Achatius-Haus Wolbeck: 25 Jahre gelebte Gemeinschaft
Münster-Wolbeck [ENA] Die große Hitze dieses Sommertages konnte der guten Stimmung nichts anhaben. Unter schattenspendenden Pavillons lauschten Bewohner, Gäste der Tagespflege, Angehörige und Besucher dem Shanty-Chor und feierten gemeinsam 25 Jahre Achatius-Haus – ein Ort voller Menschlichkeit, Erinnerungen und Begegnung
Schon am Eingang spürte man, dass dieser Tag für viele Menschen etwas Besonderes war. Ein festlich geschmücktes Willkommensschild begrüßte Bewohner, Gäste der Tagespflege, Angehörige, Mitarbeitende und Besucher zum 25-jährigen Bestehen des Achatius-Hauses in Münster-Wolbeck. Unter strahlend blauem Himmel füllte sich der Innenhof bereits vor Beginn der Feierlichkeiten mit Leben. An Stehtischen entstanden Gespräche, alte Erinnerungen wurden ausgetauscht und neue Begegnungen geknüpft. Das abwechslungsreiche Festprogramm versprach einen Tag voller Musik, Gemeinschaft und Dankbarkeit – ganz im Sinne einer Einrichtung, die seit einem Vierteljahrhundert für Pflege, Begleitung und menschliche Nähe steht.
Ein Jubiläumsfest dieser Größenordnung entsteht nicht von selbst. Bereits Stunden vor dem offiziellen Beginn waren zahlreiche Mitarbeitende des Achatius-Hauses mit den Vorbereitungen beschäftigt. Pavillons wurden aufgebaut, Sitzgelegenheiten vorbereitet und die gesamte Anlage für Bewohner, Angehörige und Gäste hergerichtet. Bemerkenswert war, dass auch Einrichtungsleiter Donald Schönfeld selbst tatkräftig mit anpackte. Gemeinsam mit seinem Team sorgte er dafür, dass das 25-jährige Jubiläum in einer einladenden und herzlichen Atmosphäre stattfinden konnte. Das gelebte Miteinander war während des gesamten Festtages spürbar.
Mit dem Auftritt des Shanty-Chors Warendorf erhielt das Jubiläumsfest einen weiteren Höhepunkt. Neben klassischen Seemannsliedern erklangen bekannte Melodien aus der Jugendzeit vieler Bewohnerinnen und Bewohner. Schon nach wenigen Liedern wurde mitgesungen, mitgeklatscht und geschmunzelt. Der herzliche Kontakt zwischen Chor und Publikum sorgte für eine fröhliche Atmosphäre, die erst nach einer Zugabe und lang anhaltendem Applaus endete. Ein besonderer Moment war die persönliche Begrüßung des Chorleiters durch Einrichtungsleiter Donald Schönfeld – ein Zeichen der Wertschätzung für alle Mitwirkenden.
Der Spielmannszug Wolbeck sorgte nicht nur für den festlichen Empfang, sondern unterhielt auch während des Buffets Bewohner, Tagespflegegäste, Angehörige und Freunde des Achatius-Hauses. Das reichhaltige Grillbuffet war entsprechend ein beliebter Treffpunkt. Bei sommerlichen Temperaturen nutzten viele Besucher die Gelegenheit zu Gesprächen, Begegnungen und einem gemütlichen Miteinander.
Im Programm schlicht als „Musik-Duo“ angekündigt, entwickelten Dirk Beitermann und sein Bruder Jan Löchel, Berufsmusiker, einen der Höhepunkte des Jubiläums. Mit ihren stimmgewaltigen Gesangsbeiträgen, Gitarrenklängen und humorvollen Wortwechseln begeisterten sie das Publikum. Besonders die bekannten deutschen Lieder aus früheren Jahrzehnten weckten bei den überwiegend betagten Bewohnern, Tagespflegegästen sowie deren Angehörigen und Freunden viele vertraute Erinnerungen und luden immer wieder zum Mitsingen und herzlichen Beifall ein.
Mit Charme, Witz und spontanen Einlagen führten die Moderatoren durch den Nachmittag. Die Verlosung sorgte für zusätzliche Spannung und viele erwartungsvolle Blicke. Immer wieder wechselten sich Moderation, Musik und Applaus ab. So entwickelte sich das Jubiläumsfest zu einem lebendigen Miteinander, bei dem Bewohner, Tagespflegegäste, Angehörige und Mitarbeitende gleichermaßen ihren Spaß hatten.
Mit dem Jubiläumsfest blickte das Achatius-Haus nicht nur auf 25 Jahre Geschichte zurück, sondern auch auf seine Entwicklung zu einem festen Bestandteil des Lebens in Münster-Wolbeck. Seit der Eröffnung im Jahr 2001 wird die Einrichtung von den Alexianern getragen. Aus einem klassischen Seniorenpflegeheim entstand im Laufe der Jahre ein vielseitiges Zentrum mit stationärer Pflege, Tagespflege, Service-Wohnen und ambulanten Angeboten. Heute begleiten mehr als 100 Mitarbeitende Bewohnerinnen, Bewohner und Gäste. Einrichtungsleiter Donald Schönfeld betonte, dass vor allem das Miteinander von Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen, Angehörigen und Nachbarschaft den besonderen Charakter des Achatius-Hauses ausmacht.
Das Achatius-Haus blickt auf 25 Jahre gelebte Pflege- und Betreuungsgeschichte in Münster-Wolbeck zurück. Die von den Alexianern getragene Einrichtung wurde 2001 eröffnet und entwickelte sich vom Seniorenpflegeheim zu einem modernen Zentrum mit stationärer Pflege, Tagespflege, Service-Wohnen und ambulanten Angeboten. Benannt ist das Haus nach dem heiligen Achatius, einem der 14 Nothelfer und Schutzpatron der Pfarrkirche St. Nikolaus in Wolbeck. Einrichtungsleiter Donald Schönfeld betonte, dass das Miteinander von Bewohnern, Mitarbeitenden, Angehörigen, Ehrenamtlichen und der Nachbarschaft das Achatius-Haus bis heute prägt.




















































