Sonntag, 21.07.2019 06:16 Uhr

Tölzer Löwen vereinen Martinovic-Brüder

Verantwortlicher Autor: Richard J. Flohr Bad Tölz, 08.07.2019, 22:12 Uhr
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Bad Tölz [ENA] Die Tölzer Löwen vereinen in der neuen DEL2-Saison 2019/20 die deutsch-kroatischen Martinovic-Brüder Sinisa „Silo“ und Sasa in ihrem Team. Torwart „Silo“ kommt von Liga-Konkurrent Bietigheim Steelers, Sasa aus der DEL von den Iserlohn Roosters an den Isarwinkel. Beiden Brüdern ist es ein großes Anliegen, noch einmal im selben Team aufzulaufen, unterstreicht "Silo", der ältere der Beiden: „Natürlich freue ich mich darauf mit meinem Bruder zu spielen. So hat das Gesamtpaket einfach gestimmt."

Mit diesen Verpflichtungen bauen Erfolgscoach Kevin Gaudet und Geschäftsführer Christian Donbeck weiter an einem Team für deutlich höhere Ansprüche. Der 38-jährige zweifache DEL2-Meister-Torhüter Sinisa erlernte das Eishockeyspiel, ebenso wie sein Bruder, im Nachwuchs des EV Füssen. Für ihn könnte es nach bislang 604 Spielen in Deutschlands zweithöchster Spielklasse die letzte Spielzeit seiner Karriere werden; so unterschrieb der in Bietigheim heimisch gewordene kroatische Ex-Nationaltorwart, im Gegensatz zu seinem Bruder, der sich für zwei Jahre an die „Buam“ bindet, doch nur einen Ein-Jahres-Kontrakt.

Stabilität für die löchrige Löwen-Abwehr

Sasa Martinovic begann seine Profikarriere 17-jährig bei seinem Heimatverein in der Oberliga als Stürmer. Doch schon in seiner ersten DEL-Saison bei den Hamburg Freezers wurde der 1,86 m große, 95 kg schwere Hüne zum Verteidiger umgeschult. Seither bestritt er 550 Spiele in Deutschlands höchster Liga. Mit den Medvescak Zagreb II wurde er dreimal in Folge kroatischer Meister, wobei er lediglich in den Playoff-Spielen eingesetzt wurde und im übrigen mit dem ersten Team des Clubs zwei Spielzeiten in der „EBEL“-Alpenliga und zwei Jahre in der Kontinentalen Hockey Liga (KHL) verbrachte. Nun soll der frühere kroatische Nationalspieler mit seiner Erfahrung der zuletzt nicht immer sattelfesten Abwehr des Alt-Meisters die nötige Stabilität geben.

Sinisa wird bei den Löwen wie gewohnt mit seiner Nummer 23 auflaufen. Das bringt seinen Bruder nun ins Grübeln: „Eigentlich hatte ich die Nummer meine ganze Karriere lang“, erklärte Sasa. „Doch ‚Silo‘ ist älter, deswegen hatte er Vorrang bei der Auswahl der Nummer. Jetzt muß ich mir eben eine neue suchen“, seufzte er weiter. - Veränderung tut ja bekanntlich gut, doch ist sie auch nicht immer einfach: noch hat sich Sasa nämlich für keine Zahl entschieden. Bis zum Saisonstart der „Buam“ am 16.08.19 gegen die Starbulls Rosenheim bleibt ihm noch Zeit.

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