Mittwoch, 24.04.2019 05:00 Uhr

Ernst Fuchs Museum Wien

Verantwortlicher Autor: Peter Markl Wien, 19.03.2019, 10:10 Uhr
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Die Otto Wagner Villa heute Fuchs Museum
Die Otto Wagner Villa heute Fuchs Museum  Bild: Peter Markl

Wien [ENA] Er betonte immer wieder launig: „Straßensänger und Kaiser wollt' ich werden“. Vor 89 Jahren wurde Malerfürst Ernst Fuchs in Wien Ottakring geboren. Zusammen mit Wolfgang Hutter, Arik Brauer, Rudolf Hausner und Anton Lehmden zählt Fuchs zu den Gründern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus.

1975 wurde die Künstlerfreundschaft „Goldenes Dreieck“ (Dalí, Breker, Fuchs) gegründet. Dalí meinte: „Ernst Fuchs ist mein Nachfolger“. Doch Fuchs schuf neben seinen zahlreichen bildnerischen Werken auch spirituelle Musik mit Klaus Schulze und Amon Düül, Bauwerke wie die Pfarrkirche hl. Jakob in Thal mit ihrer phantastischen Architektur oder das Rosenkranz-Triptychon in der Pfarrkirche Hetzendorf. Ausstellungen und Ehrungen in der ganzen Welt bezeugen vom Erfolg des Malers, Architekten und Visionärs.

Zahlreiche Auslandsreisen und ein längerer Paris Aufenthalt inspirierten ihn zu mannigfaltigen Schaffen. Vor 40 Jahren erwarb er ein von Verfall und Abriss bedrohtes Kulturjuwel: Die „Otto Wagner Villa“ in Wien Penzing. Fuchs, Maler, Bildhauer und Architekt, ließ das verrottete Gebäude liebevoll bis ins Detail restaurieren, entwarf selbst alle Pläne und erfüllte sich 1988 seinen Herzenswunsch, ein eigenes Museum mit selbst entworfenen Tapeten, Möbeln, Skulpturen, Lustern und Gemälden. Berühmte Persönlichkeiten wie Placido Domingo, Edward Teller, Oskar Werner und Falco wurden hier vom Meister porträtiert. Grace Kelly, Curd Jürgens und Yoko Ono besuchten hier ihren Künstlerfreund Ernst Fuchs.

Privatmuseum Ernst Fuchs - Otto Wagner Villa
Salon im Privatmuseum Ernst Fuchs - Otto Wagner Villa
Ernst Fuchs und Sohn Michael
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