Freitag, 14.08.2026 18:03 Uhr

Minister der Finanzen Dr. Optendrenk zu Gast an der .....

Verantwortlicher Autor: Universität Bonn Bonn, 14.08.2026, 17:13 Uhr
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Bonn [ENA] Minister der Finanzen Dr. Optendrenk zu Gast an der Universität Bonn. Austausch mit Rektor und Forschenden. Nordrhein-Westfalens Minister der Finanzen, Dr. Marcus Optendrenk, hat die Universität Bonn besucht. Nach einem Gespräch mit Rektor Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Michael Hoch informierte sich der Minister auf dem Campus Poppelsdorf über aktuelle Forschungsansätze für eine nachhaltige Landwirtschaft und

Bioökonomie sowie über laufende Baumaßnahmen des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW. Zum Auftakt empfing Rektor Hoch den Minister im Rektorat der Universität. Dort tauschten sie sich über aktuelle Themen und die Entwicklung der Universität Bonn aus, die kürzlich als Exzellenzuniversität bestätigt wurde und mit acht geförderten Exzellenzclustern auch weiterhin die erfolgreichste deutsche Hochschule im Exzellenzwettbewerb ist. Anschließend besuchten Minister Dr. Optendrenk und Rektor Hoch die Klimakammern auf dem Campus Poppelsdorf. - Klimabedingungen exakt simulieren -

Im Klimakammer-Gewächshaus begrüßte Prof. Dr. Heiko Schoof, Dekan der Agrar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät, die Gäste. Fakultätsmanagerin Dr. Birgit Hoegen stellte bei einem Rundgang die Einrichtung und ihre Bedeutung für die Forschung vor. In den Klimakammern lassen sich unterschiedliche Umweltbedingungen kontrolliert simulieren. Forschende können dadurch beispielsweise untersuchen, wie Pflanzen auf veränderte Temperaturen, Trockenheit oder andere Umweltfaktoren reagieren. Prof. Dr. Cyrill Stachniss, Sprecher des Exzellenzclusters PhenoRob, gab anschließend einen Einblick in die Arbeit des Clusters. PhenoRob verbindet unter anderem Robotik, Künstliche Intelligenz und Pflanzenwissenschaften,

um die Landwirtschaft produktiver, ressourcenschonender und nachhaltiger zu gestalten. - Nachwachsende Rohstoffe als Baumaterial - Wie nachwachsende Rohstoffe zu einer klimaverträglichen Wirtschaftsweise beitragen können, erläuterte Professor Dr. Ralf Pude. Der Professor für Nachwachsende Rohstoffe stellte Forschungsansätze aus den Bereichen Bioökonomie und nachhaltiges Bauen vor. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie pflanzliche Rohstoffe fossile oder besonders energieintensive Materialien ersetzen und damit neue Wertschöpfungsketten ermöglichen können.

Der BLB NRW ist als Eigentümer der Hochschulgebäude für Bau und Sanierung auf dem Campus Poppelsdorf zuständig und gehört zum Geschäftsbereich des Ministeriums der Finanzen. Auf dem Campus hat der BLB NRW zuletzt ein Labor- und Seminargebäude in Modulbauweise fertiggestellt, das als Rotationsgebäude Platz für Institute schafft, deren Gebäude saniert werden. Der Minister zog eine positive Bilanz seines Besuchs in Bonn: „Wer durch die Labore und Klimakammern auf dem Campus Poppelsdorf geht, versteht sofort, warum sich jeder Euro in diese Infrastruktur lohnt.

Die Universität Bonn ist mit acht Exzellenzclustern die erfolgreichste Hochschule im deutschen Exzellenzwettbewerb. Diesen Rang verteidigt man nicht allein mit klugen Köpfen, sondern auch mit leistungsfähigen Gebäuden und moderner Ausstattung. Dafür sorgt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes, der hier auf dem Campus Poppelsdorf baut und saniert." Rektor Michael Hoch betonte die Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen: „Ich habe mich sehr gefreut, Minister Optendrenk heute an der Universität Bonn begrüßen zu dürfen und ihm zu zeigen, wie die finanzielle Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen dazu beiträgt,

gezielt in Forschung, Lehre und leistungsfähige Infrastrukturen zu investieren. Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, wie wir mit exzellenter Grundlagenforschung an innovativen Lösungen für die großen Zukunftsfragen unserer Zeit arbeiten und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind. Für die verlässliche Unterstützung der Landesregierung und die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit bin ich sehr dankbar. Sie ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die weitere Entwicklung der Universität Bonn und ihren Weg an die internationale Spitze.“

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