Samstag, 30.05.2020 08:20 Uhr

Forderung an Bundesregierung durch MIT

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 30.03.2020, 18:43 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Wirtschaft und Finanzen +++ Bericht 5873x gelesen
Detlef Gürth - Landesvorsitzender der MIT Sachsen-Anhalt
Detlef Gürth - Landesvorsitzender der MIT Sachsen-Anhalt  Bild: cdufraktion.de

Magdeburg [ENA] Forderung an die Bundesregierung zur Aussetzung der Vorfristigkeit der Sozialversicherungsbeiträge für mindestens 2 Jahre durch Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Sachsen-Anhalt (MIT). Die finanziellen Hilfsmaßnahmen des Bundes und der Länder seien notwendig,...

...die Aussetzung von unnötiger Bürokratie müsse jetzt aber ebenfalls Teil des Gesamtpaketes werden, um die Unternehmen zu entlasten. “Die Unternehmen brauchen jetzt ein verschlanktes Berechnungsverfahren. Vor dem Hintergrund, dass von der Quarantänewelle auch die Angestellten von Behörden und Kassen betroffen sind, müssen Verfahren und Abläufe grundsätzlich vereinfacht werden. Im Falle der Sozialversicherungsbeiträge muss man jetzt dazu übergehen, bei dem der Arbeitgeber nur die Beiträge am Monats- ende abführt, die tatsächlich angefallen sind.

Vorfristigkeit der Sozialversicherungsbeiträge ab 2006

Das wäre ein starkes Signal für Mittelstand und Handwerk”, so der Landesvorsitzende Detlef Gürth unter dem Eindruck der derzeitigen Corona-Pandemie. Die Vorfristigkeit der Sozialversicherungsbeiträge wurde ab 2006 durch die Bundesregierung eingeführt, da die Rücklagen der Kassen aufgebraucht waren. “Seitdem gilt für die Arbeitsgeber eine doppelte Rechnungsbelastung zum Monatsanfang und zum Monatsende”, erklärte ergänzend Detlef Gürth als Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Sachsen- Anhalts der CDU-CSU.

CDU Sachsen-Anhalt begrüßt finanzielle Hilfen

Die CDU-Landesfraktion von Sachsen-Anhalt hat die geplanten Hilfsmaßnahmen zur Stützung der Wirtschaft begrüßt. Nach Ansicht des wirtschaftspolitischen Sprechers, Ulrich Thomas, kommt es darauf an, die Unternehmen in den kommenden 2 bis 3 Monaten zu stabilisieren. “Wir haben in Sachsen-Anhalt 76 % Unternehmen unter 10 Beschäftigten. Aber auch größere Unternehmen im Bereich von Mittelstand und Handwerk sind besonders von Verdienst- und Auftragsausfällen betroffen. Daher begrüßen wir es sehr, dass Sachsen-Anhalt zusätzlich finanzielle Zuschüsse zahlt”, so Ulrich Thomas.

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