Donnerstag, 17.10.2019 17:06 Uhr

Jugendliche im Einsatz für die Landesgartenschau

Verantwortlicher Autor: Klaus Hantel Kamp-Lintfort, 01.10.2019, 16:17 Uhr
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Schülerinnen und Schüler der Europaschule
Schülerinnen und Schüler der Europaschule  Bild: Nina Meise

Kamp-Lintfort [ENA] Schülerinnen und Schüler der Europaschule bauen sechs große Pflanzkästen für den Zechenpark. Mit den Jugendlichen sind echte Profis am Werk. Steffen setzt die Bohrmaschine am Kopf der Schraube an, der 14-Jährige ist einer von insgesamt 16 Schülern, die Pflanzkästen für den Quartiersplatz bauen.

Die Kästen entlang der Promenade sollen 2,50 Meter breit und zwischen sieben und 12 Meter lang werden. „Ich finde die Aktion gut. Es macht Spaß“, sagt Steffen. Kirsten Holsteg, Organisatorin der Bauaktion und als Landschaftsarchitektin im Laga-Team mit zuständig fürs Planen und Bauen, freut sich sehr über das Engagement der Schüler: „Es ist toll zu sehen, wie begeistert alle bei der Sache sind.“

Für die Arbeit an den Pflanzkästen haben sich die Jugendlichen in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe bohrt die Holzbretter zusammen, die andere setzt sie auf dem Quartiersplatz, entlang der Promenade, ineinander. Steffen ist fürs Bohren zuständig. „Das mache ich lieber, hier ist viel Teamarbeit gefragt und ich arbeite gerne mit anderen zusammen“, erklärt er. Insgesamt werden die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 sechs Pflanzkästen an sechs Tagen bauen.

Begleitet werden sie dabei unter anderem von Europaschullehrer Christian Kullmann: „Es ist toll wie sie das machen und wie viel Freude sie haben, die Gartenschau ein Stück weit mitzugestalten“, sagt er. Und auch Dieter Hamelmann, Leiter der Technik-AG ist „sehr zufrieden“ mit den Jugendlichen: „Sie sind sehr fleißig und schnell.“ Das dürfte auch daran liegen, dass mit den Schülerinnen und Schülern der Europaschule echte Profis am Werk sind: „Die Jugendlichen haben alle den Technikkurs an unserer Schule belegt und deswegen auch Erfahrung im Tüfteln und Bauen“, sagt Europaschulleiterin Barbara Mennekes.

Am Ende der Aktion gibt es für alle jungen Handwerker ein Zertifikat über die Teilnahme. „Dieses können sie dann der Bewerbung, beispielsweise um ein Praktikum, beilegen“, sagt Mennekes. Sie arbeitet bei der Vergabe von Praktikumsplätzen oftmals auch mit dem Holzhändler Gütges zusammen. „Mit ihm haben auch wir bei dieser Aktion kooperiert. Er hat uns Werkzeug gestellt, OBI hat die Akkubohrer gespendet. Wir sind immer dankbar für diese Unterstützung“, sagt Kirsten Holsteg.

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