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black.voices Black History Month 26.2.2026 Berlin

Verantwortlicher Autor: Bettina Keller Berlin, 11.03.2026, 09:15 Uhr
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Berlin [ENA] Deutschland ist egal wie man darüber redet , ein Einwanderungsland. Heute hat fast jede vierte Person eine Migrationsgeschichte, darunter rund 1,3 Millionen afrikanische und afrodiasporische Menschen. Viele sind in Deutschland geboren oder aufgewachsen, leben seit Generationen hier und prägen das gesellschaftliche, wirtschaftliche , politische und kulturelle Leben des Landes maßgeblich mit.

Das Leben dieser Menschen hier bei uns ist somit ein selbstverständlicher und unverzichtbarer Teil deutscher Geschichte und Gegenwart. Ursprünglich in den USA und Kanada gestartet, wird der Black History Month seit mehr als 30 Jahren auch in Deutschland begangen, um Schwarze Geschichte , Kultur und Errungenschaften sichtbar zu machen. Afrodeutsche Organisationen, Initiativen und Vereine haben ihn ins öffentliche Bewusstsein gebracht und gestalten seitdem vielfältige Bildungs – und Kulturveranstaltungen. Vor diesem Hintergrund setzte die Veranstaltung Black Voices -Black History Month im Bundestag ein Zeichen.

In einer Paneldiskussion sowie einer dazu begleiteten Ausstellung mit bundesweit aktiven Organisationen , Initiativen und Vereinen kam eine vielfältige sehr gelungene Veranstaltung zusammen . Initiator war der Bundestagsabgeordnete Armand Zorn aus den Reihen der SPD. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Zugegen waren die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration ,Beauftragte für Rassismus, Frau Natalie Pawlik MdB, Frau Rasha Nasr MdB , Sprecherin der Arbeitsgruppe Migration und Integration.

Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Sängerin und Songwriterin Luna Simao .In der Paneldiskussion kamen Aisha Camara Vorstandsmitglied ADAN e.V., Steve Hiobi , Autor und Afroinfluencer bekannt als „Bruder Steve“, Dr. Elisabeth Kaneza , Vorstandsvorsitzende Kaneza Foundation for Dialogue und Empowerment e.V. sowie Suraj Mailitafi, moderiert wurde das Panel von Armand Zorn MdB. Als Abschluss gab es noch ein echt afrikanisches Büfett. Eine Anmerkung des Autors , ich würde es für gut finden wenn man nicht mehr sagt schwarze Menschen, das klingt für mich so feststellend und prägend, vielleicht kann man einfach nur sagen Menschen aus dem afrikanischen Kontinent. Eine sehr gelungene Veranstaltung .

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