Formel-E Monaco: Ticktum sichert sich die Pole-Position
Monte-Carlo (MCN) [ENA] Dan Ticktum sicherte sich seine zweite Julius-Bär-Pole-Position in der Formel E auf dem Stadtkurs von Monte Carlo. Er trat gegen Nyck de Vries von Mahindra Racing an, doch trotz eines kleinen Zwischenfalls in der Leitplanke fuhr Ticktum mit über einer Zehntelsekunde Vorsprung auf die Pole.
Dan Ticktum sicherte sich seine zweite Julius-Bär-Pole-Position in der Formel E auf dem Stadtkurs von Monte Carlo. Diese Strecke hat er schon immer geliebt und hier bereits in früheren Rennserien gewonnen. Nun konnte er seine Leidenschaft und sein Tempo in die so wichtige Pole-Position ummünzen. In einer Sonderpartnerschaft mit Amazon MGM Studios zur Promotion des kommenden Kinofilms „Masters of the Universe“ stürmte der blau-violette Wagen mit Ticktum an die Spitze. Er trat gegen Nyck de Vries von Mahindra Racing an, doch trotz eines kleinen Zwischenfalls in der Leitplanke fuhr Ticktum mit über einer Zehntelsekunde Vorsprung auf die Pole-Position.
Das Halbfinale
Das erste Halbfinale war voller Spannung. Maximilian Günther und Dan Ticktum traten gegeneinander an, um sich einen Platz im Finale zu sichern. Beide Fahrer leisteten sich kleinere Fehler und berührten mehrmals die Leitplanken. Dennoch erreichte Ticktum den Einzug in die erste Startreihe. Als Nächstes traten Mitch Evans und Nyck de Vries an, wobei der Mahindra-Pilot es ins Finale schaffte. Sein Wagen wirkte heute rasant und ist definitiv ein Auto, das man im späteren Rennen im Auge behalten sollte.
Das Viertelfinale
Als erstes trafen Nico Müller und Maximilian Günther in ihrem ersten Duell des Viertelfinales aufeinander. Müller startete in Monaco noch nie besser als von Platz 14, doch der Einzug ins Viertelfinale sicherte ihm heute einen Startplatz unter den ersten Acht. Er konnte Günther, der ins Halbfinale einzog, nicht bezwingen. Als Nächstes traten Dan Ticktum und Pascal Wehrlein mit zwei Porsche-Antrieben gegeneinander an. Obwohl Wehrlein hier 2024 die Pole-Position errungen hatte, konnte er keine bessere Zeit fahren, und so ging der Sieg im Cupra Kiro von Ticktum an ihn.
Antonio Felix da Costa unterlief im Streckenabschnitt Mirabeau ein seltener Fehler, der Nyck de Vries den dritten Viertelfinalsieg bescherte. Im letzten Duell standen sich Joel Eriksson und Mitch Evans gegenüber. Der Envision-Pilot erreichte die Viertelfinale bei seinem ersten Start im Fürstentum. Evans behielt die Oberhand, wobei sich die beiden Teams die Antriebe teilten.
Gruppen A und B
Pascal Wehrlein fuhr in seiner Session die Bestzeit von 1:28,832 Minuten und qualifizierte sich damit für die Duelle. Ihm folgten seine Porsche-Teamkollegen Nico Müller (dritter Platz) und Maximilian Günther (DS Penske) im Zwischenrang. Dan Ticktum sicherte sich den vierten Platz, nur 0,060 Sekunden trennten ihn von den anderen Fahrern. Der ehemalige Sieger Jean-Éric Vergne wurde Fünfter, während der Vorjahressieger Sébastien Buemi (Envision) auf Platz acht landete. Edoardo Mortara hatte ein technisches Problem und konnte die Boxengasse nicht verlassen, wodurch er keine Rundenzeit setzen konnte. Ein herber Rückschlag, insbesondere angesichts der bisherigen Pace des Teams.
Mitch Evans war der Schnellste seiner Gruppe für Jaguar TCS Racing, nur 0,038 Sekunden trennten ihn von Nyck de Vries, der den ersten Platz belegte. Evans' Teamkollege Antonio Felix da Costa wurde Dritter für das Jaguar-Team, während Joel Eriksson überraschend Vierter für die Duelle wurde. Der Envision-Pilot ist hier noch nie in einer Rennserie gefahren und erlebt die Strecke daher heute zum ersten Mal. Oliver Rowland (Nissan) und Nick Cassidy schieden auf den Plätzen sechs und neun aus.
Die Meisterschaft kehrt für ein zweites Doppelrennen in Folge an ihren traditionsreichsten und prestigeträchtigsten Austragungsort zurück. Der 3,337 km lange Circuit de Monaco mit seinen 19 Kurven, darunter legendäre Abschnitte wie der Casino Square, die Grand Hotel Hairpin und La Rascasse, stellt mit seinen engen Kurven, Höhenunterschieden und Hochgeschwindigkeitspassagen eine einzigartige Herausforderung dar und erfordert gleichermaßen Präzision und Energiemanagement. Mit der für die Formel E berüchtigten Anzahl an Überholmanövern und dem Pit-Boost-Rennen am Samstag verspricht Monaco am Wochenende ein weiteres spannendes Kapitel.




















































