Mittwoch, 17.10.2018 02:31 Uhr

Ist Bier gesund?

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 06.08.2018, 17:42 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Mixed News +++ Bericht 4808x gelesen

Wien [ENA] Sommer, Sonne, Hitzewelle. Wer denkt da nicht manchmal an ein kühles Bier? Ungebrochen ist die Vorliebe der Österreicher für den Gerstensaft. Den Verband der Bierbrauer in Österreich freut's und bei einer Pressekonferenz 2018 in Wien wurden, wie jedes Jahr, Entwicklungen auf dem Bier Markt präsentiert. Im Trend liegen leichtere und alkoholfreie Biere, die schon zu Mittag konsumiert werden können.

Bei der Pressekonferenz wurde auch das Buch "Bier" von Huber und Hlatky präsentiert, das tief in die Geschichte, Herstellung und medizinische Bedeutung von Bier eindringt. Ein schönes Buch für Bierliebhaber, die mehr wissen wollen über ihr Lieblingsgetränk. Immerhin findet sich schon in den Keilschriftzeugnissen der Sumerer das Wort Bier und es gibt Forscher, die behaupten, die Sesshaftwerdung der Jäger und Sammler war durch die Bier Herstellung teilweise bedingt. Der alrbabylonische König Hammurapi drohte Bierpanscher in ihren Fässern zu ertränken und im alten Ägypten war das Bierbrauen ein Staatsmonopol. Endlich um 650 begann der Siegeszug der Bierherstellung in mitteleuropäischen Klöstern.

Um das weitverbreitete Bierpanschen zu verhindern, wurde 1516 das Reinheitsgebot erlassen, das die ausschließliche Verwendung von Wasser, Gerstenmalz und Hopfen zur Biererzeugung vorschrieb. Leider gehen in der modernen Bier Produktion, die auf Haltbarkeit abzielt, viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Hat man Bier früher noch "flüssiges Brot" genannt, wird es heute oft von einem "lebenden" Grundnahrungsmittel zu einem "toten" Getränk. Die neue Craft-Bier-Szene erinnert sich manchmal alter Traditionen und entwickelt innovative Biere. In Zeiten der Globalisierung muss man aber auch erkennen, dass sich die Menschheit in Bezug zum Alkoholkonsum gespalten hat und was dem einen erlaubt ist, ist dem anderen verboten. Maß halten ist immer gut!

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.