Donnerstag, 05.12.2019 23:33 Uhr

Gieriger Fiskus Deutschland & Facebook-Falle Deutschland

Verantwortlicher Autor: Hermann Donnik Köln , 13.11.2019, 21:30 Uhr
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Bundesfahne
Bundesfahne  Bild: Hermann Donnik (C) 2019 VG BILD KUNST/ Bundesministerium

Köln [ENA] Gieriger Fiskus Deutschland... Dass Deutschlands Steuereintreiber die gierigsten in ganz Europa sind, ist allgemein bekannt. Hier ein weiterer Beleg... Ein sehr gut verdienendes Ehepaar lebte in Gütertrennung. Es kam zu einer sehr hohen Steuererstattung für mehrere Jahre.

Für die dem Ehemann die Hälfte zugestanden hätte. Großzügigerweise verzichtete er darauf und war damit einverstanden, dass das Finanzamt die Erstattung auf das Konto der Ehefrau überwies. Was auch geschah. Soweit so gut.. Nun stellte sich der Fiskus aber auf den Standpunkt, dass der Verzicht des Ehemannes zu einer Bereicherung auf Seitens der Ehefrau geführt hat - ergo ist dafür Schenkungssteuer fällig. Und das Finanzgericht Hessen folgte dieser Argumentation...wäre auch ein Wunder wenn sie nicht gefolgt hätten..die gier, die Folgt..Das ist der Fiskus in Deutschland.. ( AZ 1 K 3381/03 ) Hessen

Facebook-Falle Deutschland.... Vorsicht mit Freundschaftdanfragen- es könnte das Finanzamt sein !!! Dass der Fiskus digital aufgerüstet hat, ist bekannt. So besitz er eine eigene Suchmaschine, die gezielt z.b ebay durchforstet, um vermeintlich gewerbliche Verkäufer aufzuspüren, die als Privatleute auftreten. Doch nun geht das Finanzamt sogar noch einen vollen Schritt weiter.. Bekannt geworden ist der Fall der Oberfinanzdirektion in Nordrhein-Westfalen und deren falsches Profil. Unter diesem wurden Freundschaftsanfragen an Facebook-Nutzer gesendet, um Kontakte zu knüpfen. Damit will sich der Fiskus Zugang zu den persönlichen Botschaften der Nutzer verschaffen, um diese auszuwerten.

Beispiel: Findet sich die Meldung:" Habe heute einen Riesenauftrag an Land gezogen" später auch wirklich in der Steuererklärung wieder? Auch Angaben zu Reise - oder Aufenthaltsorten lassen sich für den Fiskus so mühelos abgleichen.. Redaktions-Tipp : Seien Sie vorsichtig bei Freundschaftsanfragen und all dem, was sie im öffentlichen Bereich von Facebook & Co. von sich preisgeben! Setzen sie Ihr Account auf nicht öffentlich! Der Fiskus liest mit !

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