Freitag, 23.08.2019 23:52 Uhr

Turbulentes TV-Auftaktspiel in der 3. Liga Saison 2019/20

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 21.07.2019, 19:29 Uhr
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Fanblock 1. FCM in der MDCC-Arena Magdeburg
Fanblock 1. FCM in der MDCC-Arena Magdeburg  Bild: Sportfoto 1. FCM

Magdeburg [ENA] Das war ein turbulentes TV-Auftaktspiel in der 3. Liga zum Anfang der Saison 2019/20. Immerhin gab es zwei Rote Karten in dem Match zwischen dem 1. FC Magdeburg und Eintracht Braunschweig in der MDCC-Arena in Magdeburg und außerdem 6 Tore sowie einen Dreifach-Torschützen.

Mit ihrem neuen Chef-Trainer Christian Flüthmann hatte Braunschweig einen vortrefflichen Auftakt mit ihrem 4:2-Sieg (3:1) bei den mitfavorisierten Hausherren. Besonders in der 1. Spielhälfte – etwa bis zur 30. Minute - zeigten die Niedersachsen ein ausgeprägt gutes, spielerisches Können. Als besonderer Held bei den Gästen avancierte sich besonders in den ersten 20 Minuten Martin Kobylanski.

Dreifach-Türschütze Martin Kobylanski - Braunschweig

Bereits in der 7. Minute erzielte er 1 Tor und setzte 10 Minuten später per Kopfball ein zweites Tor in das von den Gastgebern Alexander Brunst gehütete Tor. Nicht ohne Grund hatte der Trainer Flüthmann Kobylanski von Preußen Münster “eingekauft”. Auch der Neueinkauf bei den Magdeburgern Sören Bertram zeigte sich im Angriff sehr gefährlich. Er sorgte für Unruhe in der Deckung der Niedersachsen und erzielte ein Tor zum 1:1 in der 11. Minute.

Die Braunschweiger agierten stets im Vorwärtsgang

In der zweiten Hälfte der 1. Halbzeit agierten die Gäste mit einem hohen Offensivdrang. Sie ließen ihren Ball technisch geschickt, besonders im Mittelfeld, laufen. So gelang es dann Marcel Bär nach einem weiten Abschlag seines Torwarts Jasmin Fejzic per Kopf den Ball ins FCM-Tor einzunicken (3:1). Doch gerade diesem Torwart unterlief in der 51. Minute ein vermeidlicher Fehler. Bei einem Abwehrsprung zum Ball stürzte er. Er ließ den Ball fallen und FCM-Kapitän Christian Beck konnte auf 2:3 in der 52. Minute verkürzen. Dieser Sturz für Braunschweigs Keeper blieb nicht ohne Folgen. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Hausherren erhielten Auftrieb

Nach diesem Treffer drängten die Elbestädter auf den Ausgleich. Doch ihre Angriffe waren nicht immer konstruktiv genug. Zumeist wurde Beck gesucht mit hohen Bällen, die aber schlecht verwertbar waren. Doch in dieser Phase bewiesen die Hausherren, dass sie doch schon ein gutes mannschaftliches Spielverhältnis hatten. Doch dann in den letzten Minuten musste ihr Verteidiger Björn Rother durch eine Rote Karte vom Platz und auch der Co-Trainer des FCM, Silvio Bankert, sah Rot, da er einen am Boden liegenden Braunschweiger mit einem von ihm getretenen Ball anschoss. Daraufhin entstand eine sehr turbulente Situation auf dem Platz. Und dann in der letzten Minute der Verlängerung erhöhte Kobylanski auf 4:2-Endstand.

Trainerstimmen:

Christian Flüthmann Braunschweig: “Besonders in der Anfangsphase haben wir die Umschaltmomente brutal effektiv genutzt. Doch in der 2. Halbzeit besaßen wir zu wenig Ballbesitz. Da kann man gegen so eine Mannschaft wie Magdeburg normalerweise nicht bestehen. Da wurden wir hinten reingedrängt mit viel Flanken. Die konnten wir nicht verhindern. Der Torwart-Wechsel nach dem 2:3 bedeutete eine brenzlige Situation. Doch danach haben wir uns wieder gefangen und auf die Zweikämpfe konzentriert.”

Stefan Krämer Magdeburg: “Das Spiel in der ersten Halbzeit haben wir verloren, weil wir 2 Tore hergeschenkt haben. Außerdem provozierten wir mehrere Umschalt- situationen durch unsaubere Zweikämpfe. Die Niederlage geht dadurch in Ordnung. Aber ich kann meiner Mannschaft keine Vorwürfe machen. Sie hat auch bei 1 Mann weniger gefightet. Jedoch haben wir zu viele Fehler gemacht und eine so abgezockte Mannschaft wie Braunschweig nutzt das eben aus. Wir müssen zukünftig unsere Fehlerquote reduzieren.”

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