Montag, 24.09.2018 16:01 Uhr

Peter Feldmann bleibt Oberbürgermeister in Frankfurt/Main

Verantwortlicher Autor: Felix Pfitscher Frankfurt am Main, 13.03.2018, 09:38 Uhr
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Am Frankfurter Römer ist das Rathaus der Stadt Frankfurt am Main
Am Frankfurter Römer ist das Rathaus der Stadt Frankfurt am Main  Bild: Felix Pfitscher

Frankfurt am Main [ENA] Peter Feldmann bleibt weitere sechs Jahre Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main. Für die CDU Kandidatin Bernadette Weyland war das Ergebnis schlichtweg schmerzhaft, ja eine Degradierung im wahrsten Sinne des Wortes. Die Parteiführung der CDU ist geschockt.

Die CDU Parteiführung sowie Frau Weyland haben den Wahlkampf mit kleinen Hindernissen mehr selbst ausgebremst und damit sich entfremdet. Hinzu kommt, Frau Weyland war in Frankfurt kaum bekannt. Die Führung konnte den Wählern explizit nicht vermitteln, wofür Frau Weyland als Oberbürgermeisterin stehen würde. Beim ersten Wahlgang der OB-Wahl in Frankfurt verfehlte Peter Feldmann die 50-Prozent-Hürde nur knapp. Bei der Stichwahl gewann der Chef der Finanzmetropole bei weiter Strecke, klar gegen seine CDU-Konkurrentin Frau Weyland. Bei der Wahlbeteiligung von 30,1 % der ca. 500.000 Wahlberechtigten in Frankfurt, kamen die müden Wähler nicht zum Wahllokal. Dennoch hat der sanfte strategische SPD-Politiker, 70 % der Stimmen bekommen.

Ca. 105.000 Wahlberechtigte setzten auf Peter Feldmann, dies sind ca. 20 % aller Wahlberechtigten. Peter Feldmann ist also für weitere sechs Jahre als Oberbürgermeister von Frankfurt am Main bestätigt worden. Der SPD-Politiker wurde also somit in der Stichwahl mit 70,8 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Auf seine Konkurrentin Frau Dr. Bernadette Weyland entfielen demnach 29,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung war mit 30,2 Prozent außergewöhnlich niedrig.

CDU Politikerin Frau Dr. Weyland, eine durchaus sehr bescheidene, sympathische Verliererin

Feldmann war als großer Favorit in die Stichwahl gegangen. Er muss jetzt als Oberbürgermeister den Kurs erkennbar auflisten. Themen wie bezahlbarer Wohnraum, Fahrpreise im öffentlichen Verkehr drastisch senken und vieles mehr. Als „Chef“ der Stadt Frankfurt am Main, will und muss er sich nun für weitere 6 Jahre bewähren. Es sind wahre Herausforderungen die der "Kaiser" am Frankfurter Römer zu meistern hat.

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