Dienstag, 25.09.2018 02:52 Uhr

Hertha besiegt sich in Stuttgart selbst

Verantwortlicher Autor: Peter Müller Stuttgart, 13.01.2018, 19:29 Uhr
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Stuttgart [ENA] Die Stuttgarter werfen ihren nach 8 1/2 Jahren zurück gekommenen Mario Gomez gegen die Berliner sofort ins Gefecht und erwarten das ihre bestehende Torflaute dadurch ein Ende findet. Beide Mannschaften nahmen im Vergleich zum vorigen Spieltag einige Veränderungen vor. Bei den Berlinern sind Weiser, Leckie und Skjelbred mit von der Partie und ersetzen den gesperrten Torunarigha, sowie Pekarik und Esswein.

Den Stuttgartern ist natürlich bekannt das Gomez nicht alleine für Torerfolge sorgen kann, er braucht die Mithilfe seiner Mannschaftskameraden um erfolgreich zu sein. Die Berliner haben durch den Erfolg in Leipzig Rückenwind bekommen und werden sicherlich auch ernst genommen werden. Die Berliner lieferten in Stuttgart vor der Pause in der Defensive eine gute Partie ab und ließen nicht viel zu und konnten offensiv durchaus Akzente setzen, aber Kalou und Selke scheiterten in aussichtsreichen Situationen, somit endete der erste Durchgang ohne jeglichen Torerfolg. Nach einer halben Stunde traf Mario Gomez für die Stuttgarter.

Der vermeintliche Torerfolg zählte jedoch nicht weil Schiedsrichter Dr. Felix Brych auf Abseitsstellung des Torschützen entschied und damit vollkommen richtig lag. Wie schon im ersten Durchgang besserte sich das Passspiel auf beiden Seiten nicht und die fehlerhafte Passquote setzte sich weiter fort. Beide Mannschaften scheuen jegliches Risiko und wollen offenbar eine Niederlage unter allen Umständen vermeiden und somit ist und bleibt das Spiel weiterhin zäh und für die Zuschauer weitgehend unattraktiv. In der 58. Minute wechselten die Hausherren erstmalig und für Donis kam Ginczek ins Spiel für den VfB.

Nach einer Stunde Spielzeit werden die Stuttgarter von ihrem Publikum für ihre unattraktive Spielweise mit Pfiffen belohnt, weil Rückpässe zum eigenen Torhüter die Spielkultur nicht gerade erhöhen. Die Berliner präsentieren sich jedoch nicht wesentlich besser. Nach einer Flanke von Aogo kann Stark im letzten Moment vor dem lauernden Gomez Torgefahr beseitigen und ein Gegentor konnte verhindert werden.

Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff dieser niveaulosen Partie glaubt offensichtlich keine der beiden Mannschaften noch auf drei Punkte und es wird wohl bei einer Nullnummer bleiben und keiner Mannschaft wäre damit wirklich geholfen. In der 78. Minute will Gomez im Berliner Strafraum einen Elfmeter schinden als er von Stark festgehalten wurde. Die Situation klärte sich jedoch von selbst cals Niklas Stark das Leder mit einem Kopfball im eigenen Tor versenkte und den Stuttgartern die Führung schenkte. Mit dem 1:0 Erfolg der Stuttgarter endete die Bundesligapartie ziemlich glücklich für die Schwaben, die aber die Punkte im Abstiegskampf dringend benötigen um den Klassenerhalt zu schaffen.

VfB Stuttgart gegen Hertha BSC 1:0 (0:0)

Stuttgart: Zieler, Pavard, Kaminski, Baumgartl, Insua, Aogo, Ascacbar, Gentner, Donis (58.Ginczek), Akolo (70.Insua), Özcan (82.Badstuber), Gomez. Trainer: Hannes Wolf Hertha: Jarstein, Weiser, Stark, Lustenberger, Plattenhardt, Skjelbred, Maier, Leckie, Lazaro (86.Duda), Kalou, Selke (77.Ibisevic). Trainer: Pal Dardai Zuschauer: 57181 in der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart Schiedsrichter: Dr. Felix Brych aus München Tore: 1:0 (78.) Stark (Eigentor) Gelbe Karten: Gomez (90.)

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