Montag, 06.04.2020 18:51 Uhr

Befreiungsschlag mit dem 6:2-Sieg für den 1. FCM

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 01.03.2020, 17:09 Uhr
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Siegesjubel 1. FC Magdeburg
Siegesjubel 1. FC Magdeburg  Bild: Sportfoto 1. FC Magdeburg

Magdeburg [ENA] Mit ihrem 6:2-Sieg im Ostderby gegen den FC Carl Zeiss Jena sorgte der 1. FC Magdeburg für einen wahren Befreiungsschlag. Immerhin konnten die Elbestädter in diesem, zwar noch jungen Jahr kein Match gewinnen. Doch bei aller Euphorie der Bewertung dieses Spiels...

...darf man nicht übersehen, dass die Zeiss-Mannschaft mit Abstand den letzten Tabellenplatz in der 3. Liga innehat. Außerdem hat der Magdeburger Trainer, Claus-Dieter Wollitz, die bisherige “Angriffsmisere” damit ausgeglichen, indem er z.B. Sirlord Conteh und Marcel Costly als außergewöhnlich schnelle Spieler in die Angriffspositionen gesetzt hatte, die dann mit ihren Toren diese Taktikvariante rechtfertigten.

Die Saalestädter rücken der Regionalliga näher

Mit dieser hohen Niederlage offenbarten die Saalestädter, dass sie der Regionalliga drohend näher rücken. Doch beide Mannschaften – aber auch der 1. FCM - sind nach dem bis dato bestehenden Tabellenstand abstiegsgefährdet. Daher galt es für beide, mit einem Sieg und damit 3 Punkten aus diesem Match zu gehen. Die Jenenser schienen von Anfang an viel schneller dieses Anliegen umsetzen zu wollen. Denn schon nach 7 Minuten hieß es 1:0 für die Gäste durch das Tor ihres Angreifers Daniele Gabriele . Damit hatte sein Mitspieler Julian Günther-Schmidt tolle Vorarbeit geleistet.

Mit dem Ausgleich wendete sich die Partie

Den Ausgleich erzielte in der 16. Minute der Goalgetter des FCM Christian Beck. Dem ging eine getretene Ecke von Timo Perthel voraus, und trotz zweier unmittelbarer Kontrahenten konnte Torjäger Beck nach langer “Torabstinenz” erstmalig ein Tor durch Kopfball erzielen. Und kurze Zeit danach, gelang es Marcel Costly zum ersten Mal ein Tor als Außenspieler zum 2:1 einzuschießen. Daran waren wieder Perthel und Sören Bertram beteiligt. Nach dem Wechsel eliminierte der FCC den 2:1-Vorsprung der Magdeburger. Der Neuzugang der Gäste, Aytac Sulu, köpfte einen von Nico Hammann in der 58. Minute zum 2:2.

Gjasula verwandelte einen Elf-Meter

Magdeburgs Mittelfeldakteur Jürgen Gjasula verwandelte erneut sicher, wie bereits in den letzten Spielen, einen Foul- Elf-Meter, zum 3:2. Ursächlich daran beteiligt war Conthe, der durch den Jenenser Dominik Volkmer gefoult wurde. In den letzten 20 Minuten wirkten die Gäste völlig destabilisiert. Innerhalb dieser Zeit erzielte Christian Beck in der 74. Minute sein 2. Tor und Conthe gelang ein Doppelschlag in der 80. und 89. Minute zum 6:2. Damit waren sie die Match-Winner des Spiels.

Trainerstimmen:

Rene’ Klingbeil (Jena): “Glückwunsch an Pele und FCM. Wenn man 6:2 verloren hat, braucht man nicht großartig über Fußball zu referieren. Wir haben uns nach dem 2:2 mehr erhofft. Der 11 Meter war der Genickbruch.” | Claus-Dieter Wollitz (Magdeburg): “Wir haben das 0:1 nicht gut verteidigt. Danach sind wir prima zurückgekommen: Immer versucht, zwischen die Schnittstellen zu spielen. Wir sind dahin gekommen, wo man dem Gegner wehtut. Bei uns ist nach den Gegentoren der Kopf nicht runtergegangen. Ich glaube, wir wachsen langsam.”

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