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Achatius-Haus Wolbeck: 25 Jahre gelebte Gemeinschaft

Verantwortlicher Autor: Martino Brando Münster-Wolbeck, 03.07.2026, 14:59 Uhr
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Bewohner, Gäste der Tagespflege und Besucher lauschen unter Pavillons dem Shanty-Chor.
Bewohner, Gäste der Tagespflege und Besucher lauschen unter Pavillons dem Shanty-Chor.  Bild: Martino Brando

Münster-Wolbeck [ENA] Die große Hitze dieses Sommertages konnte der guten Stimmung nichts anhaben. Unter schattenspendenden Pavillons lauschten Bewohner, Gäste der Tagespflege, Angehörige und Besucher dem Shanty-Chor und feierten gemeinsam 25 Jahre Achatius-Haus – ein Ort voller Menschlichkeit, Erinnerungen und Begegnung

Schon am Eingang spürte man, dass dieser Tag für viele Menschen etwas Besonderes war. Ein festlich geschmücktes Willkommensschild begrüßte Bewohner, Gäste der Tagespflege, Angehörige, Mitarbeitende und Besucher zum 25-jährigen Bestehen des Achatius-Hauses in Münster-Wolbeck. Unter strahlend blauem Himmel füllte sich der Innenhof bereits vor Beginn der Feierlichkeiten mit Leben. An Stehtischen entstanden Gespräche, alte Erinnerungen wurden ausgetauscht und neue Begegnungen geknüpft. Das abwechslungsreiche Festprogramm versprach einen Tag voller Musik, Gemeinschaft und Dankbarkeit – ganz im Sinne einer Einrichtung, die seit einem Vierteljahrhundert für Pflege, Begleitung und menschliche Nähe steht.

Das Achatius-Haus in Münster-Wolbeck begrüßte Bewohner, Gäste und Angehörige zum 25-jährigen Jubiläum.
Ein abwechslungsreiches Festprogramm begleitete die Jubiläumsfeier vom Gottesdienst bis zum Shanty-Chor.
Zahlreiche Besucher nutzten die Jubiläumsfeier für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Stunden.

Ein Jubiläumsfest dieser Größenordnung entsteht nicht von selbst. Bereits Stunden vor dem offiziellen Beginn waren zahlreiche Mitarbeitende des Achatius-Hauses mit den Vorbereitungen beschäftigt. Pavillons wurden aufgebaut, Sitzgelegenheiten vorbereitet und die gesamte Anlage für Bewohner, Angehörige und Gäste hergerichtet. Bemerkenswert war, dass auch Einrichtungsleiter Donald Schönfeld selbst tatkräftig mit anpackte. Gemeinsam mit seinem Team sorgte er dafür, dass das 25-jährige Jubiläum in einer einladenden und herzlichen Atmosphäre stattfinden konnte. Das gelebte Miteinander war während des gesamten Festtages spürbar.

Achatius-Haus-Leiter Donald Schönfeld zeigte, dass gute Gastgeber auch mit anpacken können.
Sozialdienstleiterin Katja Franck eilte ihrer Kollegin zur Hilfe.
Der beliebte Altenpfleger Dirk Beitermann bewies, dass seine Talente nicht bei Gesang und Gitarre enden.

Mit dem Auftritt des Shanty-Chors Warendorf erhielt das Jubiläumsfest einen weiteren Höhepunkt. Neben klassischen Seemannsliedern erklangen bekannte Melodien aus der Jugendzeit vieler Bewohnerinnen und Bewohner. Schon nach wenigen Liedern wurde mitgesungen, mitgeklatscht und geschmunzelt. Der herzliche Kontakt zwischen Chor und Publikum sorgte für eine fröhliche Atmosphäre, die erst nach einer Zugabe und lang anhaltendem Applaus endete. Ein besonderer Moment war die persönliche Begrüßung des Chorleiters durch Einrichtungsleiter Donald Schönfeld – ein Zeichen der Wertschätzung für alle Mitwirkenden.

Die Mundharmonika verlieh den Liedern des Shanty-Chors Warendorf ihren unverwechselbaren Klang.
Die bekannten Lieder des Shanty-Chors Warendorf weckten Erinnerungen und luden zum Mitsingen ein.
Achatius-Haus-Leiter Schönfeld dankte dem Leiter des Shanty-Chors Warendorf im Namen der Bewohner und Tagespflegegäste

Der Spielmannszug Wolbeck sorgte nicht nur für den festlichen Empfang, sondern unterhielt auch während des Buffets Bewohner, Tagespflegegäste, Angehörige und Freunde des Achatius-Hauses. Das reichhaltige Grillbuffet war entsprechend ein beliebter Treffpunkt. Bei sommerlichen Temperaturen nutzten viele Besucher die Gelegenheit zu Gesprächen, Begegnungen und einem gemütlichen Miteinander.

