Donnerstag, 17.10.2019 20:40 Uhr

Probefahrt mit einem Elektro-PKW

Verantwortlicher Autor: Joachim Scheuermann Frankfurt am Main, 18.09.2019, 07:20 Uhr
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Frankfurt am Main [ENA] Die 68. Internationale Automobilausstellung - die letzte in Frankfurt und in dieser Art und Weise stattfindende(?) - die vom 12. bis 22. September durchgeführt wird, stellt unter Umständen einen Paradigmenwechsel dar. Den zwischen der individuellen Mobilität des freien Bürgers und den der freien autonomen(?) Mobilität eines (individuellen) ÖPNV durch Elektroautomobile.

In Hinblick auf die aktuell stattfindende IAA bedeutet das, daß die heuer in den Vordergrund(?) gestellten Neuheiten einen Elektroantrieb aufweisen. Nicht dass gravierende Unterschiede existierten zwischen einem Pkw mit Verbrennungsmotor und einem mit elektrischem Antrieb. Auch ein Elektro-Pkw verfügt meistens über vier Räder zum Fahren und ein Lenkrad zum Steuern. Der wesentliche Unterschied besteht in den Fahrgeräuschen und vor allem in einem vollkommen unterschiedlichen Beschleunigungsverhalten und Beschleunigungsvermögen.

Ein Zündschlüssel im eigentlichen Sinne gibt es nicht mehr. Der Fahrzeugschlüssel dient als Zugangsberechtigung sich in das Fahrzeug setzen zu können. Gleichzeitig wird die Elektronik freigeschaltet. Mit einem Druck auf einen Startknopf kann dann losgefahren werden. Eine Gangschaltung wie beim Verbrennungsmotor meist noch üblich, ist beim E-PKW nicht durchführbar. Dies liegt an der anderen Drehmomentcharakteristik eines Elektro-Motors. Wird beim Verbrennungsmotor das Drehmoment erst bei höheren Drehzahlen verfügbar, so steht das höchste Drehmoment beim Elektromotor schon bei niedrigster Drehzahl an. Im Augenblick des Anfahrens bestünde bei einer üblichen Gangschaltung die Gefahr des Durchdrehens der Räder.

Hat sich der Fahrer an diese andere Vorgehensweise beim Fahren gewöhnt, kann man keinen Unterschied mehr erkennen. Falls der Fahrer auf den Verbrauch achtet, der ist beim E-PKW genauso vorhanden wie beim Verbrennungsmotor, so kommt er in Hinblick auf die Reichweite zügig, aber nicht schnell voran. Die Geschwindigkeit, die den Verbrauch im Quadrat beeinflußt, muß hintenan stehen. Mit dem E-PKW merkt man am Schnellsten welche Fahrweise gewählt wird, eine Zügige oder eine Defensive. Insofern ist der E-PKW eher für die autonome somit überwachte Mobilität geeignet als für den freien Individualverkehr.

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