Euer Merkwürden bei der Kommunalwahl in Göttingen
Göttingen [ENA] Am 13. September 2026 findet in Göttingen die Kommunalwahl statt. Bedeutet: Gewählt werden der Kreistag, der Rat der Stadt Göttingen, die Ortsräte, der Oberbürgermeister und der Landrat. Heute befasse ich mich ausschließlich mit den Oberbürgermeisterwahlen gleich OB Wahlen genannt.
Dabei stehen zur Auswahl: Herr Dr. Florian Dinger SPD, Frau Onyeka Oshionwu Grüne, Dr. Ehsan Kangarani CDU, Dr. Thomas Goes LINKE und Mathias Rheinländer von Die Partei. Bis auf Herrn Rheinländer waren alle beim OB – Forum am 24. August im Deutschen Theater in Göttingen anwesend. Zuerst werde ich über die Aussagen der Kandidaten sprechen, auf Inhalte der Plakate und Beiträge auf Social Media Kanälen werde ich in einem weiteren Bericht eingehen.
Wie gesagt, an diesem Tag waren die OB Kandidaten im Theater zur einem sogenannten OB – Wahlforum eingeladen. Bürger konnten angeblich im Vorfeld Fragen einreichen die den Kandidaten dort gestellt werden sollten. Journalisten waren zu dieser Veranstaltung nicht zugelassen. Exclusive Berichterstattung nannte das das Göttinger Tageblatt, der Veranstalter. Sehr exclusiv, die Veranstaltung wurde live übertragen im Internet. Professionelles Bühnenbild zu dieser Veranstaltung, 5 kleine Stehpulte, kein Sitzplatz bei immerhin 90 Minuten Diskussion, ansonsten leere Bühnenfläche.
Durch die Veranstaltung und Fragesteller war der Chefredakteur des GT Frerk Schenker, der zu Beginn die Bitte äußerte, das keiner der Kandidaten aus dem Wahlprogramm vorlesen möge, da diese den Bürgern sicherlich bekannt seien. Deshalb lieferte er auch immer Zitate aus den Wahlprogrammen, zu denen er Stellungnahmen von den Kandidaten abfragte. Interessant auch, das bei den Fragen, die ja allesamt von Bürgern eingereicht worden waren, ausser in wenigen Fällen nicht die Namen der Einreicher genannt worden, interessant dabei der Einwurf von Goes, er würde den Fragesteller persönlich kennen. Zufall ? So waren dann auch, wie ein weiterer Zufall, kritische Fragen zu Migration und Ukraine Flüchtlinge nicht vorhanden.
Und zum Vorverkauf der Karten, die man online kostenlos theoretisch bestellen konnte, aber nach wenigen Stunden ausverkauft waren: Wieviel waren denn im freien Bestellvorgang ? Ein Hinweis des GT Chefredakteurs machte mich stutzig: Er bittet zu Beginn nicht nach jeder Antwort einen minutenlangen Beifall einzustreuen, da viele Fragen anstehen und die Zeit knapp wäre, denn jeder hätte ja heute seinen Fanclub dabei. Ach so, ich könnte mir vorstellen, 4 Parteien, 300 Plätze, jeder hat so 50 Tickets bekommen, dazu das GT für Freunde, Bekannte und Mitarbeiter nochmal 50 Stück, der Rest von 50 Stück war dann freier Verkauf. Wie gesagt, meine Vermutung.
Auffällig zu Beginn, das der Chefredakteur beim Aufruf und Eintritt jedem Kandidat seine Hand gibt, untereinander passiert das nicht. Und das sich SPD und Linke duzen, zeigt für mich politische Nähe. Jetzt aber zu den Inhalten. Damit sie sich jeweils im Block ein Bild über die Ansichten der Kandidaten machen können, habe ich nicht bei jeder Frage alle 4 Antworten geschrieben, sondern diese jeweils dem Kandidaten zugeordnet. Die Reihenfolge ist so gewählt wie sie im Theater standen. Angeblich sei der Bereich Wohnen und bezahlbare Miete am größten gewesen. Angeblich fühlen sich rund 70 % der Göttinger tagsüber in Grünanlagen und generell Nachts unsicher, alleine sich zu bewegen. Zu Einsparungen reden 50 % von Stellenabbau in der Verwaltung.