Der Spielmannszug Wolbeck sorgte während des Jubiläumsfestes für den festlichen musikalischen Rahmen.
Eine Musikerin des Spielmannszugs Wolbeck setzte mit der Lyra klangvolle Akzente.
Die Querflötengruppe des Spielmannszugs Wolbeck weckte mit bekannten Melodien viele Erinnerungen.

Im Programm schlicht als „Musik-Duo“ angekündigt, entwickelten Dirk Beitermann und sein Bruder Jan Löchel, Berufsmusiker, einen der Höhepunkte des Jubiläums. Mit ihren stimmgewaltigen Gesangsbeiträgen, Gitarrenklängen und humorvollen Wortwechseln begeisterten sie das Publikum. Besonders die bekannten deutschen Lieder aus früheren Jahrzehnten weckten bei den überwiegend betagten Bewohnern, Tagespflegegästen sowie deren Angehörigen und Freunden viele vertraute Erinnerungen und luden immer wieder zum Mitsingen und herzlichen Beifall ein.

Musik verbindet: Dirk Beitermann (vorn) und sein Bruder Jan Löchel ergänzten sich mit Gesang, Gitarre und augenzwinkernd
Mit Stimme, Gitarre und Charme traf Berufsmusiker Jan Löchel den richtigen Ton – und die Herzen des Publikums.
Humor, Musik und spontaner Beifall – das Duo traf bei Gästen und Mitarbeitenden sichtbar den richtigen Ton.

Mit Charme, Witz und spontanen Einlagen führten die Moderatoren durch den Nachmittag. Die Verlosung sorgte für zusätzliche Spannung und viele erwartungsvolle Blicke. Immer wieder wechselten sich Moderation, Musik und Applaus ab. So entwickelte sich das Jubiläumsfest zu einem lebendigen Miteinander, bei dem Bewohner, Tagespflegegäste, Angehörige und Mitarbeitende gleichermaßen ihren Spaß hatten.

Ein Wegweiser mit Symbolcharakter: Im Achatius-Haus liegen Tagespflege, Seniorenpflege, Junge Pflege und Servicewohnunge
Im Schatten der Bäume genossen die Bewohner das Jubiläum – Gemeinschaft braucht manchmal nur einen schattigen Platz.
Im schattigen Innenhof genossen Bewohner, Angehörige und Gäste das Sommerfest in entspannter Atmosphäre.

Mit dem Jubiläumsfest blickte das Achatius-Haus nicht nur auf 25 Jahre Geschichte zurück, sondern auch auf seine Entwicklung zu einem festen Bestandteil des Lebens in Münster-Wolbeck. Seit der Eröffnung im Jahr 2001 wird die Einrichtung von den Alexianern getragen. Aus einem klassischen Seniorenpflegeheim entstand im Laufe der Jahre ein vielseitiges Zentrum mit stationärer Pflege, Tagespflege, Service-Wohnen und ambulanten Angeboten. Heute begleiten mehr als 100 Mitarbeitende Bewohnerinnen, Bewohner und Gäste. Einrichtungsleiter Donald Schönfeld betonte, dass vor allem das Miteinander von Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen, Angehörigen und Nachbarschaft den besonderen Charakter des Achatius-Hauses ausmacht.

Der Haupteingang des Achatius-Hauses – seit 25 Jahren ein Ort der Begegnung und Pflege in Münster-Wolbeck.
Der liebevoll gestaltete Innenhof mit Teich lädt Bewohner und Gäste zum Verweilen und Begegnen ein.
Gemeinsam gestalteten Moderatorinnen und ein Bewohner die Verlosung – ein Zeichen gelebter Gemeinschaft im Achatiushaus

Das Achatius-Haus blickt auf 25 Jahre gelebte Pflege- und Betreuungsgeschichte in Münster-Wolbeck zurück. Die von den Alexianern getragene Einrichtung wurde 2001 eröffnet und entwickelte sich vom Seniorenpflegeheim zu einem modernen Zentrum mit stationärer Pflege, Tagespflege, Service-Wohnen und ambulanten Angeboten. Benannt ist das Haus nach dem heiligen Achatius, einem der 14 Nothelfer und Schutzpatron der Pfarrkirche St. Nikolaus in Wolbeck. Einrichtungsleiter Donald Schönfeld betonte, dass das Miteinander von Bewohnern, Mitarbeitenden, Angehörigen, Ehrenamtlichen und der Nachbarschaft das Achatius-Haus bis heute prägt.

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