Dienstag, 25.06.2019 20:44 Uhr

Trotz günstiger Ausgangslage muss Ingolstadt absteigen

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Ingolstadt, 29.05.2019, 19:58 Uhr
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FC Ingolstadt 04
FC Ingolstadt 04  Bild: fussball.com

Ingolstadt [ENA] Trotz der günstigen Ausgangssituation nach dem 2:1-Sieg gegen Wehen Wiesbaden verloren die Ingolstädter im Relegationsspiel mit 3:2-Toren und müssen nun in die 3. Liga absteigen. Der SV Wehen Wiesbaden stieg mit diesem Sieg in die 2. Bundesliga auf.

Dieses Relegationsrückspiel sorgte in der Mannschaft von FC Ingolstadt 04 für viel Trauer nach dieser bitteren Niederlage. Besonders unangenehm wirkte sich das Eigentor von Paulsen für den FCI aus. Der Gast aus Wiesbaden nahm durch seinen Trainer Rüdiger Rehm für seine Start-Elf gleich 3 Wechsel vor. So wurden Schmidt, Kyereh und Lorch eingesetzt für Shipnowski, Titsch Rivero und Schönfeld.

Eine kurze Trefferfolge

Zunächst scheiterte Lorch an Ingolstadts Keeper Tschauner. Dann erzielte Kyereh nach einem umstrittenen Tor - das jedoch per Videobeweis gegeben wurde – das 1:0 für die Gäste. Doch die Gastgeber reagierten sofort und kamen 20 Sekunden später durch ihren Angreifer Kerschbaumer zum 1:1. Trotzdem war anhand der rechnerischen Situation FC Ingolstadt 04 noch in der 2. Liga. Doch dann in der 31. Minute erzielte Dittgen die 2:1-Führung für die Gäste. Und noch vor dem Halbzeitpfiff gelang dem Wiesbadener Lorch ein harter Schuss auf das Gast- gebertor. Bei seiner Abwehrreaktion traf Paulsen den Ball so unglücklich, dass er seinen eigenen Keeper Tschauner zum 3:1 überwandt.

Ingolstadts Coach Tomas Oral tauschte eigentlich klug aus

Der Coach von Ingolstadt Thomas Oral nahm nach dem 2:1-Hinspiel-Sieg an zwei Positionen einen Wechsel vor. Für Cohen und Kittel liefen Kerschbaumer und Krauße auf. Das Spiel begann eigentlich sehr turbulent. Nach knapp einer Minute hatte der Ingolstädter Angreifer Lezcano das 1:0 schon auf dem Fuß , doch er verfehlte nur knapp das Gehäuse. Doch die Hessen ließen sich davon nicht beeindrucken. Sie arbeiteten mit ständigem Pressing und erarbeiteten sich damit Torchancen.

Jetzt fehlten den Schanzern noch 2 Tore

Nach dem Wechsel erhöhte sich der Druck der Gastgeber auf den Gegner, um doch noch den Klassenerhalt zu erreichen. So vergab der “Unglücksrabe” Paulsen ein Tor (in der 60. Minute). Doch dann belohnte sich Paulsen für seinen unermütlichen Einsatz in der 69. Minute mit einem Kopfballtreffer zum 3:2. Zwar erhöhten die Ingolstädter ihren Angriffsdruck. Doch die Wiesbadener brachten das 3:2 für sie über die Runden. Damit wurde das Schicksal besiegelt: Ingolstadt ist ab der kommenden Saison in der 3. Liga. Sicher ein Verlust für die Konkurrenz in der 2. Liga.

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