Festlicher Glanz in historischem Rahmen
Wien [ENA] In der Wiener Votivkirche fand Anfang November das Stiftungsfest des KuK Elisabeth und KuK Franz Joseph Ordens statt. Unter der Schirmherrschaft von IKKH Herta Margarete Habsburg Lothringen versammelten sich internationale Gäste und Ordensmitglieder.
Der Festtag begann mit einem besinnlichen Gottesdienst, geleitet von Diakon Leo Timar. In seiner Ansprache hob er die besondere Bedeutung der beiden Orden hervor, die sich dem Dienst an der Gemeinschaft und der Bewahrung humanitärer Werte verpflichtet sehen. „Wir sind heute zusammengekommen, um neue Mitglieder in unsere Gemeinschaft aufzunehmen. Alle, die diesem Orden angehören, tragen Verantwortung, die Botschaft von Gerechtigkeit, Frieden und Wohlergehen in die Welt zu tragen“, betonte Timar eindringlich.
Die beiden Orden selbst blicken auf eine reiche Tradition zurück. Besonders der KuK Elisabeth Orden trägt die geistige Verbindung zur heiligen Elisabeth von Thüringen, deren Rosenwunder bis heute als Symbol für Nächstenliebe und selbstlosen Einsatz gilt. Der Legende nach verwandelte sich das Brot, das sie heimlich den Armen bringen wollte, in Rosen – ein Zeichen dafür, dass Mitgefühl und Barmherzigkeit jede Prüfung überdauern. Diese Botschaft spiegelt sich im Wirken des Ordens wider, der soziales Engagement und Menschlichkeit ehrt. Der KuK Franz Joseph Orden wiederum knüpft an das Vermächtnis Kaiser Franz Josephs an und zeichnet Menschen aus, die sich in besonderer Weise für Dialog, Frieden und das Gemeinwohl einsetzen.
Die Votivkirche – ein Denkmal des Dankes
Der feierliche Rahmen hätte kaum symbolträchtiger sein können. Die Votivkirche, eines der eindrucksvollsten sakralen Bauwerke der Ringstraßenzeit, wurde im 19. Jahrhundert als Dankzeichen errichtet, nachdem das Attentat auf Kaiser Franz Joseph 1853 fehlgeschlagen war. Erzherzog Ferdinand Maximilian rief damals zur Stiftung eines Gotteshauses auf, das den Dank des Volkes ausdrücken und zugleich ein sichtbares Zeichen der Hoffnung sein sollte. Die Fertigstellung im Jahr 1879 fiel auf den Silbernen Hochzeitstag des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth, wodurch die Kirche eine besondere historische Verbindung zur Monarchie erhielt.
Ehrungen für besondere Verdienste
Im Rahmen des Stiftungsfestes wurden auch bedeutende Auszeichnungen verliehen. So erhielt Frau Prof. Brigitte Weißengruber den angesehenen Flame of Peace Award, durch die Erzherzogin von Österreich und Prinzessin der Toskana IkkH Herta Margarete Habsburg Lothringen. Eine Ehrung, die Menschen würdigt, die sich durch außergewöhnliches Engagement für Frieden und humanitäre Werte hervorgetan haben. Darüber hinaus wurden Dieter Padar, Frau Ute Khadija Suter sowie Lady Rossana Kong mit der Völkerverbindenden Freundschaftsmedaille ausgezeichnet. Diese Medaille würdigt ihren herausragenden Einsatz zur Förderung des globalen Miteinanders, des interkulturellen Dialogs und des friedensstiftenden Engagements zwischen verschiedenen Nationen und Kulturen
Die Feierlichkeiten, eine Mischung aus Ritual, Musik, Auszeichnungen und internationaler Begegnung, machten diesen einen Tag besonders, sodass er für viele Teilnehmende lange in Erinnerung bleiben wird.




















































