Dienstag, 19.06.2018 12:13 Uhr

Ignorierter Künstler im Palais Palffy Wien

Verantwortlicher Autor: Peter Markl 1010 Wien, 27.04.2018, 11:02 Uhr
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Peter Reuter Vernissage. Helmut Schuster und Gattin im Österreichisches Kulturzentrum Österreich-Haus
Peter Reuter Vernissage. Helmut Schuster und Gattin im Österreichisches Kulturzentrum Österreich-Haus  Bild: Peter Markl

1010 Wien [ENA] Österreichisches Kulturzentrum im Österreich-Haus Palais Palffy: Die Ausstellung mit Werken des Künstler Peter Reuter (1936-2002) unter dem Motto "Seelenmalerei, Symbolismus, Surrealismus" wurde am 25. April 2018 im Beisein des Förderers Helmut Schuster eröffnet. Reuter verstarb am 7. November 2002.

Die Laudatio hielt Gerhard Hennerbichler, der auch gleich zum Geburtstag dem Mäzen, Freund und Wegbegleiter von Peter Reuter, dem deutschen Industriellen Helmut Schuster aus Hagen gratulierte. Schuster, der die Damenwelt Europas jahrzehntelang einkleidete, wurde ob seines Einsatzes für den Künstler auch vom Österreichischen Kulturzentrum Österreich-Haus, Direktor Erich Peischl gewürdigt.

Der Maler Peter Reuter, geboren in Hagen, hatte sich vor allem durch seine populären Künstlerporträts (Cécile Aubry ließ sich nur von ihm malen) in den 60er und 70er Jahren einen internationalen Namen geschaffen, hatte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, doch in seiner Heimat- und Wirkungsstadt Hagen ist er längst vergessen. So erzählt verbittert sein Mäzen Helmut Schuster. Schuster sammelte alle Werke des etwas unsteten Künstlers. Sein einziger Wunsch: Reuter in seiner Heimatstadt wieder bekannter zu machen, doch das offizielle Hagen ignoriert den Künstler noch immer. Doch vielleicht war er doch zu sehr Partylöwe, Exzentriker und Lebemann, denn in die Annalen der Kunst einzugehen.

Die Vernissage war ein voller Erfolg. Prominente Gäste, darunter Reg.Rat Willibald Authried, Gerhard Hennerbichler, Karl Moderer, Elisabeth Hawel, Kulissengucker-Chefredakteur und Multiplikator Joe Leitner; Kunstfotograf, und Autor Bernd Moldan, Martin Wallnberger und zahlreiche andere Persönlichkeiten waren von den Bildern angetan. Der Hausherr Erich Peischl Palais Palffy stellte natürlich die Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung.

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