Samstag, 25.11.2017 12:07 Uhr

Unglückliche Niederlage des DEB-Teams gegen Dänemark

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Köln (DEU), 12.05.2017, 23:03 Uhr
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Köln (DEU) [ENA] Am späten Freitagabend gab es in der Lanxess Arena in Köln für die deutschen Fans leider keinen Grund zur Freude. Mit 2:3 (2:2, 0:0, 0:0) verlor die DEB-Auswahl in der Gruppe A der IIHF Eishockey Weltmeisterschaft unglücklich gegen die starken Dänen in der Overtime. Nach einem starken und druckvollen Spiel blieb das DEB-Teams glücklos. Das angestrebte Ziel Viertelfinale rückt in die Ferne.

Die deutsche Mannschaft trat ohne den immer noch suspendierten Patrick Hager an und musste verletzungsbedingt auch auf den Goal-Keeper Thomas Greiss verzichten, somit stand wie schon im Spiel gegen die Slowakei Danny aus den Birken zwischen den Pfosten. In der ausverkauften Arena in Köln ging das DEB-Team recht schnell durch Patrick Reimer (9.) und Brooks Macek (10.) im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Es dauerte nicht lange und die Dänen erspielten sich ihrerseits mit einem Doppelschlag durch Frederick Storm und Morten Poulsen in 17. Minute den Ausgleich.

Und als wäre es nicht schon genug, droht in Moritz Müller nach NHL-Torjäger Tobias Rieder ein weiterer Spieler nun verletzt auszufallen. Der Verteidiger der Kölner Haie musste bereits im ersten Drittel in die Kabine und kam nicht wieder aufs Eis. Dänemarks Keeper Sebastian Dahm war der Fels in der Brandung, der reihenweise hundertprozentige Torgelegenheiten der Deutschen entschärfte. In der Verlängerung leitete eben solch eine Parade auch den Konter ein, der zum Siegtor der Dänen führte. Das sah auch Kapitän Christian Ehrhoff so: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Der einzige Vorwurf, den man uns machen kann ist, dass wir die Tore nicht gemacht haben. Das ist für uns natürlich jetzt frustrierend."

Tor DEB
Torszene DEN
Schuss Seidenberg

Jetzt muss das DEB-Team womöglich um die Teilnahme am Viertelfinale bangen. Desto größer war die Freude, dass sich prominente Verstärkung am Samstag aus den USA angekündigt hat. Aufgrund des Ausscheidens in der NHL der Edmonton Oilers, darf sich die DEB-Auswahl über Stürmer Leon Dreisaitl freuen. “Ich bin im Moment natürlich noch sehr enttäuscht über das Playoff-Aus“, sagte Dreisaitl nach der 1:2-Niederlage seiner Oilers in Spiel sieben gegen die Anaheim Ducks.

Der Kölner blickte allerdings direkt voraus: „Ich habe die WM immer mit einem Auge verfolgt und freue mich jetzt, das Team in meiner Heimat unterstützen zu können.“ In 24-Stunden ist bereits der nächste Einsatz der deutschen Mannschaft. Am Samstagabend geht es gegen den Tabellenletzten Italien. Eine machbare Aufgabe für Marco Sturm und seine Mannen. Das Nachmittagsspiel der Gruppe A gewann Schweden deutlich mit 8:1 gegen Italien.

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