Mittwoch, 17.10.2018 11:25 Uhr

Durch Sieg Magdeburg Bundesliga-Spitzenreiter

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Gummersbach, 18.09.2018, 18:32 Uhr
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Spielszene SC Magdeburg
Spielszene SC Magdeburg  Bild: Sportfoto SC Magdeburg (Archiv)

Gummersbach [ENA] Mit dem opulenten Sieg mit 31:20-Toren beim Bundesliga- Handball-Vergleich gegen den VfL Gummersbach in der Schwalbe Arena erkämpfte sich der SC Magdeburg einen internen Rekord. Zum 6. Mal gewannen sie - wie im Jahre 2003 - mit diesem Punkt- Spiel seit der Bundesliga-Saison 2018/19...

...das 6. Match hintereinander. Ihre stetig ansteigende Form bewiesen sie auch im Vergleich mit dem Bundesliga-Handball-Rekordmeister THW Kiel vor wenigen Tagen mit 35:20-Toren. Mit diesem Sieg übernimmt der SC Magdeburg mit 12:0-Punkten die Bundesliga-Spitze. Denn die Rhein-Neckar-Löwen - der bisherige Spitzenreiter - erreichte bei der DHFK Leipzig nur ein 24:24-Unentschieden und büßte damit einen Minuspunkt ein.

Dominanz der Magdeburger in Abwehr und Angriff

Der SC Magdeburg zog von Anfang an ein stürmisches Angriffs- spiel auf. Dabei dominierte er mit einem schnellen Konter- und Umkehrspiel. Damit erreichte er auch die sogenannten leichten Tore und rüttelte an der Psyche der mannschaftlichen Geschlossenheit des Gegners. Bereits ab der ersten Minute gab die konstant stehenden Magdeburger Abwehr kaum Lücken für den Angriff der VfL-Spieler. Der noch nicht ganz genesene Marco Bezjak setzte gleich mit seinen Toren in den ersten Minuten ein Grün-Rotes Achtungszeichen (3:1).

Matthias Musche - absoluter Torwurf-Matador

Torerfolgs-Matador wurde in diesem Match der Linksaußen der Magdeburger, Mathias Musche. Er erzielte 10 Tore in diesem Spiel. Mit seinen insgesamt 54 erreichten Toren übernahm er die Führung in der Handball- Torschützenliste in der noch jungen Bundesliga-Saison. Etwas blass blieb dagegen der SCM-Rechts-Außen Robert Weber - mit nur 2 Toren, denn er musste oft aussetzen.

Norouzinezhad Gharehlou - 7 Treffer

Der auffälligste Torschütze bei Gummersbach war Pouya Norouzinezhad Gharehlou mit 7 Treffern. In der zeitlichen Endphase des Spiels bis zum Match-Schluss warf er 5 Tore hintereinander für seine Mannschaft (16-20), und er gestaltete das Ergebnis für die Gastgeber noch erträglicher. In der 2. Halbzeit hielt der Magdeburger Torhüter Jannik Green besonders bravorös. Er entschärfte 18 "todsichere Granaten" und blieb damit eine konstante Versicherung im ständig anwachsenden Vorsprung bei den Gästen.

Der Gummersbacher Coach bemängelte auch an seiner Mannschaft: "Gegen den SCM können wir verlieren. Aber wie es geschah, sorgte bei unseren Fans auch für Verstimmung. Denn die besonders hohe Anzahl an Fehlern in der ersten Hälfte war wohl die Ursache für den hohen Sieg der Gäste."

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