Frau Onyeka Oshionwu Grüne äußerste sich wie folgt: Sie will die Klimabilanz in Göttingen weiter verbessern und mit dem Fahrrad zur Arbeit ins Rathaus kommen. Sie will die 6000 Einfamilienhäuser über die Stärkung der Wohnraumagentur zu Mehrpersonenhäuser umwandeln, indem sie Eigentümer berät wie das zu machen ist. Viele würden sich das wünschen wissen aber nicht wie. Dazu stehen über 1000 Wohneinheiten leer, finanzielle Anreize der Stadt sollen diesen Wohnraum erschliessen. Sie nennt Tübingen und Ulm, wo angesprochene Dinge in Sachen Wohnraum schon umgesetzt seien. In der Göttinger Verwaltung gäbe es einen Fachkräftemangel, deshalb würden Abwicklungen so lange dauern.
Kiel wäre ein Beispiel für den Abbau von Fachkräftemangel. In Dortmund gäbe es ebenso Problemlagen wie in Göttingen. Dort hat man die Vermieter unter die Lupe genommen. Am erfolgreichsten war es in Berlin , den Bestand saniert mit den Menschen. Es gäbe zu wenig Platz für Kinder, keine Gemeinschaftsräume. Dort wurden im Erdgeschoß z. B. Gemeinschaftsräume eingerichtet und eine Klappe. Sie will eine Vertrauensperson in der Immobilie Groner Landstr. Die Bewohner können so durch Beratung und Unterstützung ihren eigenen Bestand besser in den Griff bekommen. Investoren werden mit ins Boot geholt in Sachen Schnellinstantsetzung. Kinder müssen im Vorschulbereich/Kita auf die erste Klasse vorbereitet werden.
Krefeld testet Kinder auf 27 Sprachen in versch. Kompetenzbereichen. Dazu ist die Gewaltzunahme nicht vom Himmel gefallen, mit Corona hat sich viel verschoben. Mentale Gesundheit der Kinder hat gelitten. Es gibt zu wenig Therapieplätze. Bochum sendet sogenannte Glückscoaches in Schulen und Kitas, um die Kinder mental und auch Kinderrechte zu stärken. Um z.B. festzustellen, warum Lernschwächen bestehen: Ein gewaltvolles Elternhaus oder kein Wohnort im Grünen. Es gibt in Göttingen bereits LISA (Anmerkung Redaktion: Lernen in Schule und Alltag); die begleiten Kinder. Und man kann Angebote in die Schule holen, so hat sie ein Theaterstück über Männlichkeitsbilder in eine Oberstufe geholt.
Sie fühlt sich Nachts beim Gang über den Wall relativ sicher. 40 % der Bürger in Göttingen seien unter 30, machen viel Party, gehen aus, der Weg nach Hause, bei nicht gut ausgeleuchteten Stellen, wenig bewohnten Gegenden und ähnliches. Cheltenham hat einen Night Pub, dort können sie ein Handy laden, telefonieren, auf den Bus warten, sich nach Hause begleiten lassen. Das Waffenverbot muß überprüft werden. Klimawandel das Kultthema, auch sie will Entsiegelungen, Paris sei ein Vorbild. Der Stadtwasserhitzeplan sei schonmal ein Anfang mit mehr Verschattung, mehr Trinkbrunnen drinstehen. Dazu brauche man einen Hitzeaktionsplan auch für Einrichtungen und Privatwohnungen. Sie will über Fernkälte nachdenken, nicht nur Fernwärme.
Über einen Parkplatzabbau möchte sie nicht sprechen, man müsse erst einmal die Parksituation begutachten. Das Angebot für Fahrradfahrende sei zu stärken, für E-Bikes benötige man Stellplätze, auch für Lastenräder. Stellenabbau in der Verwaltung nein, es wurde ja in der letzten Zeit sogar aufgebaut, das habe Gründe. Es gäbe mehr Aufgaben, z.B. Wohngeld Plus. Man brauche mehr Geld vom Land und Bund, noch nie waren die Kommunen so hoch verschuldet wie derzeit. Sie will stattdessen noch eine zentrale Fördermanagementstelle einrichten. Und die Stadt brauche mehr privates Geld. Aber ganz ohne Kredite gibt es nicht. Verpackungssteuer möchte sie erhöhen. Sie schätzt die Anzahl der Rathausmitglieder auf rund 2200. Es sind 2735 Angestellte.
