Montag, 10.05.2021 03:57 Uhr

Der Impfpass - was sollte man wissen.

Verantwortlicher Autor: Teddy Meyers München, 02.05.2021, 20:47 Uhr
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Internationaler Impfpass
Internationaler Impfpass  Bild: Meyers

München [ENA] Aufgrund der aktuell weltweit laufenden großen Impfaktionen gegen das Corona Virus kommen nun auch immer wieder wichtige Fragen zu dem Thema Internationaler Impfpass auf. Hier daher nun eine Zusammenfassung einiger hilfreicher Informationen zu diesem Thema.

Es gibt verschiedene Arten von Impfnachweisen, wie z.B. das Impfbuch, einfache Impfbescheinigungen oder den deutschen Impfschutz-Ausweis. Diese werden jedoch international nicht anerkannt, daher ist es empfehlenswert sich bei neu anstehenden Impfungen einen Internationalen Impfpass (International Certificates Of Vaccination) der WHO ausstellen zu lassen. Dies ist vor allem wichtig für Reisen ins Ausland. Die erste große Frage ist natürlich, wo bekommt man diesen Impfpass her und muß man diesen kaufen? Selbstverständlich wird dieser Ausweis bei einigen Händlern im Internet zum Kauf angeboten, jedoch ist dieser kostenlos bei vielen Impfstellen und auch beim Arzt erhältlich. Bei Krankenkassen kann man diesen in der Regel nicht bestellen.

Neben der aktuellen Eintragung der Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) Impfung erfolgen auch Eintragungen zu allen notwendigen Standardimpfungen, Grippeimpfungen und andere Indikations- und Reiseimpfungen wie Gelbfieber, Zeckenimpfung, Hepatitis usw. Im Impfpass werden oft nicht nur die aktuellen Impfungen eingetragen, sondern manche dienen gleichzeitig auch als Notfallausweis und man kann hier Eintragungen wie Blutgruppe, medizinische Risikofaktoren und Angaben zu medikamentösen Behandlungen vornehmen lassen. Dies ist jedoch nicht bei allen der Fall.

Der Impfass ist ein wichtiges, internationales Dokument und sollte zum Nachweis der durchgeführten Impfungen immer mit sich geführt werden. Es ist auch sinnvoll, nach jedem neuen Eintrag, eine Kopie hiervon anzufertigen, damit auch bei einem Verlust die erhaltenen Impfungen nachvollziehbar sind und von einem Arzt in ein entsprechenes Ersatzdokument eingetragen werden können.

Abkürzungen rund um Impfungen

aP - Pertussis (Keuchhusten); D oder d - Diphtherie; DT oder Td - Diphterie/Tetanus-Kombination; DTaP oder Tdap - Diphterie/Tetanus/Pertussis-Kombination; FSME - Frühsommermeningoenzephalitis (Zecken); HA - Hepatitis A; HB - Hepatitis B; Hib - Haemophilus influenzae Typ b; HPV - Humane Papillomaviren; IfSG - Infektionsschutzgesetz; IPV - Inaktivierte Poliomyelitis-Vakzine (Kinderlähmung); MMR - Masern/Mumps/Röteln-Kombination; T - Tetanus (Wundstarrkrampf); Tbc - Tuberkolose; WHO - Weltgesundheitsorganisation.

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