Freitag, 30.10.2020 08:58 Uhr

Der schier unglaubliche Windsor Verlag (Fortsetzung)

Verantwortlicher Autor: kasaan media Johannesburg/Windhoek, 12.09.2020, 16:47 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Kunst, Kultur und Musik +++ Bericht 4867x gelesen
Das Stadtviertel des Windsor Verlages
Das Stadtviertel des Windsor Verlages  Bild: Marii van ten Haarlen

Johannesburg/Windhoek [ENA] Noch hat die Frankfurter Buchmesse nicht angefangen, doch der diesjährige Skandal steht fest: Das spurlose Abtauchen des Windsor Verlages aus Hamburg und die jetzige, vorläufige Einstellung des Verfahrens durch die StA Köln. Eine Chronologie der Ereignisse.

Das Ermittlungsverfahren 590 UJs 3681/18 gegen die beteiligten Mitarbeiter von Windsor wurde durch die Staatsanwaltschaft am Landgericht Köln vorläufig eingestellt. Die Begründung der Staatsanwaltschaft ist befremdlich, die Täter hätten nicht ausfindig gemacht werden können. Das trifft die österreichischen Autoren besonders hart. Eine Spur wäre in Australien versandet. Dem ist nicht so, weil die Täter in der Schweiz noch Firmen unterhalten. Es ging um Millionen-Geldwäsche. Die Urheberrechte sind noch immer nicht geklärt. Hier zur Erinnerung der Sachverhalt.

Wer nicht hören wollte, dass Zuschussverlage nur an den eigenen Vorteil denken, wurde hier eines anderen belehrt. Autoren zahlten tausende Euros für eine Leistung, die sie auch bei BoD (Books on Demand) oder Tredition erhalten hätten,  nur bedeutend günstiger. Abgesehen von den aggressiven Methoden der Frau Hartmann, war das Gebaren des Windsor Verlages von ungeheurer Gier geprägt. Verlegt wurde alles, wohl aufgehübscht durch die Arbeit durch BoD. BoD alleine ist es zu verdanken, dass die Qualität herausgebracht wurde, die Kunden für viel Geld bei dem Windsor Verlag erkaufen mussten. BoD war in dem Zusammenhang auch Opfer und nicht Mittäter, wie es einige Posts in den sozialen Medien darstellten.

Weiter auf der TheKasaanTimes.de unter https://bit.ly/3in1Jwr

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.