Donnerstag, 05.12.2019 23:16 Uhr

Das Wiener Tierhaltergesetz

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 20.11.2019, 21:47 Uhr
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Wien [ENA] Ganz unproblematisch ist die Mensch - Hund - Beziehung nicht und wie man aus den Zeitungen weiß, gibt es immer wieder schreckliche Verletzungen und Todesfälle durch Hundeatacken.Auf der anderen Seite die unendlich vielen tollen Beziehungen zwischen Mensch und Hund, die immer wieder zu dem Ausspruch führen, "der Hund ist der bessere Mensch". Und so scheint es auch manchmal.

Denn die Anhänglichkeit, Treue und Beziehungsfähigkeit eines Hundes findet sich in dieser Form eigentlich nicht in der menschlichen Gesellschaft. Muss es auch nicht, denn der Mensch ist eben ein Mensch und ist in seiner "Freiheit" dem ehernen Naturgesetz anscheinend weniger unterworfen als das Tier. Der Mensch hat es gelernt die Evolution zu überlisten und verwendet die Natur als Experimentierfeld für seine Neugier und Habgier. Letztlich sind die Hunderassen auch das Ergebnis davon. Und trotzdem, obwohl viele Hunderassen fast zur Unkenntlichkeit überzüchtet sind, hat das Charakteristische und Liebenswerte ihres Wesens in allen Rassen überlebt, ob sie nun groß wie eine Dogge oder klein wie ein Malteser sind.

Darum ging es heute teilweise bei einer Pressekonferenz in Wien, die der Österreichische Hundehalter Verband abgehalten hat. Denn in Wien ist 2019 das Tierhaltegesetz in Kraft getreten, dass nach Meinung des ÖHV in mehreren Punkten verfassungswidrig ist. Der ÖHV-Präsident Dr. Hans Mosser sagt dazu, "Auch wenn die Verordnung vordergründig nur sogenannte Listenhunde betrifft, so hat sie zu einer massiven Zunahme der Hundefeindlichkeit in Wien geführt".Deshalb erhofft sich der ÖHV durch seinen Antrag eine Aufhebung oder zumindest eine Abänderung des Wiener Tierhaltegesetzes. Wien möchte in Zukunft durch Einwanderung noch mehr wachsen und das verschärft auch die Konkurrenz zum Tier, das ja eigentlich auch ein Recht auf Territorium hat.

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