Sonntag, 19.01.2020 03:55 Uhr

Vom Campingplatzbetreiber zum Straftäter ?

Verantwortlicher Autor: Hermann Donnik Köln/Overath, 14.01.2020, 14:05 Uhr
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Angeblicher Campingplatzbetreiber Egon H.
Angeblicher Campingplatzbetreiber Egon H.  Bild: Hermann Donnik

Köln/Overath [ENA] Vom Campingplatzbetreiber zum Straftäter ? Egon H., ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter der Pleiser Camp GmbH aus Königswinter bei Bonn, riss sich mit seinen Komplizen Hans Günther Z. und Melanie W. einen Campingplatz im Wert von knapp einer Million Euro unter den Nagel.

Sind unsere Campingplätze noch sicher, vor Personen wie diese ? Diese Machenschaften wurden vom Oberlandesgericht Köln ( öffentlich verhandelt ) mit seinem Urteil vom 10. Oktober 2019 (Aktenzeichen 24 U 363/19) als „vorsätzliche sittenwidrige Schädigung“ verurteilt. Nach seiner aberwitzigen, gescheiterten Idee, den Campingplatz trotz Verurteilung weiter zu betreiben, meldete Egon H. mit seinem Handlanger Hans Günther Z. kurzerhand am 4. Dezember 2019, kurz vor Rückgabetermin, seine Pleiser Camp GmbH aus Königswinter bei Bonn insolvent (AG Bonn 97 IN 212/19).Um trotz Pleite die Einnahmen der ahnungslosen Camper zu sichern, engagierte Egon H. die Strohmänner M. Wassong und W. Spölgen als Campingplatzbetreiber.

Mit schickem PKW geschmiert, treibt M. Wassong willig Gelder der Camper per Vorkasse auf Basis eines Scheinmietvertrages ein. Bis der Gerichtsvollzieher die Betrüger Wassong & Co. vom Campingplatz verjagt, ist es nur eine Frage der Zeit. Wassong & Co. – selbst mittellos – tauchen dann mit den Mieteinnahmen ab und hinterlassen einen Scherbenhaufen. Nachdem Egon H. mit seinem befreundeten , Steuerberater Dietmar B., erfolglos Belege gefälscht und Bilanzen manipulierte, um ohne Geld an eine Millionenimmobilie zu kommen, hofft er nun darauf, dass Insolvenzverwalterin Ingrid T. aus Bonn, die Vollstreckung der Rückgabe des Campingplatzes herauszögert.

Je länger Frau T. die bürokratischen Mühlen mahlt, desto mehr Zeit haben M. Wassong und seine Freunde, kostenlos in den Betriebswohnungen zu hausen und Mieten der Camper abzuziehen. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Bonn gegen den berufsmäßigen Betrüger Egon H. Anklage mit dem Aktenzeichen 29 Ls 65/19 erhoben. Es bleibt zu hoffen, dass das Amtsgericht Euskirchen den Machenschaften von Egon H, Hans Günter Z., M. Wassong & Co. ein Ende setzt, um weiteren Schaden von Campern und Öffentlichkeit abzuwenden.Solange die Insolvenzverwalterin die Sache nicht beschleunigt, wird der Schaden größer die Egon H. und seine Komplizen anrichten.

Die InsoVerwalterin wird sich dann sicherlich mit einer plausiblen ausrede aus der Sache herausreden.Fakt ist, das die Mieter auf dem Campingplatz für den Schaden sicherlich aufkommen werden.Dabei haben sich die Mieter ein Campingplatz gemietet um sich vor dem Alltag auszuruhen und sich nicht mit Betrügern auseinander zusetzen.Es ist mit Sicherheit zu wissen, das die Mieter vom Campingplatz Skandal das Egon H. fabriziert hat noch nichts davon Ahnen.Aber nicht nur die InsoVerwalterin Frau T.aus Bonn lässt sich Zeit,auch die Staatsanwaltschaft ist wohl auf Schnecken tempo unterwegs,man darf die Damen und Herren daran erinnern,das Sie auf dem Internetportal der Staatsanwaltschaft mit Präsenz u. Bürgersicherheit muss Vorrang haben werben.

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