Mittwoch, 25.11.2020 17:30 Uhr

Immunsystem: wirksame Waffe gegen Viren

Verantwortlicher Autor: Gabriele M Perklitsch Klagenfurt, 09.11.2020, 15:45 Uhr
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Curcuma stärkt das Immunsystem
Curcuma stärkt das Immunsystem  Bild: Gabriele M Perklitsch, GAMAPE(R)

Klagenfurt [ENA] Unser Immunsystem ist ein höchst komplexes Abwehrsystem unseres Körpers. Es besteht aus sehr vielen verschiedenen Komponenten. Komplexe mechanische und chemische Abwehrbarrieren von Haut und Schleimhäuten sorgen auf faszinierende und effektive Art und Weise für unseren perfekten Gesundheitsschutz.

Im Zuge der Evolution hat unser Körper gelernt, laufend höchst wirksame und neue Verteidigungsstrategien gegen Krankheitserreger zu entwickeln. Unser Immunsystem ist daher ein perfektes Abwehrsystem von Krankheitserregern. Das Immunsystem kann man gut mit einem reibungslos funktionierenden Familienbetrieb vergleichen. Jedes Familienmitglied fügt sich perfekt in das gesamte Betriebsgeschehen. Jeder Einzelne übernimmt spezielle Aufgaben und weiß, wann er was zu tun hat. Bei wenig Betrieb, können einige Familienmitglieder (= Immunzellen) etwas ausruhen. Will jedoch ein mikrobieller Feind den Betrieb aggressiv und unerlaubt passieren, werden die dafür eingeteilten und trainierten Familienmitglieder sofort aktiv und es herrscht Alarm.

Umgelegt auf das Immunsystem heißt das, dass wenn Krankheitserreger über die Haut oder Schleimhäute wie z.B. in Mund, Nasen, Rachenraum, Darm oder Magen gelangen, spezielle Enzyme aktiv die Verteidigung des gesundes Körpersystems übernehmen. Flimmerhärchen und Epithelzellen übernehmen den raschen Abtransport des Feindes. Zytokine signalisieren, wo das infizierte Gewebe liegt, Chemokine leiten die Verteidiger dorthin, wo sie gebraucht werden. Es kommt zu Abwehrreaktionen im Körper - meist Entzündungsprozessen mit Erwärmung, Rötung oder Schwellung.

Es gibt nicht nur das eine Immunsystem, sondern gleich mehrere. Man kann begrifflich differenzieren zwischen humoralen und zellulären (= das angeborene oder erworbene) oder das unspezifische und spezifische Immunsystem. Zu den gelösten (humoralen) Abwehrstoffen zählen u.a. die Antikörper und zahlreiche Botenstoffe. Den zellulären Abwehrpart übernehmen die verschiedenen Untergruppen der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Das systemische Zusammenspiel aller Abwehrprozesse und Stoffe sorgt in unserem Körper für eine erfolgreiche und äußerst effiziente Immunabwehr.

Wir alle wissen, dass wir es großteils selbst in der Hand haben, mit richtigem oder falschem Verhalten, das eigene Immunsystem zu schwächen oder zu stärken. Im Zuge der Corona Thematik gewinnt die Bedeutung des körpereigenen Immunsystems zunehmend an Bedeutung. Doch was tun wir selbst dafür oder dagegen? Was beeinflusst uns noch? Verschieden erzeugte Mangelzustände sind häufig die Ursache für verminderte Immunabwehrkraft: dazu gehören z.B. Stress, Angst vor Krankheiten, Tod, Jobverlust oder auch zu wenig Sauerstoff, zu wenig Bewegung, zu wenig Licht, Schlafmangel, Vitaminmangel, Mangel an Spurenelementen und Eiweißstoffen; Sinnvoll wäre es klarerweise, die gesundheitsfördernden Faktoren, die dem Immunsystem gut tun, laufend zu fördern.

Doch wer kann sich in Corona-Zeiten wie diesen eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung finanziell noch leisten? Wer kann sich aufgrund von mehr und mehr einschränkenden strikten Corona-"Schutzmaßnahmen?" wie Ausgangssperren noch regelmäßig und ausreichend an frischer Luft und in der Sonne bewegen? Wie steht es um den gesunden, täglichen Schlaf, der von Sorgen über die Zukunft, von drohenden Krankheiten oder täglich in den Medien geschürten Todesängsten gestört wird? Wer schafft es dieser Tage noch unbeschwert zu lachen, wenn andererseits Besuchsverbote in Pflegeheimen oder Krankenhäuser den Zugang zu den Liebsten massiv einschränkt oder sogar strikt unter Androhung von Strafen verbietet?

