Sonntag, 20.01.2019 17:54 Uhr

Klimawandel und Mozart

Verantwortlicher Autor: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Berlin, 03.04.2017, 15:57 Uhr
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Veilchen als Bote des Klimawandels
Veilchen als Bote des Klimawandels  Bild: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle

Berlin [ENA] Es war kein Aprilscherz festzustellen, dass bereits Mitte bis Ende März die Veilchen als Boten des Frühlings erblühen. Genau vor 216 Jahren Jahren hat Wolgang Amadeus Mozart dazu eine einprägsame Melodie geschaffen, die aber heute an die Tragik des Klimawandels erinnert.

"Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün und lass uns an dem Bache, die kleinen Veilchen sehn". Tatsächlich war es zu Zeiten des Christian Adolf Overbeck, der das Gedicht 1775 schrieb, das Frühjahr ca. 8 Wochen später. Dass Mozart dieses Gedicht vertonte, unterstreicht die Sehnsucht nach der schönsten Jahreszeit. Heute verbindet der Spaziergänger dieses Naturschauspiel der blühenden Veilchen mit der Tragik, dass auch im kleinsten Detail der Klimawandel angekommen ist. Es ist das Desaster des Treibhauseffektes, das durch völkerrechtlich verbindliche Regelungen aufgehalten werden soll. In diese Situation platzt wie eine Bombe die Nachricht, dass der amerikanische Präsident Trump per Dekret die Aktivitäten zum Klimaschutz stoppt

Die einprägsame Melodie von Mozart wird zur Mahnung.
Die Schönheit des Veilchens wird durch den Blütenduft akzentuiert.
Blütenweiße Veilchen sind selten. Die Natur ist schön.

Mit dem gleichzeitigen Blick auf das Ansteigen der Militärausgaben der USA um 54 Milliarden Dollar unter Trump, sagte ein Zyniker, dass bereits ein paar Atombomben den Klimawechsel in Richtung einer starken Abkühlung verändern dürfte und die Erderwärmung bei weitem aufhebt. Es bleibt deshalb besser, weiterhin an die Vernunft des Menschen zu glauben, die letztlich dazu beitragen wird, dass man sich auch zukünftig an blühende Veilchen erfreuen kann, vielleicht auch im Wonnemonat Mai - mit Wolfgang Amadeus Mozart.

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