Donnerstag, 17.10.2019 17:39 Uhr

Traudi Siferlinger - ´Starke Frauen starke Worte´

Verantwortlicher Autor: Josef Schmidt München , 06.10.2019, 12:42 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Kunst, Kultur und Musik +++ Bericht 1783x gelesen
Traudi Siferlinger
Traudi Siferlinger  Bild: Josef Schmidt

München [ENA] ´Starke Frauen - Starke Worte´ im Gespräch mit Traudi Siferlinger, so lautete die Einladung der Hans Seidel Stiftung in München. Und schon bei der ersten Begegnung mit Traudi Siferlinger ist klar, dass zum Thema keiner besser passt wie sie. Ihre Kraft, Lebensfreude und Warmherzigkeit ist spürbar.

Ein herrlicher Sommerabend und der Saal bis auf den letzten Platz belegt, war die beste Voraussetzung für einen äußerst gelungenen Abend im Gespräch zum Thema ´Starke Frauen - Starke Worte´. Anmoderiert von Daniela Arnu (BR Moderatorin) und Hildegard Holzheid (Präsidentin des Oberlandesgerichts München und des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs a.D.) wird Traudi Siferlinger vom Publikum, meist Damen, mit herzlichem Applaus empfangen.

Was macht eine Traudi Siferlinger, so die Frage der BR Moderatorin Daniela Arnu. Neben der sehr zeitaufwendigen Arbeit zur Vorbereitung der Fernsehsendungen ´Wirtshausmusikanten´, arbeitet sie nach wie vor als Geigenlehrerin und liebt den Unterricht mit Kindern, ist unterwegs als Musikerin und unterrichtet im Jodeln. Traudi Siferlinger:´i mach vui, aber alles was i mach´ is verbund´n mit Musik´.

Vom ersten Augenblick an bemerkt man die Kraft und Begeisterung die Traudi Siferlinger mit sich bringt und diese in einer spontanen Jodel Lektion mit dem Publikum zeigt. Ausnahmslos erheben sich die Besucher von ihren Plätzen und folgen den Anweisungen von ´Traudi´, die, man erkennt hier sofort ihre Souveränität mit Menschen umzugehen, nach kurzer Zeit mit ihrem Publikum jodelt. Die fröhlich gestimmten Gäste belohnen dies mit einem kräftigen Applaus.

Aus ihrem Lebenslauf erzählt Traudi Siferlinger dem gespannt zuhörenden Publikum, von Ihrer Kinderzeit bis zum heutigen Tage, von lustigen und manchmal auch von traurigen Tagen, als z.B. ihr Vater schwer erkrankte und starb. Im Mittelpunkt so sagt sie, steht immer der Mensch und ganz wichtig ihre Geschwister und Familie, mit denen man so oft wie möglich telefoniert oder sich trifft. Sie spricht von der Zeit als Kind, als der Geldbeutel der Mutter so ´eng´ war und man ´zusammenrückte´ um noch ein Zimmer vermieten zu können. Traudi half im Altenheim, trug die Kirchenzeitung aus um ein wenig Geld zu verdienen. Mutter und Oma sorgten, trotz der schlechten Zeit, für einsame und alleinstehende Menschen.

Und einen Satz ihrer Mutter wiederholt Traudi Siferlinger mehrmals: ´nimm die Irmi mit´. Zusammenhalten war notwendig und so kümmerte sich Traudi liebevoll um ihre Schwester, wenn der so prägende Satz ihrer Mutter fiel. Sie erzählt von ihrer Lehre im Hotelfach und ihrem klassischen Studium an der Richard Strauß Uni, von vielen musikalischen Auftritten mit ihrer Musikgruppe im In- und Ausland, vom katholischen Glauben und dem zeitweisen ´Ausbruch´ davon. Aber was auch immer war, so Traudi Siferlinger: ´Mein Halt war immer die Musik´ und der Satz ´I hab mei Geige ghabt´

Traudi Siflinger - ein Mensch mit Charisma
Starke Frauen starke Worte - zweifelsfrei
Margarethe Stadlbauer, Traudi Siflinger, Daniela Arnu, Hildegund Holzheid
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