24h Le Mans: Ein Tag mit vollem Programm für die Fans
Le Mans (FRA) [ENA] Heute am Dienstag haben Fans erneut die Gelegenheit, bei der Autogrammstunde ihre Lieblingsfahrer persönlich kennenzulernen und anschließend unter anderem die spannende Pit-Stop -Challenge zu erleben. Welches Team könnte dem Vorjahressieger Peugeot TotalEnergies den Pokal entreißen?
Schon heute stieg die Spannung am Circuit de Le Mans, bevor die Fahrzeuge der 94. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans morgen zum ersten freien Training auf die Strecke gehen. Dieser Tag ist für alle gedacht, die das Rennen hautnah miterleben und einen Blick auf die Vorbereitungen werfen möchten. Die Boxengasse öffnete um 13:45 Uhr, damit die Zuschauer am alljährlichen Boxengassenrundgang teilnehmen und die Garagen der 62 Teilnehmer besichtigen konnten, während die Mechaniker die letzten Anpassungen vornahmen. Für viele ist dies ein Höhepunkt der Rennwoche, denn sie haben die Möglichkeit, den Le-Mans-Klassiker aus nächster Nähe zu erleben.
Pit-Stop-Challenge
Um 14:00 Uhr rückten diejenigen in den Fokus, von denen man nicht so viel hört, deren jede Bewegung aber über den Ausgang des Rennens entscheiden kann: die Mechaniker. Die Pit-Stop-Challenge ging in ihr fünftes Jahr und ermittelt, welches Team den schnellsten Radwechsel durchführen konnte. Der Wettbewerb ist körperlich und technisch anspruchsvoll: Ein Rad wiegt über 20 kg, ein Druckluftschrauber etwa 6 kg, und die Mechaniker haben nur wenige Sekunden Zeit, um Bewegungen auszuführen, die sie während der Saison hunderte Male wiederholen.
Ein Boxenstopp bei den 24 Stunden von Le Mans ist eine präzise choreografierte Routine. Nichts wird dem Zufall überlassen. Und wenn die Zeit drängt, zählt jede Bewegung. Im letzten Jahr erzielte das Technikteam des Peugeot TotalEnergies #93 Peugeot 9X8 mit 8,83 Sekunden die schnellste Zeit in der Hypercar-Klasse, AF Corse holte sich den Preis in der LMP2-Klasse und Iron Dames in der LMGT3-Klasse. Wer wird heute gewinnen? Die bei den Fans beliebte Autogrammstunde wurde für die 94. Auflage des Rennens leicht verändert und verspricht ein noch unvergesslicheres Erlebnis für Fahrer und Fans.
Jedes Team präsentiert sich zunächst auf dem Podium, bevor es zur Boxengasse fährt, wo die Fans die Fahrer für Autogramme, Selfies und die begehrten persönlichen Begegnungen treffen können. Ob eine Baseballkappe unter dem Arm, ein Poster zum Signieren, ein Erinnerungsfoto oder einfach nur ein paar Worte – diese Momente bleiben ein Leben lang in Erinnerung. Nur wenige Kilometer außerhalb der Rennstrecke geht die Feier von 16:00 bis 23:00 Uhr in Ruaudin mit der 10. Auflage der R’Hunaudières weiter.
Die Veranstaltung erinnert an das Jahr 1976, das in die Geschichte der 24 Stunden von Le Mans einging: Der Porsche 936 feierte den ersten Sieg eines Turbomotors und markierte gleichzeitig den Beginn der außergewöhnlichen Karriere eines 30-Jährigen mit einem großen Traum: Jean Rondeau. Das Motto 2026, „Rondeau – Ein menschliches Abenteuer“, würdigt diese Le-Mans-Ikone. Die Jean-Rondeau-Vereinigung möchte das einzigartige Erbe, das die Stadt, das Rennen und seine Helden verbindet, wiederbeleben.
Die Gäste konnten zudem eine Reihe außergewöhnlicher Fahrzeuge bewundern, die die Marken repräsentieren, die bei den neun vorherigen R’Hunaudières vertreten waren. Die Verleihung der neunten Marshals' Trophy rundete einen Tag ab, der dem Vermächtnis und der Leidenschaft für den Rennsport gewidmet ist.




















