Die Sanierung des Deutschen Theaters darf soviel kosten wie es kostet. 10 Mio. Euro Startkapital würde sie in frühkindliche Bildung stecken. Sie sieht keine Vorteile bei anderen OB Kandidaten. Sie werde die Stadt niemals schlecht reden. Mein Fazit: Beispiele, wie alles besser geht, indem man immer einen Punkt aus irgendeiner Stadt rauspickt, funktionieren in der Praxis nicht. Mehr Verwaltung und Mitarbeiter statt zu sparen. Klimawandel knallhart umbauen auf Kosten der Bürger. Wohnräume den Rentnern wegnehmen, indem man die großzügigen Wohnungen mit fadenscheinigen Begründungen wegnimmt und teilen will, um eigene Versäumnisse zu vertuschen.
45.614 Menschen leben mit Migrationshintergrund in Göttingen, maßgebich seit 2015. Dazu kommen Ukrainer, die alle Wohnungen benötigen und zugeteilt bekommen. Für Bürger wird es nicht besser aber alles wird umgekrempelt, egal wer auf der Strecke bleibt. Herr Dr. Ehsan Kangarani CDU äußerste sich wie folgt: Er will die Städtische Wohnungsbau, die Volksheimstätte und Wohnungsgenossenschaft stärken, weil diese 3 viel bezahlbaren Wohnraum schaffen. Bei der Stadt wurde in den letzten Jahren im Bauausschuss sehr viel Bauplanungsrecht betrieben. Die Gegenwart ist nicht passend zum Ergebnis. Umsetzungen scheitern immer wieder. Die Problemimmobilie Hagenweg sollte abgerissen und von der Städt. Wohnungsbau neu gebaut werden.
Die vielen Eigentümer im Iduna – Zentrum + Groner Landstr. werde man nicht alle aufkaufen können. Die Räumungsklagen beruhen im übrigen aufgrund Mietrückständen, von denen viele von der Stadt Göttingen bezahlt worden sind aber nicht an die Eigentümer weiterüberwiesen worden sind. Die Task Force in Sachen Groner Landstr. war vor 2 Jahren noch erfolgreich, nach Aktionen wurde die OB von Ratsmitgliedern unter Druck gesetzt wegen dem Einsatz, danach wurde nur noch wenig gemacht. Es war vorher noch noch einmal bekannt, wieviel wohnen in den Wohnungen, wie viele Kinder usw. Zu den Problemen an den Schulen in Göttingen gehört, das männliche Eltern weibliche Lehrkräfte nicht respektieren.
Es fehlt häufig an Kommunikation mit der Schule, weil die Eltern der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Das Kind muß bei dem eigenen Gespräch mit den Eltern den Übersetzer spielen. Hier gibt es eine Überlastung der Lehrkräfte, denn das hat nix mit Betreuung und Lehren zu tun. Eingesetzte Verwaltungsassistenten übernehmen die Gespräche der Lehrer. Dazu gibt es Sanitärprobleme an manchen Schulen. Die werden in den ersten 100 Tagen als dringend erledigt. Er fühlt sich Nachts auf dem Wall alleine nicht sicher, eine wie ich finde bei diesem Thema ehrlichste Antwort. Er sieht viel Militär und Polizei in seinem Heimatland, er will nicht, das Hundertschaften Polizisten in Hannover eine Veranstaltung schützen.
Wer das will, sollte ihn nicht wählen. Eine Vielzahl der Bürger fühle sich eben nicht erst dadurch sicher, wenn massiv an Polizei und Ordnungsdienst zugelegt wird. Eine bestimmte Anzahl von Präsenz und unregelmäßige Kontrollen von Brennpunkten sei ein richtiger Schritt. Er findet Waffenverbotszonen richtig, das zeige die hohe Zahl an Beschlagnahmungen von Waffen bei Kontrollen. 2021 wurde mit der CDU ein Klimaplan gezeichnet mit Ausführung 2030 und die CDU trage den voll mit. Das die Klimaziele um 70 Jahre verfehlt wurden, läge nicht an der CDU. Dieses Jahr hätten an bestimmten Stellen in Göttingen Temperaturen von 52 Grad geherrscht. Klima sei das Thema der nächsten 100 Jahre und die Stadt alleine werde das nicht stemmen.
