Montag, 24.09.2018 16:08 Uhr

Förderpreis für junge Filmemacher

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 07.12.2017, 17:34 Uhr
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Preisträger Jugendvideopreis 2017
Preisträger Jugendvideopreis 2017  Bild: OK Magdeburg

Magdeburg [ENA] Der Filmnachwuchs in Sachsen-Anhalt erhielt schon seit 23 Jahre eine eigene Plattform. Seit 1994 wird jährlich ein Jugendpreis durch den Offenen Kanal kreiert und ausgelobt. Er dient dem jungen Filmnachwuchs, künstlerisch gestaltete Filme zu entwickeln und einem großen Publikum zu präsentieren.

Dieser Jugend- Preis erhält Unterstützung von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, dem Kultus- Ministerium Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung. In diesem Jahr waren insgesamt 93 Kurzfilme zu begutachten, die von rund 600 Kindern und jungen Erwachsenen entwickelt worden sind. "Die Filme gewähren einen einzigartigen Einblick in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.

Einblick in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen

Sie zeigen auf vielfältige Art und Weise, wie kreativ, mutig und engagiert der Filmnachwuchs agiert", erklärte die Chefin des Landesverbandes der Offenen Kanäle Sachsen-Anhalt, Bettina Wiengarn. In der Kategorie "Die jungen Teams" ging der Preis an den Film "Mensch, ärgere dich nicht"! "Der dreiminütige Film entstand in einem Film-Shop der Stendaler Kunstplatte unter Regie der Medienpädagogin Franziska Bartsch. Beteiligt waren 11 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren, die gemeinsam das Drehbuch schrieben und den Film umsetzten.

"Fall-Knacker - Pizza, Mafia, Mord & Soße"

Die Jury lobte vor allem die originelle Idee, das bekannteste Brettspiel in einen Realfilm zu überführen. Gewürdigt wurden auch die Dialoge und die schauspielerischen Leistungen der jungen Mädchen", so die Landes-Chefin Wiengarn. Die Kinder-Jury bewertete den knapp 8-Minütigen Krimi "Fall-Knacker-Pizza, Mafia, Mord & Soße" der Medien-AG, der Gesamt-Schule "Saaleschule" in Halle. In diesem Krimi wurde der Mord an einem Pizza-Lieferanten von 4 Kinder-Detektiven aufgeklärt. Unter medienpädagogischer Leitung von Jakob Reiche hatten 12 Kinder der Klasse 5-7 das Drehbuch selbst entwickelt. Es waren auch Schauspieler, Kameraleute, Kostümbildner, Requisitenbauer und auch Dreh-Scouts am Schnitt aktiv beteiligt.

20 Kinder einer Förderschule an den Filmprojekten beteiligt

An der Kinderjury und an den Filmprojekten beteiligten sich in diesem Jahr auch 20 Kinder der Comenius-Schule. Es ist die Förderschule in Magdeburg. Von den 12 in dieser Kategorie nominierten Filme entschied sich die Jury für die rasante Krimigeschichte. "Sie gestaltet die Story spannend. Die Schauspieler treten cool und überzeugend auf. Der Film war von der ersten Minute an spannend und lustig zugleich", so urteilte der Jury-Sprecher abschließend wörtlich.

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