zur Fragerunde und den Wahrheiten, die sie wahrscheinlich selber gar nicht weiß oder lieber wegläßt. Nutzer des Internets KÖNNEN mit der App einen Altersnachweis bringen. Können oder müssen ? Wer die App nicht installiert kommt mit mehr zum Home Banking, kann bei NTV keine Nachrichten mehr abrufen und bei Lieferando keine Bestellung mehr aufgeben oder was will uns diese Frau sagen ? Wovor soll die App denn schützen ? Vor Internet und Online – Dienste mit schädlichen und illegalen Inhalten. Seit wann zählen dann alle Banken als schädlich oder illegal ? Bestellung von Essen wird illegal ?

Und auch NTV wird dann als schädlich eingestuft. SO hat sie es erklärt, wenn man ihre Rede als Erklärung interpretieren kann. Anstatt bestimmte Seitenzugänge zu prüfen, wird quasi das gesamte Internet blockiert bis sich der dumme Bürger, der sich auf das belanglose Gerede der Präsidentin verläßt, was in keinster Weise rechtsverbindlich ist, seinen Ausweis hochlädt. Und was schaltet er denn dann frei ? Den Internetzugang an diesem Rechner für einen Tag, bis zum nächsten Neustart, bis zum Wechsel des Browsers ? Keiner in Brüssel hat Ahnung, DAS kann ich behaupten. Damit Sie mal erfahren, wie weit die Europäische Kommission überhaupt Interesse hat, Bürger und Presse umfassend zu informieren, denn Fragen sind offensichtlich gar nicht erwünscht:

Die Europäische Kommission hat auf der Hannovermesse einen Messestand. Dort gibt es eine Ansprechpartnerin für die Presse. Nanu, denke ich, ein französisch sprechender Kontakt. Ich schreibe die Dame vorab an auf Deutsch in einer Email und frage, wieso eigentlich auf einer Deutschen Messe in Deutschland mit deutschen Journalisten keine deutschsprechende Presseperson zu finden ist. Wahrscheinlich hat die Dame die Email nicht lesen können, eine Antwort habe ich nie erhalten. Super, solche Personen sind hochbezahlt auch von ihrem Steuergeld. Kommen wir zu der Spitzenkraft in Brüssel zurück. Die Fragen gehen ja noch weiter.

Jetzt habe ich die App auf einem Notebook installiert, habe aber noch 2 Notebooks, 2 Handys und ein Tablet. Also muß ich jeden Tag 6x das Internet freischalten, habe ich das richtig verstanden ? Und wo ist der Schutz möglicher Kinder ? Keine Rede davon, das man die Freischaltung zurücknehmen kann. Bedeutet: Im Zweifelsfall bleiben die Rechner den ganzen Tag im Betrieb und jeder kann das Internet voll nutzen. Aber ich gehe weiter: Da ja angeblich keine persönlichen Daten etc. übertragen und geprüft werden, sondern nur das Alter, woher weiß denn die App ob das mein Ausweis ist ? Kann sie gar nicht, weil mein Name mit dem Rechnername gar nichts zu tun hat.

Folglich kann ich JEDEN Ausweis nutzen zur Freischaltung. Denn sobald die App Probleme bei der Altersverifikation zeigt schickt diese die Daten „ irgendwohin „ zur Prüfung. Deshalb ist ja auch die Aussage der strengsten Datenschutzstandards der Welt völliger Nonsens, deshalb wurde wohl auch die App innerhalb von 2 Minuten gehackt ? Unsere Kommissionspräsidentin will mir doch nicht erklären, sie kennt alle Datenschutzregelungen in der Welt ? Wichtig ist, Größenwahn rechtzeitig zu erkennen. Aber sie hat ja noch bessere Ideen: Weil die App so toll ist, sollen und dürfen alle Partnerländer, wer immer das ist, wahrscheinlich 90 % der Welt, die App auch nutzen.

Bravo, Frau vdL, ich würde eine Kopie gleich nach China, Nordkorea und gleichgesinnte Staaten schicken. Mein Fazit: Das Chaos der Freischaltungen, weil jede zweite genutzte getrennte Online – Plattform dann nochmal freigeschaltet werden muß, der eine oder andere der die App nicht nutzt jede Nutzung auf einem anderen Gerät; sie werden am Ende eines Tages gar nicht wissen und nie erfahren, wieviel hunderte von Unternehmen ihre Daten dankend erhalten haben. Und das ist ja nur die Vorstufe zu Stufe 2 und 3. Stufe 2 ist die Digitale ID oder das Digitale Wallet, wo alle Ausweise online hinterlegt sind, aber mit datenschutzrechtlichen und sicherheitsrelevanten Maßnahmen, die selbst der Mars nicht bieten kann und wovon die Venus nur träumen kann.

Und damit dann alles zur Kontrolle in Staatshand liegt, kommt dann der Digitale Euro. Endlich hat man sie in der Hand. Benehmen sie sich nicht staatskonform, verbrauchen sie zuviel Co2, sind andere Lebensbilanzen schlecht, dann gibt es keine Kohle mehr. Glauben sie nicht ? Natürlich nicht, alles leeres Gerede, Fake News oder hätten sie vor 5 Jahren gedacht mal nicht im Park mit einer 2. Person sitzen zu dürfen, nicht ins Kino zu dürfen obwohl sie völlig gesund sind und Veranstaltungen in Räumen besuchen nur mit Impfung oder eben nicht. Und wie war das mit Ausreisebeschränkungen für 17 – 45 jährige, wenn die das länger als 3 Monate wollen.

Klammheimlich aufgenommen, als es publik wurde und bösen Ärger verursacht hat, kommt schnell der Pistorius vorbei und relativiert. Macht mal euer Gehirn frei und schaltet es dann ein und nutzt dazu die Intelligenz: Wenn ein Krieg kommt, wenn eine Inflation wie 1923 kommt, wenn Engpässe Lebensmittel + Versorgung kommen und anderes mehr, KEIN Pistorius, Klingbeil oder Merz werden kommen und sie retten. Und die, die es nicht merken und nicht merken wollen, werden irgendwann über Nacht voll erwischt und dann haben die Pech gehabt.

Sorry irgendwer macht immer den Anfang. Pardon, wissen sie eigentlich, wo sie hinmüssen, wenn der Krieg kommt ? Ich meine so schutzmäßig ? Nein. Schade. Jedenfalls wird ihnen kein digitaler Nachweis oder digitales Geld weiterhelfen, wenn es keine Handynetze und Internet mehr gibt. Aber das sagen ihnen gewisse Klugscheisser natürlich nicht.

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