Samstag, 03.12.2022 07:20 Uhr

Helvetia Versicherung Österreich: Studie über Blackout

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 24.11.2022, 19:15 Uhr
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Wien [ENA] Die Helvetia Versicherung Österreich hat bei einer Pressekonferenz in Wien am 24. November 2022 eine Studie des Meinungsforschungsinstitut Ipsos " Wie gut ist Österreich auf einen Blackout vorbereitet" vorgestellt. Da Thema ist natürlich nicht ganz zufällig gewählt, denn seit der Energiekrise durch den Krieg in der Ukraine, herrschen weltweit enorme Verwerfungen auf dem Energiemarkt und auch in Österreich.

Neben den rasanten Preissteigerungen für Strom und Gas, wird aber auch in der Einschätzung vieler Österreicher*innen die Gefahr eines Blackout immer realistischer. Zwar haben schon mehr als die Hälfte Vorsorgemaßnahmen getroffen und haltbare Lebensmitteln, Wasser oder Gaskocher angeschafft, finden aber trotzdem den Hype um das Thema übertrieben. Kein Wunder also, in Anbetracht allgemeiner Verunsicherung, dass sich auch zunehmend die Versicherungswirtschaft mit diesem Thema auseinandersetzen und in ihr Geschäftsmodell einplanen muss. Es ist gut zu wissen, dass bestehende Versicherungslösungen einen Blackout explizit nicht ausschließen und dehalb auch eine eigene Blackout-Versicherung nicht notwendig ist.

Trotzdem empfiehlt Helvetia sich darüber zu informieren, wie die Deckelung im Schadensfall aussieht. Wie die Studie zeigt, wissen 40 Prozent der Befragten, dass Kühlmittel bei einem Stromausfall versichert sind und 25 Prozent glauben, dass Schäden an Elektrogeräten mitversichert sind. Im Großen und Ganzen schützt die Haushalts-und Haftpflichtversicherung wenn der Strom ausfällt, beruhigt Thomas Neusiedler, Vorsitzender des Vorstands der Helvetia Versicherung AG. Das entspricht auch der Einschätzung von über der Hälfte der Befragten, die die Haushalts- Rechtsschutz- und Unfallversicherung als essentiell im Falle eines Blackout sehen. Helvetia empfiehlt aber zusätzlich auch eine Kfz-Kaskoversicherung für Privatkunden.

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