Parkplatzreduzierung wird es nicht geben, solange nicht die anderen Transportmittel ausreichen. Die seien schon reduziert worden. Es gibt Baumaßnahmen, da fallen Parkplätze weg. Er denke an eine App, die freie Plätze im Stadtraum anzeigt, um das besser zu organisieren. Thema Finanzen: Schon 2023 war prognostiziert, das die Stadt mit 100 Mio. Euro in folgenden Jahren im Minus landen würde. Im Oktober 2025 sei man dort gelandet. Auch dieses Jahr werden die Defizite hoch sein, wie in den nächsten Jahren. Der Gesamthaushalt liegt bei 550 – 600 Mio. Euro. Gewerbesteuer mache rund 10 % aus. 500 Stellen fallen in den nächsten Jahren im Rathaus weg durch Abgänge der Boomer. Eine automatische Auffüllung darf nicht mehr passieren.
Er will das Jobcenter kündigen, bereits zum Ende Oktober. Das würde rund 5 Mio. bringen. Göttingen wird bei der Kommunalfinanzierung schlecht repräsentiert und geht schlechter weg als andere Kommunen. Bei einigen möglichen Förderungen in Sachen Klimaschutz sei die Stadt auf den Bauch gefallen, weil es ihr nicht gelungen sei, die Projekte förderungswürdig zu präsentieren. Es seien letzten Monat 45000 Steuerbescheide wegen Erhöhung der Grundsteuer an die Bewohner gegangen, gegen den Willen vieler Bürger. Es gibt noch kein Bundesrecht, das die Erhöhung letztlich bei den Bürgern verhindert. Wenn man wolle, das uns auch noch die letzten Unternehmen in Göttingen verlassen, dann solle man die Gewerbesteuer erhöhen.
Er schätzt die Anzahl der Rathausmitglieder auf rund 2342. Es sind 2735 Personen. Die Sanierung des Deutschen Theaters darf 180 Mio. kosten, davon je 60 Mio. für Stadt, Land, Bund. 10 Mio. Euro Startkapital würde er in Sport, Ehrenamt und Vereine stecken. Sein Vorteil gegenüber allen anderen sei seine CDU Mitgliedschaft. Er wird dafür sorgen, das die Stadt nicht abgebaut wird und die Bürger alle Chancen bekommen, die sie verdienen. Mein Fazit: Ein Mann der Fakten. Er benennt klar Ziele, die erreicht werden müssen. Er sagt klar, was er nicht will. Er redet nicht drumherum und benennt die Probleme. Sachlich und fachlich. Heute klar der Gewinner der Runde.
Herr Dr. Florian Dinger SPD äußerste sich wie folgt: (Moderator) Die SPD hatte ja schon vor 5 Jahren mit der SPD OB Broistedt den Städt. Wohnungsbau als Förderinstitution auf dem Schirm, trotzdem sind in Göttingen weiterhin massive Probleme (Ende). Er sei frisch im Thema und hätte einen ganz neuen Blick auf die aktuelle Situation. Sein Ziel sei bis 2035 1500 neue Wohnungen über den Städt. Wohnungsbau zu bauen, sie soll sowohl personell als auch finanziell gestärkt werden damit das gelingt. In Roringen sei ein Baugebiet sei 10 Jahren geplant und die Bürger würden auf die Fertigstellung warten. Genehmigungsprozesse müssen schneller werden.
Sauberkeit ist wichtig, der Umgang mit öffentlichem Raum, es muß eine Aufräumaktion in Sachen Problemimmobilie Groner Landstr. geben. Dan in Ruhe den Mietern erkläre, wie sich das die Stadt in Zukunft vorstellt, vernünftige Entsorgungsmöglichkeiten. Fehlverhalten muß danach geahndet werden. Zum Thema Bildung und das jeder Euro in Bildung ein guter Euro sei, so seine Mitbewerberin von den Grünen, kann er nicht teilen. Viele Gelder insbesondere bei der Digitalisierung wurden in den Schulen versenkt, sowohl bei der Stadt als auch im Land, keine vernünftige Software ist ein Beispiel. Er fühle sich relativ sicher nachts auf dem Wall, höre aber vermehrt von Bürgern, bei denen das auch aus einigen Vorfällen heraus nicht so ist.