Die wechselseitigen Beziehungen zwischen körperlicher und geistiger Gesundheit und einem gut funktionierenden Immunsystem ist unter Ärzten und Wissenschaftlern hinreichend bekannt. Wird diesem Faktum in der Corona-Krise von Regierungen und Ministerien weltweit zu wenig Bedeutung zugemessen? Hätten souveräne Regierungen, die das Vertrauen der Bevölkerung hätten, solch radikale Vorgehensweisen - wie Ausganssperren wie im Krieg - nötig? Nehmen wir ein Beispiel aus der Arztpraxis: Wem vertraut man mehr? Angstschürenden Ärzten, die den Tod in Horrorszenarien herbeibeschwören, oder besonnenen Ärzten, die durch Fachwissen, maßvolle Anwendungen, Ruhe, Sicherheit, Anteilnahme und Zuversicht vermitteln?

Die Regierungen hätten weltweit, so meinen viele kritische sozial-politische Beobachter, die Aufgabe, hier mehr auf „unabhängige Ärzte und Expertenwissen“ zurückzugreifen und entsprechend sinnvolle und zielgerichtete Maßnahmen der Bevölkerung nahezulegen und auf mehr gesundheitsfördernde Maßnahmen, Selbstverantwortung und Eigenentscheidungen zu bauen. Sinnvollerweise hätte man seit Beginn der Pandemie vermehrt auf die STÄRKUNG unserer Abwehrkräfte setzen sollen (und ihrer Rahmenbedingungen), damit Krankheitserreger gar keine Chance oder Nährboden haben und die Immunantwort in der Bevölkerung, ganz unserer Natur entsprechend, flächendeckend hätte selbst aktiv werden können.

Sinnvolle und gesundheitsfördernde Maßnahmen und Verbreiten von positiven Nachrichten, Transparenz, Zuspruch und Zuversicht würden weit mehr helfen, als schon fast diktatorische Eingriffe und Übergriffe – auch in die persönliche Gesundheit jedes Einzelnen mittels Zwangstestungen etc., dessen Ablauf, Ziele und Ergebnisse fragwürdig und bis heute weder Infektionen noch eine Krankheit nachweisen könnten. Fachleute hinterfragen diese Tests, die „Gen-Tests“ sind und dafür verantwortlich zu sein scheinen, dass neu prognostizierte Hochstände bei sog. neudeklarierten Neuinfizierten auf täglichen Boards im TV / Internet aufscheinen. All dies konstruiert durch computergenerierte Prognosezahlen und angenommene / konstruierte Katastrophenszenarien?

Alles eine künstlich herbei konstruierte Corona-Hysterie und Krise? Corona Maßnahmen Kritiker heben hervor, dass diejenigen, die die gesamte Aufmerksamkeit nur auf EINEN Krankheitserreger richten und somit laufend weitere Gesundheitsschäden und Kollateralschäden mit/verursachen, voll in der Verantwortung stehen – auch rechtlich. Sie betonen, dass dieser Einzel-Fokus in keiner Verhältnismäßigkeit zu den verhängten Maßnahmen steht und jeder wissenschaftlichen oder ärztlich fundierten Grundlage entbehrt. Das würde die gesamte gesellschaftliche Ordnung, das Miteinander Leben und auch die Gesundheit der Bevölkerung in noch ungeahntem Ausmaße schädigen. Mehr als dieses Virus, je verursachen könnte, das aber für alles verantwortlich gemacht wird.

Körperliche, geistige, seelische und soziale Aktivitäten und Ausgeglichenheit stärken das Immunsystem nachweislich, das steht außer Frage oder Diskussion. Sie fördern Gesundheit und Wohlbefinden. Stress schwächt unser Immunsystem. Stress und Angst spalten zudem auch die Bevölkerung anstatt Zusammenhalt zu fördern und dies mit Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschaftssinn zu verbinden. Gesundheitsschutz, betonen viele Ärzte und Psychologen, kann in erster Linie heißen, dass jeder auf sich Acht gibt und sein körpereigenes Immunsystems und seinen Geist stärkt und aufbaut. Körper und Geist sind eine untrennbare Einheit und wenn alles in Balance ist, ist man kerngesund. In diesem Sinne: Stärken Sie Ihr Immunsystem. Bleiben Sie gesund.

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