Dienstag, 25.09.2018 09:48 Uhr

FC Bayern München demütigte den SC Freiburg

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Freiburg, 05.03.2018, 18:53 Uhr
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Torjubel bei den Bayern.
Torjubel bei den Bayern.  Bild: Sportfoto Bayern München

Freiburg [ENA] Mit geballter spielerischer Wucht bescherte der FC Bayern München dem FC Freiburg im "Bundesliga-Knaller" mit 4:0-Toren eine empfindliche Niederlage in ihrem ausverkauften Stadion. Der "Angriffs-Held" auf Seiten der Gäste aus München war Thomas Müller.

Für ihn bedeutete diese furiose Torfolge gleichsam einem Befreiungsschlag. Denn er erkämpfte das erste Tor für seine Mannschaft, da er den Freiburger Keeper Schwolow zu einem Eigentor verleitete. Und in seiner temperamentvollen Spielweise das 4. Tor für die Münchner erzielte. Das 4:0 war das höchste Spielergebnis für die Bayern in einer Auswärtspartie in der laufenden Saison.

Der höchste Sieg für Bayern in einer Auswärts-Partie

Doch zum Auftakt traten die Freiburger mit viel spielerischer Vehemenz auf. Sie ließen den Ball durch Doppelpässe schnell wandern. Und sie sorgten auch für entscheidende Torgefahr vor dem gegnerischen Kasten. So konnte ein Gegentor durch den SC-Spieler Lucas Höler durch eine Rettungstat des gegnerischen Torwarts Sven Ulreich in der 13. Minute gerade noch verhindert werden.

Für die Start-Elf verzichtete München auf 6 Stamm-Spieler

Viele mitgereiste Münchner Fans fragten sich bei dieser imponierenden Start- Phase der SC - Mannschaft: War es richtig, mit Neuer, Ribery, Coman, James und Kingsley gleich 5 Stammspieler und Robert Lewandowski nicht in der Start-Elf auflaufen zu lassen. Warum Lewandowski? War es vielleicht nicht eine Reaktion des Bayern-Coach Jupp Heynckes, die Wogen wegen des Disputs zwischen Mats Hummels und Lewandowski während einer Trainings- Phase zu glätten? Trotzdem lief das Spiel der Bayern ab der 20. Minute besser. Ihre Abwehr - oftmals in den letzten Saisonspielen getadelt - stand jetzt besser.

Mit gezielter Abwehr reagierten die Bayern

Sie griff energischer die Angriffs-Welle der Gäste an. So musste der Freiburger Trainer Christian Streich eingestehen: "Wir haben zwei unglückliche Gegentore erhalten. Das sorgte für ein Übergewicht unseres Gegners. Nach dem Eigentor in der 24. Minute erzielte der FC-Spieler Tolisso aus naher Distanz das 2:0. Bis zur Pause hielten die Freiburger dieses Ergebnis. Aber nach dem Wechsel rochierte Sandro Wagner - der für Lewandowski von Anfang an in die Sturmspitze gekommen war - in der gegnerischen Deckung wirkungsvoll und erzielte das 3:0 in der 55. Minute.

Und wieder erkämpfte Müller ein Tor

Die Freiburger verstärkten jetzt ihre Deckungsbemühungen, um nicht ein höheres Niederlagen-Debakel zu bekommen. Doch in der 64. Minute war es der quirlige Müller, der eine Ecke seines Mitspielers Joshua Kimmich aufnahm, seine Gegner im 16-m-Raum düpierte und zum 4:0-Endstand einschoss. Damit erzielte er sein 102 Bundesliga-Tor. "Wir waren nicht ballsicher genug. Und gegen die Bayern bekommt man dann Probleme", meinte nach dem Spiel Christian Streich. Im kommenden Spiel empfangen die Bayern den angeschlagenen Hamburger SV. Die Freiburger müssen gegen Hertha antreten.

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