In Sachen Sicherheit will er engere Zusammenarbeit zwischen Polizei, Ordnungsdienst und Stadt, nicht um personell stärker präsent zu sein, sondern um gesammeltes Know How auszutauschen und anzuwenden, eine Gesamtstrategie entwickeln. Für eine gewisse Zeit kann eine Waffenverbotszone richtig sein. Die Parkplatzsituation so wird nicht haltbar sein. Er will Bereiche entsiegeln und Etagen zum Parken draufsetzen. Der Radentscheid muß umgesetzt werden. Die SPD habe einen klugen Göttingenplan mit Zukunftsvision bis ins Jahr 2040 aufgestellt, bis ans Ende durchdachter Klimaschutzplan. Er will nicht pauschal Personal im Rathaus kürzen, sondern Prozesse optimieren und dann schauen, ob Personal umbesetzt werden könne.
Pauschaler Abbau erfolgt nicht. Gewerbesteuer will er nicht erhöhen, er nennt das blanken Hohn das zu wollen. Er denkt an die Erhöhung der Verpackungssteuer. Er schätzt die Anzahl der Rathausmitglieder auf rund 2400. Es sind 2735 Personen. Die Sanierung des Deutschen Theaters wird mehr als 180 Mio. kosten, die Berechnungen seien schon wieder veraltet. 10 Mio. Euro Startkapital würde er für Vereine und eine Sportstätte in der Weststadt nutzen. Er sieht Vorteile bei Oshionwu und Kangarani wegen bereits langjähriger Ratsarbeit. Bei Goes könnte die bundespolitische Arbeit ein Vorteil sein. Das Handeln in der Verwaltung soll bürgernäher und das Vertrauen darin gestärkt werden.
Mein Fazit: Die SPD hat bereits in Sachen Broistedt 5 Jahre in Göttingen als OB regiert. Jeder kann sich ein Bild machen, wohin das geführt hat: Verschlechterung des Haushalts, Entrechtung der Bürger ohne Coronaimpfung Stichwort Bändchen, Gewerbeabwanderung ohne Ende, dafür Döner- und Handymeile, mehr Migration als notwendig Stichwort sicherer Hafen Göttingen, Geldschleuder Hagenweg und Groner Landstr. Deshalb sehe ich keine Veränderung mit Herrn Dinger. Vor der Wahl ist nicht nach der Wahl, das kennen wir doch aus dem Bund.
Herr Dr. Thomas Goes LINKE äußerste sich wie folgt: Er hat zwar in Berlin einen Referentenjob, sieht aber in Göttingen Versorgungsengpässe mit Wohnraum, Nahverkehr, Verkehr allgemein und vieles andere, er will als OB ein besseres Leben für die Bürger schaffen. (Moderator) Er habe im Wahlprogramm nix über Städt. Wohnungsbau stehen, aber über eine Meldestelle für Mietwucher. Ist das die Lösung ? (Ende) Die Stadt müsse ehemalige kommunale Wohnungen von Privat zurückkaufen, um diese günstig anzubieten. Die Stadt bzw. eine Mietwucherstelle müsse den Mietern helfen, wenn es zu Mietwucher kommt. Und die Leerstandsmeldestelle sei wichtig damit Wohnungen schnell wieder verfügbar werden.
Die Planung des/eines Europaquartiers (Anmerkung Red.: Geplant 2018 !!!) sei richtig und wichtig. Bezahlbaren Wohnraum schafft man nicht über Neubau, das sei teuer. 2 Großimmobilien, Iduna – Zentrum und Groner Landstr. 9 müsse man genau ansehen, es gäbe bauliche, soziale und Eigentümerherausforderungen. Die Personen die dort wohnen können woanders keine gleichgünstigen Wohnungen bekommen. Über das Ordnungsamt müsse man die Verwahrlosung der Wohnungen in den Griff bekommen, nicht durch 180 Räumungsklagen. Er würde als erstes als OB dafür sorgen, das die Räumungsklagen nicht vollzogen werden. Man könne Menschen nicht auf die Strasse schicken.
