Uni Bonn macht bei den Themenwochen Studienzweifel mit
Bonn [ENA] Uni Bonn macht bei den Themenwochen Studienzweifel mit. Studienberatungen der Hochschulen laden zu mehr als vierzig Veranstaltungen in NRW ein. Start am Montag, 2. März. Zum siebten Mal organisieren über dreißig Hochschulen in NRW die Themenwochen Studienzweifel. Zum Auftakt am Montag, 2. März 2026, ab 10 Uhr spricht der ehemalige Maschinenbaustudent Luca Bischoni, Autor des Buchs „Als man mir den Stecker zog“ und
Podcaster von „Psychologie - die menschliche Energie“. Im Gespräch mit zwei Studienberatenden gibt er einen intensiven Einblick in die Gedankenwelt Studierender, die an ihrem Studium zweifeln: Er erzählt von seinem langen Zögern vor dem Fachwechsel und dem Gefühl, alleine zu sein. Bischoni berichtet aber auch davon, was ihm in der Krise geholfen hat und macht Mut, über seine Gefühle zu sprechen. Denn er ist überzeugt: „Es gibt immer einen Weg, manchmal muss man an der Kreuzung einfach mal jemanden fragen.“
In über vierzig Veranstaltungen laden Studienberatungen der Hochschulen in NRW, die sich im landesweiten Programm Next Career organisieren, ein, über ihre Zweifel mit Mitstudierenden und Fachleuten zu sprechen. In Vorträgen, Talk-Formaten oder Workshops können junge Menschen ihre Situation reflektieren und sich umfassend über eine berufliche Neu- und Umorientierung, über Studienfach- beziehungsweise Hochschulwechsel oder einen Studienausstieg informieren. - Umfangreiches Programm für alle Bedarfe - Die Themenwochen bieten umfassende Unterstützung in verschiedenen Bereichen: Studierende haben die Möglichkeit, ihre aktuelle Situation zu reflektieren,
persönliche Kompetenzen weiterzuentwickeln und gezielte erste Schritte hin zu einer guten und individuellen Entscheidung zu gehen. Zudem erhalten sie nicht nur durch die Studienberatenden der Hochschulen, sondern auch durch Unterstützung der Expertinnen und Experten des Arbeitsmarktes (Agentur für Arbeit und Kammern) Einblick in alternative Bildungswege außerhalb der Hochschule. - Mit Tabus brechen und neue Perspektiven schaffen - Das eigene Studium zu hinterfragen, kennen viele junge Menschen. Doch noch immer sind Zweifel und Abbruchgedanken ein gesellschaftliches Tabuthema.
Die teilnehmenden Hochschulen aus NRW möchten mit dieser Veranstaltungsreihe ein Signal gegen das Stigma des Zweifelns und Scheiterns setzen. Organisiert von den Studienberatungen und Career Services der Hochschulen in NRW und finanziert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (MKW), machen die Themenwochen deutlich, dass Zweifel eine Chance für neue Perspektiven sein können. - Ein wachsendes Netzwerk der teilnehmenden Hochschulen - Die Themenwochen Studienzweifel profitieren von einem stetig wachsenden Netzwerk. Waren es zu Beginn 13 Hochschulen,
organisieren sich heute rund 30 Hochschulen im Programm Next Career für Studierende mit Zweifeln am Studium. Die intensive Zusammenarbeit ermöglicht einen intensiven Austausch zu erfolgreichen Angeboten und sorgt dafür, dass Studierende an nahezu allen Hochschulstandorten in NRW Zugang zu den dort vorhandenen Ressourcen und Veranstaltungen erhalten. - Teilnahme und Anmeldung - Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei, für einige Angebote ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und Programm: www.uni-bonn.de/themenwochen-studienzweifel
- Teilnehmende Hochschulen: RWTH Aachen, FH Aachen, HS Bochum, Ruhr-Universität Bochum, Universität Bonn, Universität Duisburg-Essen, FH Dortmund, TU Dortmund, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Hochschule Düsseldorf, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, FernUniversität in Hagen, Universität zu Köln, TH Köln, FH Münster, Universität Münster, Hochschule Niederrhein, Hochschule Rhein-Waal, Universität Siegen, Bergische Universität Wuppertal.




















































