Freitag, 22.03.2019 21:13 Uhr

Im dramatischen Endkampf gewinnt Fürth

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Fürth, 25.11.2018, 18:02 Uhr
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Spielszene Greuther Fürth - 1. FCM
Spielszene Greuther Fürth - 1. FCM  Bild: Sportfoto Greuther Fürth

Fürth [ENA] Praktisch auf der "finalen Ziellinie" setzten sich in einem dramatischen Endkampf im 2-Liga-Punktspiel die SpVgg Greuther Fürth gegenüber dem 1. FC Magdeburg mit 3:2-Toren durch. Das war besonders bitter für den neuen FCM-Trainer Michael Oenning ,...

...der bei dieser Konstellation auf Augenhöhe durchaus Chancen auf eine glücklichere Premiere sah. In der letzten Minuten besaßen die Greuther in ihrem Sportpark Ronhof die besseren Nerven und entschieden die Partie für sich. In dem Personal-Karussel veränderte sich vor dem Spiel einiges. Der Magdeburger Coach Michael Oenning änderte in seiner Pflicht- spiel-Premiere auf 4 Positionen.

Mehrere Wechsel im Personal-Karussel

Nach der 2:3-Niederlage gegen Jahn Regensburg unter seinem Vorgänger Jens Härtel setzte er in die Start-Elf Erdmann, Rother, Weil und Lohkemper, für Handke, Butzen (wurde seit 3 Jahren das erste Mal ausgewechselt) Ignjovski und Laprevotte ein. Der Fürther Trainer Damir Buric nahm nach der herben 0:4-Niederlage gegen Union Berlin 3 Start-Elf-Wechsel vor. Jaeckel, Bauer und Caligiuri starteten für Wittek, Magyar und Sauer. Der FCM startete mit viel Vehemenz und ließ die Fürther nicht zur Entfaltung kommen.

Lohkemper - der agilste Angreifer beim FCM

So hatten die Gäste durch Felix Lohkemper gleich in der 22. Minute 2 dicke Gelegenheiten. Doch er verpasste knapp das Tor. Das fiel jedoch durch die gegnerische Seite. Der umtriebige Keita-Ruel erwischte einen Pass von Tobias Mohr und überwand mit einem gezielten Schuss Alexander Brunst im FCM-Tor (31. Minute). Danach hatten die Gastgeber durch David Atanga 2 Mal eine weitere Chance, das 1:0 zu erhöhen, doch sie waren nicht erfolgreich.

Christian Beck gleicht aus

Dafür setzte sich Christian Beck gegenüber dem Fürther Schlussmann Sascha Burchert durch und schaffte das 1:1. Nach dem Wechsel hieß es dann gleich 2:1 für die Gäste. Der Schütze Lohkemper dribbelte sich am linken Strafraum- eck durch und erzielte mit einem wuchtigen Schuss in der 49. Minute das Tor. Dieser Schütze sorgte weiterhin für Unruhe in der Fürther Abwehr. Alles glaubte schon an einen Sieg der Gäste. Doch nach einem Freistoß erzielte der eingewechselte Shawn Parker (87. Minute) das 2:2. Dann in der 3. Minute der Nachspielzeit besiegelte sich das Schicksal der Gäste von der Elbe. Der Fürther Richard Magyan erzielte das 3:2 - als Endstand.

Trainerstimmen:

Damir Buric (Fürth): "Es war für die Fans ein spannendes und intensives Spiel. Wir sind durch Systemwechsel am Anfang überhaupt nicht in die Partie gekommen. Dadurch hatten wir gefühlt jeden Zwei-Kampf verloren. Auch in Überzahl ist der Gegner an uns vorbeigekommen. Doch unser Wille und die Moral waren gut. In der 2. Halbzeit haben wir unser bewehrtes System gespielt. Unsere Mannschaft hat einen unglaublichen Druck entwickelt. Letztendlich sind wir der glückliche Sieger. Wenn Magdeburg so weiter spielt, holen sie sich noch die nötigen Punkte."

Michael Oenning (Magdeburg): "Es war ein Spielverlauf, für den man am Ende fast keine Worte hat. Wie wir dieses Spiel verloren haben, ist fast schon tragisch. Über 90 Minuten haben wir unser Herz in die Hände genommen. Am Ende verlieren wir die Partie in den letzten Sekunden. Doch wir müssen die positiven Aspekte in den Vordergrund stellen. Wir hatten nach dem 2:2 noch Chancen auf den Siegtreffer. Trotz der Niederlage bin ich stolz auf meine Jungs. Wir haben eine gute Visitenkarte abgegeben."

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