Dienstag, 25.06.2019 19:38 Uhr

Teddy-Krankenhaus öffnet wieder seine Türen

Verantwortlicher Autor: Universitätsklinikum Bonn (UKB) Bonn, 04.06.2019, 18:09 Uhr
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Bonn [ENA] Arztbesuche müssen nicht weh tun. Teddy-Krankenhaus öffnet wieder seine Türen für kranke und verletzte Kuscheltiere. Vom 12. bis 14. Juni lädt das Universitätsklinikum Bonn gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg, dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e. V. sowie den Fachschaften Medizin und Pharmazie ins Teddy-Krankenhaus ein. Kinder können hier den Aufenthalt in einem Krankenhaus erleben,

ohne selbst als Patient betroffen zu sein. Auf dem Gelände der Universitäts-Kinderklinik, Adenauerallee 119, erwarten rund 100 Stofftier-Experten jeweils von 9 bis 16 Uhr 65 angemeldete Kindergartengruppen. Am Freitag, 14. Juni, öffnet das Teddy-Krankenhaus zusätzlich von 13 bis 16 Uhr für Familien mit Kindern seine Türen. Hierzu ist keine Anmeldung notwendig. Von einfachen Kopfschmerzen über Grippe bis hin zu verlorenen Knopfaugen reichen die Leiden von Teddy & Co:

Für die Spielgefährten von Kindern im Kindergartenalter verwandelt sich das Gelände des Zentrums für Kinderheilkunde am Universitätsklinikum Bonn zum 16. Mal für drei Tage in ein Teddy-Krankenhaus mit Anmeldung, Wartezone, Behandlungsräumen, OP, Röntgenabteilung und einer Apotheke. Erfahrene Fachärzte für Stofftier-Heilkunde kümmern sich dann um Plüschtiere und Puppen. Sie tasten die Patienten ab, legen Verbände an und setzen Spritzen. Zudem sind sie auch auf seltene Stofftier-Krankheiten und komplizierte Operationen gut vorbereitet Dank dieser fachkundigen Hilfe und der heilenden „Gesundbären“ aus der Hand des Stofftier-Apothekers ist der Schrecken bald vergessen.

„Der Besuch in der Teddy-Klinik soll den Kindern die Angst vor dem Arzt im weißen Kittel und dem Krankenhaus nehmen“, sagt Prof. Dr. Johannes Breuer, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinderheilkunde am Universitätsklinikum Bonn. Und dieses Konzept geht auf: „Vielen Kindern ist anfangs eine gewisse Unruhe und Schüchternheit anzumerken. Doch später sind sie deutlich entspannt und zeigen ihre geheilten Spielgefährten stolz herum“,

sagt Ingrid Beckmann-Singerhoff von der AOK Rheinland/Hamburg. Besonders Kindern, denen ein Krankenhausaufenthalt kurz bevorsteht, helfe es die Ängste zu zerstreuen, da sie im Vorfeld bereits einmal den Ablauf in der Klinik kennen gelernt haben. Aber auch für die Studierende sind die Besuche von Teddy & Co wertvoll: Sie können den Umgang mit künftigen Patienten üben. Infos gibt es auch unter http://www.teddykrankenhaus.uni-bonn.de/

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