Kinder müssen ohne Angst zur Schule gehen können, er wüßte aufgrund seiner eigenen Kinder von Mobbing. Es braucht Schulbegleiter und Schulsozialarbeiter, das wären zu wenig. Uupps, ein Versprecher, der die Wahrheit zeigt: Er sieht Unterstützungsbedarf beim Deutsch … äh beim Schreiben lernen sei. Ja genau, beim Deutsch lernen, Wahrheit kommt dem Linken nicht über die Lippen. 45 min. Auch er fühlt sich Nachts über dem Wall relativ sicher, aber bei Gewalt gegen Frauen sieht das wohl anders aus, und das habe mit Herkunft nichts zu tun. Am wichtigsten für ihn ist, das alle Menschen sicher leben können. Und dann wieder das Kleingedruckte:
Er möchte, das alle Menschen, die eine Zuwanderungsgeschichte haben, unterwegs sein können, ohne rassistisch belästigt zu werden. Menschen aus der queeren Community sollen sich bewegen können, ohne angegriffen zu werden. Es gäbe eine hohe Zahl häusliche Gewalt, darüber werde kaum gesprochen, vereinzelte Messerdelikte werden sofort angesprochen und verbreitet. Ihm ist soziale Gewalt am wichtigsten. In seinen Augen macht die von Herrn Dinger vorgeschlagene Gesamtstrategie in Sachen Sicherheit gar keinen Sinn. Es gäbe viele Arten von Gewalt, und nennt Gewalt gegen einen Antifaschisten oder wenn er fast verprügelt werde beim Plakathängen, benötige es unterschiedliche Dinge.
In der Öffentlichkeit rede man immer nur über die Fälle mit Zuwanderungsgeschichte. Er findet die Waffenverbotszone falsch. Zum Thema Klima sieht er den Verkehr als einen der größten Hebel wegen der Emissionen, da helfe der Radentscheid in Göttingen. Der Nahverkehr wurde schädlicherweise gekürzt, es lägen Investitionen von 10 Mio. Euro an. Die Wärmewende müsse vorangehen, Ausstieg aus dem Gas bis 2040. Energieerzeugung über Dächer stehe auch an. Man habe ja die Feuerstürme gesehen wegen des Klimawandels und was die anrichten. Selbstverständlich brauche man mehr Entsiegelung und damit weniger Parkplätze. Das bedeute mehr Investition in die GöVB, Ticketpreise senken, bessere Linienführung und ein funktionierendes Park & Ride System.
Sparpolitik und Sozialabbau führen zum Erstarken der blauen Partei. Personalkürzungen macht er nicht, er will, das die Aufgaben für die Bürger erfüllt werden können. Man könne genau hinschauen, warum die Stadthalle so viel teurer war und was schief gelaufen sei. Luxusimmobilien könnten besteuert werden, Gewerbesteuer erhöhen. Weitere Kredite werden benötigt, alle auf den Plakaten stehende Ziele benötigen weitere Kredite. Er schätzt die Anzahl der Rathausmitglieder auf rund 2200. Es sind 2735 Personen. Die Sanierung des Deutschen Theaters wird 180 Mio. Euro kosten. 10 Mio. Euro Startkapital würde er für Sprachförderung für Migrantenkinder, einer Sportstätte in der Weststadt nutzen.
Die anderen Bewerber um den OB Posten haben mehr Geld in der Partei und mehr Mitarbeiter, sonst nix mehr als er. Er will die Bodenhaftung nicht verlieren und die Stadt nicht kaputtkürzen. Mein Fazit: Wenn es darum geht, Personen, die etwas geleistet haben und Reichtum haben, das wegzunehmen, wer mehr Migration in Göttingen will mit Akzeptierung von Zerstörung von Wohnungseigentum und Stadtverschmutzung auf Kosten der Bürger, wer Randgruppen mehr Rechte als Normalbürgern, der Mehrheit, geben will, wer der Antifa und Linken in Göttingen mehr Raum geben will der liegt bei Goes richtig. Wer das normale fast gefahrlose gutgehende Leben vor 2015 im Ansatz wieder haben will und nicht noch weniger Geschäfte hier haben will, der liegt hier falsch.
Gesamtfazit: Wir wissen doch, was viele Aussagen in der Praxis nach der Wahl bedeuten. Das eine und andere ist dann plötzlich nicht mehr umsetzbar, weil man alleine nicht entscheiden kann, da gibt es plötzlich wichtigere Projekte, zu wenig Geld da usw. usw. Am ehrlichsten ist da Dr. Kangarani, der wenig Versprechungen macht aber natürlich auch ein Programm hat. Und komischerweise war der OB Kandidat von der Partei Die Partei Herr Rheinländer nicht anwesend. Demnächst dann hier noch der 2. Bericht, Inhalte sozialer Medien und Plakatversprechungen.




















































