Mittwoch, 19.06.2019 00:49 Uhr

Gelbwesten gegen ungezügelte Einwanderung

Verantwortlicher Autor: Wolfgang Weichert Stuttgart, 09.12.2018, 18:24 Uhr
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mit gelbe Westen gegen Migrationspakt
mit gelbe Westen gegen Migrationspakt  Bild: Wolfgang Weichert

Stuttgart [ENA] Unter dem Motto "Migrationspakt stoppen - Gelbwesten gegen ungezügelte Einwanderung" rief der AfD Landtagsabgeordnete aus Kehl Stefan Räpple zu einer Demonstration am Samstag 08.12.2018 in Stuttgart auf. Angekündigt waren rund 500 Teilnehmer zur AfD-Demo.

Angekündigt waren rund 500 Teilnehmer zur Demo der AfD, jedoch kamen lediglich nur rund 50 Teilnehmer zum Kronprinzplatz in Stuttgart. Die Polizei meldete: „Bis zu 75 Personen hatten sich ab 14.00 Uhr auf dem Kronprinzplatz zu einer Demonstration zum Thema "Migrationspakt stoppen - Gelbwesten gegen ungezügelte Einwanderung" versammelt." Räpple ist enttäuscht, dass nur so wenige AfD-Unterstützer gekommen sind und dass die Leute lieber „Party auf dem Weihnachtsmarkt“ machten. Räpple in seiner Rede weiter: „Wenn der Migrationspakt unterschrieben wurde, prophezeie ich ihnen, dass es in 20 Jahren nicht mehr möglich ist in Deutschland auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen.“

Von einer Rednerin fielen dann noch folgende Worte: „Wer in dieser Zeit noch Angela Merkel und Co. einladet, damit sie auf einer Veranstaltung reden dürfen, der gehört erschossen“. Des Weiteren moniert die AfD bei den Jusos, dass diese für eine Abtreibung bis zum 9. Schwangerschaftsmonat plädieren würden. Gegen die Veranstaltung fand lauter und breiter Protest statt. Start war die Kundgebung um 12:30 Uhr am Rotebühlplatz, zu der rund 600 Menschen kamen. Danach äußersten viele ihren Protest direkt an den Zugängen zur AfD-Veranstaltung, die großräumig von der Polizei abgesperrt war. Die AfD und ihre Sympathisanten blieben so in ihrem Kessel, dass Ihnen jede Öffentlichkeit verwehrt wurde.

Mehrere Hundert Polizeibeamte waren in der Stuttgarter Innenstadt wegen den angemeldeten Kundgebungen im Einsatz. Auch standen zwei Wasserwerfer in der Innenstand bereit, welche aber nicht zum Einsatz kamen. Nach Ende der AfD-Veranstaltung wurden deren Teilnehmer von der Polizei zur S-Bahnhaltestelle Stadtmitte geleitet. Hier setzte die Polizei zwei Drohnen ein, um das Ganze aus der Luft zu überwachen.

Stefan Räpple (rechts) und Wolfgang Gedeon (links)
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