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Formel-E Berlin: Pascal Wehrlein sichert Porsche die Pole

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Berlin (DEU), 03.05.2026, 13:53 Uhr
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Pascal Wehrlein (Porsche)
Pascal Wehrlein (Porsche)  Bild: Markus Faber

Berlin (DEU) [ENA] Es war ein enges Duell zwischen Taylor Barnard (DS Penske) und Pascal Wehrlein (Porsche) im letzten Qualifying des Tages. Wehrlein setzte die Erfolgsserie von Porsche in Berlin fort und sicherte sich die Julius Bär Pole Position für den achten Lauf der Saison 2025/26.

Für den deutschen Hersteller, der sein 75-jähriges Motorsportjubiläum feiert, war es nach dem gestrigen Sieg mit Nico Müller ein starkes Wochenende. Wehrlein traf im Finale auf Taylor Barnard von DS Penske, der neben ihm aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen wird. Pascal Wehrlein traf im Finalduell auf Taylor Barnard, und der Porsche-Pilot erzielte die bessere Zeit. Damit liegt er nun nur noch einen Punkt hinter WM-Führendem Edoardo Mortara (Mahindra Racing) und feierte seine zweite Pole-Position in der deutschen Hauptstadt.

Es war das erste Aufeinandertreffen von Barnard und Cassidy in den Duellen. Beide Fahrer standen erst zum zweiten Mal in dieser Saison im Halbfinale. Barnard hatte bereits seinen bisher besten Startplatz in Tempelhof sicher, sein bisher bestes Ergebnis war der siebte Platz im Vorjahr, und schaffte es ins Finale. Auch Eriksson hatte bereits einen starken Karrierestart vorzuweisen und traf auf Pascal Wehrlein. Unglücklicherweise für den Envision-Piloten beeinträchtigte ein kleiner Fehler zu Beginn seine schnellste Runde und bescherte Wehrlein den Sieg mit fast einer halben Sekunde Vorsprung.

Das Viertelfinale

Als erstes traten Felipe Drugovich und Taylor Barnard gegeneinander an, und Barnard ging als Sieger aus dem Duell hervor. Für Drugovich war es die erste Teilnahme an den Duellen in zwei aufeinanderfolgenden Rennen seiner Karriere, während Barnard bereits zum vierten Mal in dieser Saison dabei war. Anschließend trafen die Teamkollegen aufeinander: Die beiden Citroën-Racing-Fahrer lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nick Cassidy fuhr gegen Jean-Eric Vergne die bessere Zeit. Es war das erste Mal seit dem Einstieg des Herstellers in die Formel E, dass die beiden gegeneinander antraten.

Zane Maloney forderte Joel Eriksson heraus. Dieses Duell zählte zu den unerfahrensten in der Geschichte des Formats, da beide Fahrer zuvor nur ein einziges Duell bestritten hatten. Maloneys erstes Duell seiner Karriere fand erst gestern statt, und Eriksson fuhr die bessere Zeit und zog ins Halbfinale ein. Im Viertelfinale standen sich schließlich Pascal Wehrlein und sein ehemaliger Porsche-Teamkollege Antonio Felix da Costa gegenüber. Trotz Da Costas vorheriger Erfolge hier war es Wehrlein, der in die nächste Runde einzog und die Pole-Position für Porsche im heimischen Stadion anstrebte.

Gruppe A und B

Nick Cassidy war der Schnellste seiner Gruppe und wurde von seinem Citroën-Racing-Teamkollegen Jean-Eric Vergne, der sich als Vierter ebenfalls für die Duelle qualifizierte, in den Top Vier begleitet. Ebenfalls unter den Top Vier landeten Taylor Barnard (Zweiter) und Felipe Drugovich (Dritter). Mehrere namhafte Fahrer schieden aus, darunter auch der gestrige Pole-Setter Edoardo Mortara. Der Mahindra-Racing-Pilot wollte den Rekord für die meisten Pole-Positions an einem einzigen Austragungsort in der Geschichte der Formel E aufstellen, doch ein kleiner Fehler in seiner letzten schnellen Runde führte zu einer Berührung der Mauer und einem Zeitverlust.

Der gestrige Rennsieger Nico Müller (Porsche) wurde Sechster und war sichtlich frustriert über seine Leistung. Der amtierende Weltmeister Oliver Rowland (Nissan) belegte den neunten Platz. Antonio Felix da Costa fuhr mit einer Zeit von 58,439 Sekunden in die Duelle und war damit über eine Zehntelsekunde schneller als der Zweitplatzierte, Joel Eriksson. Es war ein großartiges Training für den Envision-Piloten, der hier in der zehnten Saison sein Formel-E-Debüt gab, sowie für Zane Maloney, der sich zum zweiten Mal in Folge für die Duelle qualifizierte. Pascal Wehrlein sicherte sich den letzten Platz. Beide CUPRA Kiros belegten in ihren beiden Trainingssitzungen jeweils den letzten Platz, wobei Pepe Martí nur eine Runde fahren durfte.

Mortara im dritten freien Training

Eduardo Mortara fährt Bestzeit im heutigen dritten freien Training. Er sicherte sich gestern bereits die Julius-Bär-Pole-Position, konnte diese aber nicht in einen Podiumsplatz umwandeln, führt nun aber die Fahrerwertung an. Das 3. Freie Training startete am Sonntagmorgen bei warmen Bedingungen. Unter blauem Himmel gingen die Piloten um 09:30 Uhr auf die Strecke, um sich für das zweite Rennen heute am Sonntagnachmittag in Berlin vorzubereiten. Am Ende trennten die ersten drei Fahrer nur 0,008 Sekunden: Maximilian Günther lag 0,004 Sekunden hinter Mortara, Teamkollege Taylor Barnard wurde Dritter (DS Penske). Pascal Wehrlein belegte im Porsche den vierten Platz, vor Jean-Éric Vergne im Citroën Racing am Steuer.

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