Samstag, 20.07.2019 05:26 Uhr

Berlinale 2019

Verantwortlicher Autor: Bettina Keller Berlin, 10.02.2019, 12:47 Uhr
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Berlin [ENA] auch diesmal Berlin Berlin Berlin die 69.Berlinale scheint wieder ein voller Erfolg zu werden. Es werden 400 Filme gezeigt .Da ist einiges zu erwarten, vor allem wenn es um den Film“ Der goldene Handschuh „ von Fatih Akin geht. Einige behaupten im Vorfeld er sei mit einem Horrorfilm vergleichbar und krass , andere behaupten er sei gut gelungen, hätte aber dennoch keine Chance auf einen „ Bären“.

Worum geht es überhaupt in dem Film. Angelehnt am Buch „Der Goldene Handschuh“ von Heinz Strunk und der wahren Begebenheit des Fritz Honka in den Siebziger Jahren, stellt der Film das Leben Honkas und seine Morde dar.In der Hauptrolle Jonas Dassler, den wohl keiner erkennen würde .Da haben die Maskenbildner tolle Arbeit geleistet.Tatsache ist, dass im Jahre 1975 in Hamburg Altona ein Feuer ausbricht und die Feuerwehr bei Löscharbeiten auf Leichenteile stößt. Aus der danebenliegenden Mansardenwohnung dringt starker Verwesungsgeruch. Kripobeamte finden Leichenteile von vier Frauen.

Als Honka von seiner Arbeit nach Hause kommt wird er zunächst als Zeuge vernommen. Nach stundenlangem Verhör gesteht er aber das er all diese Frauen ermordet hat. Seine Opfer hätte er alle in der Kneipe „Goldener Handschuh“ kennengelernt, alt gewordene Huren die froh waren, dass sich jemand um sie bemüht. Man darf gespannt sein, wie Fatih Akin dies alles in seinem Film unterbringen konnte.Der Trailer zum Film zeigt zumindest sehr sehr düstere Szenen.

Übrigens der damals sehr bekannte Staranwalt Rolf Bossi hatte die Verteidigung des Honka übernommen und ein sehr überraschendes Urteil erreicht. Honka wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und dann für fünfzehn Jahre ins Gefängnis verbracht .Im Jahre 1993 bekam Honka eine neue Identität und lebte in einem Altenheim an der Ostsee. Von den Heimbewohnern soll keiner gewusst habe wer da mit ihnen zusammen lebt . Im Jahre 1998 verstarb Honka. Alles in allem war es mutig von Fatih Akin sich auch so einem Thema an zu nehmen.

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