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Notfallübung am Flughafen Tegel – Seuchenalarm

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Berlin, 09.09.2019, 16:17 Uhr
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Flughafen Berlin-Tegel
Flughafen Berlin-Tegel  Bild: fotocommunity.de

Berlin [ENA] Gemeinsam mit der Bundeswehr, den Senatsbehörden, der Polizei, der Feuerwehr und der Charité führte die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Tegel eine nächtliche, breit angelegte Notfallübung durch als Probe für Seuchenalarm. Bei dieser Notfallübung...

...am Flughafen Tegel wurde der Einsatz von Hilfs- und Rettungskräften im Falle eines Seuchenverdachts geprobt. Dabei musste ein vorgeblich infizierter Patient vom Flughafen Tegel unter Polizeischutz in einem speziellen Rettungs- wagen zur Behandlung in die Charité transportiert werden. Der Passagier hatte nach Ankunft im Flughafen Tegel plötzlich Symptome einer hoch ansteckenden Krankheit gezeigt.

Flugbetrieb in Tegel nicht beeinträchtigt

An der Übung waren neben der FBB, die Bundespolizeiinspektion Flughafen Berlin Tegel, die Polizei Berlin, das Bundeswehrkrankenhaus Berlin, die Berliner Feuerwehr, die Charité’ – Universitätsmedizin Berlin, das Bezirksamt Reinickendorf und die Senatsverwaltung für Gesundheit beteiligt. Insgesamt nahmen in der Zeit von 22:00 bis 24:00 Uhr 110 Einsatzkräfte teil. Der Flugbetrieb in Tegel war nicht beeinträchtigt. Die regelmäßige Durchführung solcher Übungen ist von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) für alle Verkehrsflughäfen vorgeschrieben.

Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA)

Die Verkehrsflughäfen werden von der EASA zertifiziert. Dazu erklärte Prof.-Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: “Die Übung hat gezeigt, dass auch die Berliner Flughäfen gut auf den unwahrscheinlichen Fall eines Seuchenalarms vorbereitet sind. Die Zusammenarbeit mit den relevanten Stellen, wie der Berliner Feuerwehr, der Landes- und Bundespolizei hat gut funktioniert.” Der Gesundheitssenator Dilek Kalayci erklärte in seinem Statement: “Berlin ist für den Notfall gut aufgestellt. Das zeigt diese Notfallübung am Flughafen Tegel einmal mehr. Mein Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften und den Fachleuten hinter den Kulissen.

Schutz der Bevölkerung vor möglichen Gefahren

All das funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen. PD Dr. Joachim Seybold, Stellv. Ärztlicher Direktor der Charité: “Die Übung zeigte erneut, dass hoch ansteckende Patienten optimal versorgt werden können und gleichzeitig die Bevölkerung vor möglichen Gefahren geschützt ist. Die Sonderisolierstation der Charité wird selbst in der Großstadt Berlin selten benötigt, ist aber rund um Uhr betriebsbereit. Dafür braucht es zahlreiche motivierte und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich für ihr Engagement herzlich danke.” Prof.-Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup abschließend dazu: “Unsere Notfallprozesse laufen stabil. Das ist auch für den BER unser Anspruch.”

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