Freitag, 26.05.2017 01:49 Uhr

Union landet an der Tabellenspitze.

Verantwortlicher Autor: Peter Müller Berlin, 20.03.2017, 22:20 Uhr
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Berlin [ENA] An der Alten Försterei in Berlin stehen sich der Tabellenzweite Union Berlin und der Tabellenzehnte 1. FC Nürnberg gegenüber und die Hauptstädter würden bei einem Heimsieg die Tabellenführung übernehmen. So eine Entwicklung konnte sich in Berlin wohl kaum jemand vorstellen aber Trainer Jens Keller macht offensichtlich mit seiner Mannschaft einen guten Job. Hertha drückt für Union auch die Daumen das es Union schafft

Sogar die Herthaner würden sich freuen wenn die Unioner in die Bundesliga aufsteigen würden, denn die Hauptstadt hat durchaus Platz für zwei Fußball-Bundesligisten und die Spiele gegeneinander dürften für optimalen Zuschauerzuspruch sorgen und somit Geld in die Vereinsklassen spülen. In Berlin Köpenick kann sich in der Anfangsphase kein ordentliches Fußballspiel entwickeln weil sich beide Mannschaften schon beim jeweiligen Spielaufbau mit harten Bandagen bekämpfen und sich gegenseitig aus dem Spiel nahmen. Nach knapp einer halben Stunde Spielzeit versuchte der Nürnberger Salli Unions Torhüter Mesenhöler mit einem listigen Heber überraschen. Der Keeper war jedoch aufmerksam und lenkte den Ball mit einer Hand über sein Tor.

In der 36. Minute kam Unions Skrzypski vom Strafraumrand zum Abschluss aber Schäfer war aufmerksam und parierte den Ball mit einem Bein und Polter hatte die Möglichkeit zum Nachschuss der jedoch weit über das Tor ging. Torlos ging es in die Halbzeitpause und die Berliner werden sich nach dem Wechsel erheblich steigern um die Tabellenführung übernehmen zu können. Die Leistung der ersten Halbzeit wird dafür nicht ausreichend sein denn die Franken sind ein unangenehmer Gegner. Eine Tabellenführung zum jetzigen Zeitpunkt bedeutet zwar nicht allzu viel weil noch neun Spiele zu absolvieren sind aber man tritt als Tabellenführer automatisch mit breiterer Brust auf was helfen kann wenn sich dadurch keine Überheblichkeit einschleicht.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte sich die Fehlpassquote bei beiden Teams deutlich und die Spielqualität fiel dadurch natürlich ab. In der 81. Minute hatte der Unioner Polter Pech das sein Schuss aus 16 Meter an den Innenpfosten ging. In der 83. Minute wurde der gerade erst eingewechselte Hosiner von Skzybski im Strafraum gut angespielt und wuchtete den Ball ins Netz der Nürnberger, Schäfer war noch mit der Hand am Ball war aber machtlos. Da hatte Jens Keller eine glückliche Hand beim Spielerwechsel Hosiner für Felix Kroos. Das 1:0 ist noch lange nicht in trockenen Tüchern für die Berliner weil es eine Nachspielzeit von sechs Minuten gab.

Union Berlin gegen 1. FC Nürnberg 1:0 (0:0)

Union: Mesenhöler, Trimmel, Leistner, Puncec, Parensen (51.Schönheim), Felix Kroos (74.Hosiner), Fürstner, Kreilach, Skrzybski, Polter, Hedlund (90.+3 Redondo).Trainer: Jens Keller Nürnberg: Schäfer, Brecko, Margreitter, Bulthuis, Lippert, Petrak (88.Baumann), Behrens, Kempe (78.Ishak), Möhwald, Löwen, Salli (61.Hufnagel). Trainer: Michael Köllner Schiedsrichter Dr. Jochen Drees aus Münster - Sarmsheim Zuschauer: 22000 An der Alten Försterei in Berlin-Köpenick. Tore: 1:0 (83.) Hosiner Gelbe Karten: Polter (14.)- Lippert (39.), Salli (54.)

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